Anbetungs-Gottesdienst auf dem Geschwister-Scholl-Platz am 04. Februar

Am Samstag, 04. Februar, 11.00 Uhr – ca. 12.30 / 13.00 Uhr, wird auf dem Geschwister-Scholl-Platz in Barmen (neben dem Werth, vor dem „Haus der Jugend“) ein Anbetungs-Gottesdienst gefeiert werden.

Der Gottesdienst steht im Kontext mit der Ausstellung“Dead_Lines“ – Tod in der Kunst“, bei der in verschiedener, künstlerischer Form eben das Thema „Tod“ behandelt wird.

Die Auseinandersetzung mit Sterblichkeit und Tod gehört unabdinglich zum Menschsein. Die genannte Ausstellung ist offensichtlich dazu gedacht, diese Auseinandersetzung widerzuspiegeln.

Hoffnung angesichts des ‘letzten Feindes’ (1. Korinther 15, 26) wird hierdurch aber kaum entwickelt. Im Gegenteil wird der scheinbar aussichtslose Aspekt des Todesgeschehens sichtbar gemacht. Und dieses Empfinden, der implizite oder explizite Schrecken über die „Fragmentariät des Lebens“, der Zerbrechlichkeit unserer irdischen Existenz (in vielen Dingen und eben endgülig durch den Tod) prägt das Leben zahlreicher Menschen in unserer Zeit.
Und dies hat auch eine geistliche Dimension.

Dabei gibt es doch Hoffnung, selbst angesichts dieser Zerbrechlichkeit, selbst angesichts des Todes. Gott will uns Anteil geben an seiner Dimension der Ewigkeit. Deshalb ist er in diese Welt gekommen in Jesus, dem Christus.
In Jesus Christus überwindet Gott unsere Zerbrechlichkeit. In Jesus Christus unterwirft sich Gott selbst am Kreuz dem Tod und besiegt ihn zugleich. Denn dem Kreuz folgt die Auferstehung, die Ewigkeit. Am Kreuz vernichtet Gott unsere Zerbrechlichkeit und das, was uns Menschen von ihm trennt – auch unsere Unzulänglichkeit und unsere Schuld.

Damit ist das Kreuz, zusammen mit dem leeren Grab, DAS Todesymbol und gleichzeitig DAS Lebensssymbol.

Darum soll der Anbetungs-Gottesdienst das Kreuz als entscheidendes Lebenssymbol sozusagen „zu der Ausstellung gebracht“ werden.
Darum soll bei dem Anbetungs-Gottesdienst Gott für seine Liebe und Gnade gedankt werden, und dafür gebetet werden, dass Menschen das Leben finden – das ewige Leben, das den Tod besiegt, aber auch in unserer irdischen Existenz unsere Fragmentariät ergänzt.

Januar 24, 2012 at 8:38 pm Hinterlasse einen Kommentar

Kindermusical „Jona – unterwegs im Auftrag des Herrn“

Ein Kindermusical für die ganze Familie – das ist „Jona – unterwegs im Auftrag des Herrn„. In moderner Form wird der biblische Bericht von Jona, der sich erst dem Auftrag Gottes widersetzt, die Bewohner der Stadt Ninive zur Umkehr zu rufen, dies aber nach ungewöhnlichen Erlebnissen dann doch tut, nacherzählt.

Zu erleben ist das Musical in der Evangelischen Kirchengemeinde Uellendahl-Ostersbaum am:

Samstag, 04. Februar 2012, 17.00 Uhr, Thomaskirche, Opphofer Strasse 60

Mittwoch, 08. Februar 2012, 16.00 Uhr, Philippuskirche, Kohlstrasse 150

Samstag, 25. Februar 2012, 17.00 Uhr, Gemeindezentrum Uellendahl, Röttgen 102

 

September 23, 2011 at 8:22 pm Hinterlasse einen Kommentar

Abendlob in der Alten Kirche Wupperfeld

Das Abendlob in der Alten Kirche Wupperfeld ist in diesem Jahr evangelischen Liedern gewidmet, die in Vergessenheit zu geraten scheinen. An jedem Abend wird ein Lied schwerpunktartig Im Klingen und Singen aufgenommen.

Die beiden nächsten Veranstaltungen werden sein am Samstag, 11. Februar 2012, und Samstag, 10. März 2012, jeweils 19.15 Uhr, in der Alten Kirche Wupperfeld, Bredde 69.

Am 11. Februar steht das Lied „Ist Gott für mich, so trete gleich alles wider mich“ im Mittelpunkt, am 10. März „Jesus Christus, unser Heiland“.

Die Orgel spielt Matthias Lotzmann.

September 22, 2011 at 11:47 pm Hinterlasse einen Kommentar

H-Moll-Messe von J. S. Bach in der Immanuelskirche

Eins der grossen Werke von Johann Sebastian Bach, die H-Moll-Messe für Soli, Chor und Orchester, kommt am Sonntag, 12. Februar 2012, 18.00 Uhr, in der Immanuelskirche, Sternstrasse 73, zur Aufführung.

Musik von Johann Sebastian Bach ist nicht nur ein Kunstgenuss, sondern immer auch Verkündigung des christlichen Glaubens, der dem bedeutenden Musiker wichtig war.

Gestaltet wird die Aufführung von der Kantorei Barmen-Gemarke.

Karten sind für 30 €, 25 € und 18 € erhältlich.

September 22, 2011 at 9:01 pm Hinterlasse einen Kommentar

Suchanzeige: „Wo ist Jesus?“ Bibelabende mit Burghard Affeld

Von Mittwoch, 22. Februar, bis Sonntag, 26. Februar 2012, wird Pastor Burghard Affeld Gast der Diakonissen-Schwesternschaft Bethesda, Hainstrasse 59, zu Gast sein und dort Bibelabende zum Thema „Wo ist Jesus?“ halten.

Burghard Affeld ist ein Mann der Praxis; nach einem schweren Motorradunfall, den er als junger Mann erlitt, studierte er Theologie und wurde Pastor in Osnabrück. Er arbeitete u. A. in der Notfallseelsorge, verfasste Bücher und war Bordpfarrer auf Kreuzfahrtschiffen.

Die Bibelabende beginnen jeweils um 18.00 Uhr, mit diesen Antworten auf die Frage „Wo ist Jesus?“:

Mittwoch, 22.02.2012:  … unterwegs zu dir!  (Matthäus 4,17-22)

Donnerstag, 23.02.2012:  … bei den Verlierern.  (Matthäus 9,35-38)

Freitag, 24.02.2012:  … in der Wüste der Versuchungen. (Matthäus 4,1-11)

Samstag, 25.02.2012:  … im Sturm unseres Lebens.  (Matthäus 8,23-27)

Am Sonntag, 26.02.2012, um 10.30 Uhr findet ein Abschlussgottesdienst der Bibelabende statt: … im Nebel der Zukunft?                (Matthäus 24,1-14)

 

September 21, 2011 at 9:33 pm Hinterlasse einen Kommentar

Moderations-Seminar mit Detlev Reich

Am Samstag, 25. Februar, 09.00 Uhr – 17.00 Uhr, bietet die Immanuel-Buchhandlung in Zusammenarbeit mit der Kirche auf dem Ölberg ein Moderations-Seminar mit Detlev Reich an. Das Seminar hat den Titel: „Authentisch und wirkungsvoll moderieren – Gottesdienste am Puls der Zeit„.

Das Seminar am 25. Februar findet statt in der Kirche auf dem Ölberg, Rolandstrasse 15.
Die Teilnahme-Kosten für das Seminar betragen 35 €. Anmeldung ist erforderlich bei der Immanuel-Buchhandlung unter immanuel-buchhandlung@web.de oder 0202-2429761.

Schon am Freitag, 24. Februar, führt die Immanuel-Buchhandlung, Karlstrasse 50, von 19.00 – 21.00 Uhr eine Lesung mit Detlev Reich durch. Hier ist der Eintritt frei.

Im Anhang findet sich ein Flyer für beide Veranstaltungen.

Auch Gottesdienste, Gemeindeveranstalungen und Ähnliches müssen ‘moderiert’ werden – von Pfarrerinnen und Pfarrern, Pastorinnen und Pastoren, Gemeindeleiterinnen und Gemeindeleitern …. und so weiter. Jede/r Interessierte ist herzlich eingeladen.
Es geht dabei darum, die Aufmerksamkeit der anderen Beteiligten zu gewinnen und Gottes Wort wirkungsvoll weiterzugeben. Natürlich ist dies zunächst und vor Allem Wirken des Heiligen Geistes. Aber wir, die wir die oben genannten und ähnliche Dienste tun dürfen, sollen natürlich auch unsere eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten einbringen (und erweitern).

Detlev Reich ist einer der bekanntesten Moderations-Trainer Deutschlands. Er arbeitet im weltlichen, aber eben auch im kirchlichen Bereich.

Bei dem angebotenen Seminar geht es um:

  • Elemente der Kommunikation
  • Bestandteile der Körpersprache
  • Sprache und Stimme
  • Eine entscheidende Optik
  • Entwickle deine Persönlichkeit
  • Die Aufgaben eines Moderators
  • Inhalte einer Moderation
  • Moderationsvorbereitung
  • Thematische Vorbereitung
  • Emotionalität auf der Bühne
  • Der heutige Anspruch an die Moderation
  • Bühnenverhalten
  • Körpersprache & Bühnenpräsenz erlernen
  • Umgang bei Schwierigkeiten
  • Was tun bei Lampenfieber

September 21, 2011 at 9:00 pm Hinterlasse einen Kommentar

Missionale 2012

Am Samstag, 25. Februar, findet in der Messe Köln, Congress-Centrum Ost, Halle 11, von 13.30 – 19.00 Uhr die diesjährige Missionale statt.

Sie steht unter dem Thema „beziehungsweise Gott“.

Folgende Themen werden behandelt:

Beziehungs-Weisen: Vom Umgang mit Konflikten.
Mit Utina Hübner, Therapeutische Seelsorgerin, Neuendettelsau

Warum Gott dreifach? – Zugang zur Trinitätslehre.
Mit Prof. Wilfried Härle, Heidelberg

Zur Erweckung ins Kino? – Was Kultur mit Mission und Mission mit Kultur zu tun hat: Gottesbilder in der Kultur.
Mit OKR Dr. Petra Bahr, Kulturbeauftragte des Rates der EKD, Berlin

Der lebendige Gott – personal, apersonal, transpersonal? Das Geheimnis der Dreieinigkeit im Lebens-Gespräch mit Gott.
Mit Prof. Dr. Ralf Stolina, Schwerte-Villigst

Gott und Allah – ein und derselbe? Hören und Verstehen, wie Muslime und Christen von Gott reden.
Mit Dr. Friedmann Eißler, Wissenschaftlicher Referent der Ev. Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, Berlin

Gemeinden als Stützpunkte der Liebe Gottes. Die diakonische Seite der Mission in der Gemeinde entwickeln.
Mit Ulrich Laepple, Theologischer Referent bei der AMD in Berlin

Gott zum Liebhaben. Gott in 3D. Das Bild vom dreieinigen Gott (Trinität) in der Verkündigung (für Jugendliche).
Mit Martin Scott, Evangelist bei Wunderwerke, Essen

Einfach von Gott reden. Über Inhalt und Gestalt des Glaubenszeugnisses.
Mit Burkhard Merhof, Missionarische Dienste Hermannsburg

„You never walk alone – Wrkshop Mentoring“. Wie wir durch Begleitung und Erfahrung wachsen können und ermutigt werden.
Mit Kay Sandrock, Oberhausen; Stefan Pahl, Vorsitzender des christlichen Mentoringnetzwerkes und Leiter des Marburger Kreises, Würzburg; Simone Enthöfer, Landesjugendpfarrerin der Ev. Kirche im Rheinland, Düsseldorf

Geistlich leiten. Wie können wir in der Kirche so leiten, dass wir uns von Gott bewegen lassen, unseren persönlichen Führungsstil einbringen und gleichzeitig ein starkes Team sind?
Mit Dr. Peter Böhlemann, Leiter des Gemeinsamen Pastoralkollegs, Villigst

Modern Gospel: bewegend, soulig, funky.
Mit Living Gospel, Schalksmühle

Weitere Info unter http://www.missionale.de/ .

September 20, 2011 at 8:07 pm Hinterlasse einen Kommentar

Weltgebetstag (der Frauen) am 2. März

Der Weltgebetstag (früher „Weltgebetstag der Frauen“)  ist eine weItweite Basisbewegung christlicher Frauen. Jedes Jahr, immer am ersten Freitag im März, feiern Frauen, Männer, Kinder weltweit den Weltgebetstag. Der Gottesdienst wird jedes Jahr von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Diese Frauen sind Mitglieder in unterschiedlichen christlichen Kirchen. In unzähligen Gemeinden in ganz Deutschland organisieren und gestalten Frauen den Weltgebetstag. Auch sie arbeiten in ökumenischen Teams zusammen. Weltgebetstag – das ist gelebte Ökumene! Weltgebetstags-Engagierte übernehmen Verantwortung. Weltweit und vor ihrer Haustür. Ganz nach dem Motto des Weltgebetstags: „Informiert Beten – betend Handeln“ („Informed Prayer – Prayerful Action“).

 
Der nächste Weltgebetstag findet am Freitag, 02. März 2012, statt. Das Thema lautet „Steht auf für Gerechtigkeit“. Vorbereitet wurde er von Frauen aus dem südostasiatischen Land Malaysia. Die Malaysierinnen zeigen uns in ihrem Gottesdienst, warum wir gerade als Christinnen und Christen verpflichtet sind, gegen Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft einzutreten. Und für Gerechtigkeit aufzustehen.

 
Auch in Wuppertal werden zahlreiche Gebetstags-Gottesdienste gefeiert. Ein Überblick über die Gottesdienste wird, sobald er vorliegt, hier veröffenlicht.

September 20, 2011 at 7:00 pm Hinterlasse einen Kommentar

Kirchenmusikalische Stafette 2012 in Wuppertal

Die Lutherdekade hat im Jahre 2012 das Thema „Reformation und Musik“ auf ihrer Agenda. Die Evangelische Kirche im Rheinland beteiligt sich daran mit einer kirchenmusikalischen Stafette, die wochenweise durch alle 38 Kirchenkreise der Landeskirche weiter getragen wird.

Hier eine Übersicht über die Wuppertaler Termine:

Sonntag, 25. März 2012, 10 Uhr
Immanuelskirche, Sternstraße 73, 42275 Wuppertal
Eröffnungsgottesdienst der Stafettenwoche im Kirchenkreis Wuppertal
anschließend um 11.30 Uhr Chormatinee
Franz Schubert (1797–1828): Messe G-Dur, Kyrie, Gloria
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847): Motette „Richte mich, Gott“
zum Sonntag Judica, Hymne „Hör mein Bitten“
César Franck (1822–1890): Psalm 150 FWV 69
Eva Budde (Sopran), Achim Maertins (Orgel)
Wuppertaler Gemeindechöre
Kantorei Barmen-Gemarke
Leitung: Wolfgang Kläsener

Montag, 26. März 2012, 19 Uhr
Thomaskirche, Opphofer Straße 60, 42107 Wuppertal
Sie schallt, die Posaun
Der Bläserkreis Dreiklang spielt festliche Bläsermusiken
Leitung: Axel Stock
Montag, 26. März 2012, 20 Uhr
Friedhofskirche, Alemannenstraße 40, 42105 Wuppertal
Gott, sei mir gnädig – Musik zum 51. Psalm
Johann Sebastian Bach/Giovanni Battista, Pergolesi: „Tilge, Höchster meine Sünden“ BWV 1083
Johann Gottfried Walther: Partita „Jesu meine Freude“
Hayat Chaoui (Sopran), Heike Bader (Alt), Thorsten Pech (Orgel)
Elberfelder Mädchenkurrende an der Friedhofskirche
Streichquartett: Kerstin von Bargen, Susanne Oeterlee,
Zsuzsanna Schäffer, Christiane Schmiedeke

Dienstag, 27. März 2012, 19.15 Uhr
Lutherkirche, Obere Sehlhofstraße 42, 42289 Wuppertal
56. Emporenkonzert: Violine und Orgel
Werke von Johann Sebastian Bach, Tomaso Antonio Vitali, Léon Boëllmann,
Edvard Grieg und Johan Svendsen
Reimar Steuernagel (Violine), Prof. Dr. Joachim Dorfmüller (Orgel)
Mittwoch, 28. März 2012, 19.30 Uhr
Evangelische Kirche Vohwinkel, Gräfrather Straße 20, 42327 Wuppertal
Musik zur Passion
Geistliche Chormusik a cappella, Orgelwerke u. a.
Wolfgang Wiemer: Kreuzweg. Vierzehn Stationen nach Holzschnitten von HAP Grieshaber
Knabenchor Wuppertaler Kurrende
Achim Maertins (Orgel)

Donnerstag, 29. März 2012, 16 Uhr
Alte lutherische Kirche am Kolk, Morianstraße, 42103 Wuppertal
Unsere Orgel erzählt
Kinderkonzert für Kinder zwischen 5 und 9 Jahren
Eltern und Großeltern herzlich willkommen
Thorsten Pech (Orgel)
Donnerstag, 29. März 2012, 20 Uhr
Kirche in der City, Kirchplatz 2, 42103 Wuppertal
Joseph Haydn (1732–1809): Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze
Klavierfassung Hob. XX:1c
Bernd Köppen (Klavier), Erhard Ufermann (Rezitation)

Freitag, 30. März 2012, 19.15 Uhr nach dem Abendläuten
Alte Kirche Wupperfeld, Bredde 69, 42275 Wuppertal
Evensong – eine musikalische Abendandacht nach anglikanischer Liturgie
Bergische Kantorei Wuppertal
Marcus Stursberg (Oboe)
Matthias Lotzmann (Leitung und Orgel)

Samstag, 31. März 2012
Reformierte Kirche, Solinger Straße 4, 42349 Wuppertal
2. Cronenberger Gospeltag
für alle interessierten Gospelsängerinnen und Chorsänger;
mit SPELL 88, dem neuen Chor Cronenberg und Band
Leitung: Martin Ribbe
Special Guest: Helmut Jost
10 Uhr: Beginn mit den Chorproben unter der
Leitung von Helmut Jost, parallel dazu Workshops
zu Stimmbildung (Ruthild Wilson)
und Band Coaching (Frieder Jost)
19.30 Uhr: Abschlusskonzert
Anmeldung unter Gospeltag@web.de und Telefon: 0202 2471580Neuer Chor Cronenberg

 

Sonntag, 1. April 2012, 10.15 Uhr
Alte Kirche Wupperfeld, Bredde 69, 42275 Wuppertal
Abschlussgottesdienst der Stafettenwoche im Kirchenkreis Wuppertal
Kantatengottesdienst zum Palmsonntag
Johann Sebastian Bach: Kantate „Wachet! Betet! Betet! Wachet!“ BWV 70
Bergische Kantorei Wuppertal
Bergisches Kammerorchester
Jutta Hotz (Sopran), Heike Bader (Alt), Marco Schweizer (Tenor),
Alexander Schmitt (Bariton)
Leitung: Matthias Lotzmann

 

Mittagskonzerte
Montag, 26. März 2012, 13 Uhr
Alte lutherische Kirche am Kolk, Morianstraße 20, 42103 Wuppertal-Elberfeld
Elberfelder Orgelmusik, Thema: „Vertrauen“
Werke von Jan Albert van Eijken, August Wilhelm Gottschalg, Hubert Pfeiffer
Thorsten Pech (Orgel)
Dienstag, 27. März 2012, 13 Uhr
Gemarker Kirche, Zwinglistrasse 5, 42275 Wuppertal-Barmen
Barmer Orgelmusik, Thema: „Trost“
Werke von Nicolaus Bruhns, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy
Matthias Lotzmann (Orgel)
Mittwoch, 28. März 2012, 13 Uhr
Alte lutherische Kirche am Kolk, Morianstraße 20, 42103 Wuppertal-Elberfeld
Elberfelder Orgelmusik, Thema: „Liebe“
Werke von Sigfrid KIarg-Elert, Johann Sebastian Bach,
Johann Gottfried Walther, Jan Albert van Eijken
Thorsten Pech (Orgel)
Donnerstag, 29. März 2012, 13 Uhr
Gemarker Kirche, Zwinglistraße 5, 42275 Wuppertal-Barmen
Barmer Orgelmusik, Thema: „Glaube“
Werke von Dietrich Buxtehude, Johann Ludwig Krebs, Jean Langlais, Johann Sebastian Bach
Matthias Lotzmann (Orgel)
Freitag, 30. März 2012, 13 Uhr
Alte lutherische Kirche am Kolk, Morianstraße 20, 42103 Wuppertal-Elberfeld
Elberfelder Orgelmusik, Thema: „Hoffnung“
Werke von Johannes Weyhmann, Johann Christian  Kittel,
Felix Mendelssohn Bartholdy, Jan Albert van Eijken
Thorsten Pech (Orgel)
Samstag, 31. März 2012, 13 Uhr
Gemarker Kirche, Zwinglistraße 5, 42275 Wuppertal-Barmen
Barmer Orgelmusik, Thema: „Kreuzweg“
Werke von Paul Hindemith, Sigfrid Karg-Elert,
Johann Sebastian Bach
Matthias Lotzmann (Orgel) Reformierte Kirche, Solinger Straße 4, 42349 Wuppertal

September 20, 2011 at 6:00 pm Hinterlasse einen Kommentar

Jesus Christ Superstar und Gospel in Sonnborn

In der Hauptkirche in Wuppertal-Sonnborn, Sonnborner Strasse 56,  findet am Sonntag, 25. März 2012, 18.00 Uhr, ein Konzert „Jesus Christ Superstar & Gospel“ statt.

Ausführende sind: Projektchor und Solisten unter der Leitung von Krystyna Zwierzchowska; unter der Regie von Teresa Wojciechowska. Am Klavier spielt Michiko Tashiro .

Der Eintritt ist frei.

September 20, 2011 at 5:07 pm Hinterlasse einen Kommentar

Das Sakrament der Taufe aus evangelischer Sicht

Zum Thema „Das Sakrament der Taufe aus evangelischer Sicht“ spricht am Donnerstag, 19. April, 20.00 Uhr, Landespfarrer Dr, Martin Evang im Jugendheim der Evangelischen Kirchengemeinde Küllenhahn, Nesselberger Strasse 12.

September 20, 2011 at 5:00 pm Hinterlasse einen Kommentar

Regionale Allianz-Werkstatt am 12. Mai 2012 in Düsseldorf

Die nächste Regionale Allianz-Werkstatt der Evangelischen Allianz Niederrhein-Südems wird am Samstag, 12. Mai 2012, 9.30 – ca. 17.00 Uhr,  stattfinden.

Ort der Allianz-Werkstatt ist, wie in den vergangenen Jahren, die Freie Christliche Schule Düsseldorf-Reisholz, Fürstenberger Strasse 10.

Thema der Regionalen Allianz-Werkstatt wird „Leben“ sein – Leben von Anfang bis Ende, Leben von der Zeugung bis zum Tod und Alles, was dazwischen liegt.

Denn Gott liebt die Menschen und das Leben.

Die Teilnahme ist kostenlos, Mittagessen für 5 €.

Weitere Informationen und Anmeldungen bei Michael Voss, Präses Evangelische Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems, Postfach 130338, 42030 Wuppertal, Tel.: 015786770177, Email: evallianzwuppertal@gmx.de .

September 20, 2011 at 10:02 am Hinterlasse einen Kommentar

Aktion „Eine Schale Reis“ (Micha-Initiative)

Die Micha-Initiative, ein Arbeitskreis der Deutschen Evangelischen Allianz, unterstützt aus christlicher Verantwortung die „Milleniumsziele“ der UNO zur Überwindung von extremer Armut und ihrer Folgen sowie zur Herstellung globaler Gerechtigkeit.

Daher führt die Micha-Initiative die Aktion „Eine Schale Reis“ durch.

Dabei geht es darum, daß Menschen in einem bestimmten Zeitraum – von einem Tag bis zu einer Woche – täglich nur eine Schale gekochten Reis zu sich zu nehmen (dazu kommen natürlich Getränke).

Warum dies? Rund 1 Milliarde (!) Menschen haben nur eine Schale Reis oder ein entsprechendes Pendant pro Tag zur Ernährung zur Verfügung. Was als Folge mit sich bringt, daß täglich weltweit 50.000 Menschen an Hunger und seinen Folgen sterben.

Das ist nicht Gottes Wille!

Durch Beteiligung an der Aktion „Eine Schale Reis“ soll

1) ein Zeichen der Solidarität mit den Ärmsten dieser Welt gesetzt werden

2) zumindest für einen Tag ansatzweise nachempfunden werden, was Menschen in derartigen Armut- und Hungersituationen (tagtäglich) erleben

3) das beim Nahrungsmittelerwerb eingesparte Geld (eine Schale Reis kostet wenige Cent, die in Deutschland übliche Nahrung einer Person am Tag ca. 5 €) Organisationen zur Verfügung gestellt werden, die sich im Sinne der Micha-Initiative gegen Armut engagieren (Beispiele: Oikocredit, Kindernothilfe, Christoffel-Blindenmission, Compassion und viele Andere)

4) politisch und wirtschaftlich Verantwortliche öffentlich zur Teilnahme an der Aktion aufgefordert werden – auch, um deren Bereitschaft zur Durchsetzung des 0,7%-Ziels zu vergrössern.

Wer hier mitmachen möchte (als Privatperson oder in Rahmen einer Gemeinde, Organisation oder Gruppe), melde sich bitte bei Michael Voss, Telefon: 0157-86770177, Email: evallianzwuppertal@hotmail.de.

September 20, 2011 at 10:01 am Hinterlasse einen Kommentar

„Micha“-Kurs „Just People?“ und „Micha“-Kinderkurs der Micha-Initiative

Endlich ist er da: Der „Just People?“-Kurs, den die Micha-Initiative Deutschland in Kooperation mit der schweizerischen Schwesterkampagne entwickelt hat. „Just People?“ möchte dazu herausfordern, mit Gott von einer gerechteren Welt zu träumen und globale Nächstenliebe ganz praktisch werden zu lassen.

Der Kurs soll ein Wegbegleiter sein – für Gemeinden, Hauskreise, Jugendgruppen oder einzelne Personen. In sechs spannenden und herausfordernden Kurseinheiten zu je 120 Minuten wird das Thema Armut und Gerechtigkeit aufgerollt: Den Kern jeder Kurseinheit bildet ein Referat, ergänzt von vielen kreativen und abwechslungsreichen Elementen. Der Kurs stellt Fragen und schafft Raum für Diskussionen und Austausch. Fester Bestandteil ist die „Just People?“-Aktion, die alle Teilnehmer zusammen auf die Beine stellen und durchführen.

Achtzehn Vertiefungsartikel bieten zusätzliche Informationen und Anregungen.

Immer wieder geht es um die Frage, was der Einzelne und die christliche Gemeinde für eine gerechtere Welt tun kann:

Kurseinheit 1: Welt – einfach wegschauen?
Kurseinheit 2: Bibel – einfach überlesen?
Kurseinheit 3: Mission – einfach predigen?
Kurseinheit 4: Ich – gerechter leben?
Kurseinheit 5: Gesellschaft – gerechter gestalten?
Kurseinheit 6: Kirche – gerechter nachfolgen?

Die Frage ist: Sind wir im Sinne des Titels Just People? „nur Menschen“, deren Taten sowieso nichts bringen, oder sind wir Just People?, „gerechte Menschen“, die sich für eine bessere Welt einsetzen?

Der Micha-Kurs „Just People“ (Preis: 14,95 Euro ;inkl. MwSt, zuzügl. Versandkosten) kann für Leiter und Teilnehmer bestellt werden über just-people@micha-initiative.de .

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Auch für die Arbeit mit Kindern ist ein Kurs erschienen, der die Ziele der „Micha-Initiative“ vermittelt.

In dem Heft Cool — durch Teilen mehr bekommen erhalten Mitarbeiter von Kindergottesdiensten oder anderen Kindergruppen in 10 flexibel einsetzbaren Einheiten Anregungen zu Themen wie: „Teilen lernen“, „Erkenne deinen Wert“, „Wert der Freundschaft“ und „Kinder der Welt entdecken“. Kinder sollen ermutigt werden, die Welt mit Gottes Augen zu sehen.

In dem Heft findet sich eine DVD, Zielgedanken, Umsetzungs-, Lied- und Gebetsvorschläge, Materialhinweise, Malvorlagen, Quiz, und vieles mehr.

Der Kurs ist geeignet für die Arbeit mit 6-11-jährigen Kindern.

„Cool – durch Teilen mehr bekommen“ ist im Gerth-Verlag erschienen und kostet 27,90 € .

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Ein Ansichtsexemplar beider Kurse kann bei Michael Voss, Telefon 0157-86770177, Email: evallianzwuppertal@gmx.de , angefordert werden.

September 20, 2011 at 10:00 am Hinterlasse einen Kommentar

Kinderhospiz Wuppertal benötigt finanzielle Unterstützung!

Die Kinderhospiz-Stiftung Bergisches Land benötigt zur Errichtung ihres Hauses finanzielle Unterstützung.

Hier können Sie spenden: https://www.caritativ-spenden.de/wuppertal_solingen_cv/eingabe/

Weitere Infos können Sie erhalten unter Telefon: 0202-389034646, Email: info@kinderhospiz-burgholz.de - oder lesen Sie das Untenstehende:

Nach den Plänen der Kinderhospiz-Stiftung Bergisches Land entsteht auf dem Gelände des ehemaligen städtischen Kinderheims Zur Kaisereiche das Kinderhospiz Burgholz. Mitten in der herrlichen Grünlage am Südrand Wuppertals soll das neue Kinderhospiz ein Haus des Lebens werden, in dem Kinder trotz schwerster Erkrankungen und nahenden Todes Momente des Glücks genießen können, ihre Eltern Entlastung und Unterstützung finden und sich ihre Geschwisterkinder am gemeinsamen Familienleben erfreuen können.

Ein solches Kinderhaus, das zur Kurzzeitpflege und als Kinderhospiz zur Verfügung steht, wird von betroffenen Familien in unserer Region bisher schmerzlich vermisst.

In Deutschland leben nach Schätzungen etwa 22.500 Kinder und Jugendliche mit lebensbegrenzenden Erkrankungen. Jährlich sterben etwa 5000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an einer solchen Erkrankung.

Mit der Diagnose werden für die betroffenen Familien private und berufliche Lebensplanungen umgeworfen. Sie betreuen ihr Kind über Monate oder Jahre,
24 Stunden – rund um die Uhr, sehr häufig bis an die Grenze der körperlichen und seelischen Belastbarkeit. Geschwisterkinder, deren Bedürfnisse wegen der Erkrankung des Bruders oder der Schwester oft in den Hintergrund treten, sind mit dieser Situation überfordert.

In dieser Situation bietet die Kinderhospizarbeit Entlastung für die ganze Familie.

In Ergänzung zu den ambulanten Kinderhospizdiensten, die die Familien in ihrer häuslichen Umgebung betreuen, soll das Kinderhospiz Burgholz ein Zuhause auf Zeit in familiärer Atmosphäre bieten. Betreuungs- und Pflegeangebote für die betroffenen Kinder sollen helfen, wenn die Pflegeperson Urlaub braucht, eine Kur durchführen muss, erkrankt ist oder eine andere Krisensituation eintritt. Auch Eltern und Geschwister sollen die Möglichkeit haben, in diesem Haus Aufnahme und Entlastung zu finden.

So stärkt das Kinderhospiz Burgholz den familiären Zusammenhalt und gibt den Betroffenen Kraft, soweit eben möglich auch in schwierigsten Situationen als Familie zusammen zu leben.

Das Kinderhaus soll eine Einrichtung mit zwölf Plätzen werden.

Mit der Gründung der Kinderhospiz-Stiftung Bergisches Land setzen sich die Bethe-Stiftung, der Caritasverband Wuppertal/Solingen und die Diakonie Wuppertal gemeinsam dafür ein, den Bau und den Betrieb eines Kinderhospizes für die bergische Region zu ermöglichen. Wir wollen da sein für Familien, deren Kind oder Kinder unheilbar krank bzw. schwer mehrfach behindert sind: Ein Haus voller Leben, Lachen und Toben, aber auch ein Raum für Trauer und Schmerz.

Die Kinderhospiz-Stiftung hat sich die hospizliche Begleitung von Kindern, die Pflege und Betreuung von Kindern mit lebenszeitverkürzenden Erkrankungen sowie von Kindern mit schweren Erkrankungen und Behinderungen zur Aufgabe gemacht.

September 20, 2011 at 9:59 am Hinterlasse einen Kommentar

Bibelkoffer für Gemeinden und Schulen

Seit Ostern 2011 stellt das Evangelische Bibelwerk einen Bibelkoffer für Gemeinden und Schulen zur Verfügung.

Das „mobile Mini-Museum“ in Form eines Lernkoffers mit Anschauungsmaterial und Arbeitshilfen soll dazu beitragen, die Bibel wieder stärker ins Blickfeld junger Menschen zu rücken. Der Bibelkoffer bietet vielfältige Möglichkeiten, die Entstehung und Geschichte der Bibel „begreifbar“ zu machen. Dem Koffer liegen neben verschiedenen Bibelausgaben zahlreiche Medien bei: Bücher, Plakate und Poster zur Lebenswelt der Bibel; CDs und DVDs für die Unterrichtsgestaltung.

Weitere Informationen und Absprachen zur Ausleihe unter Telefon: 0202-4966890 und Email: bibelwerk@thzw.de .

September 20, 2011 at 9:55 am Hinterlasse einen Kommentar

Lesungen-Abend in der Immanuel-Buchhandlung am 16. Oktober 2011

Ein Abend mit Lesungen fand im Rahmen des Projekts „Der Berg liest“ am Sonntag, 16. Oktober 2011, in der Immanuel-Buchhandlung, Karlstrasse 50, statt.

Die Besucherinnen und Besucher wurden mit – von einer CD eingespielter – Musik des seinerzeit international sehr erfolgreichen ehemaligen Kinderstars Wilma Landkroon empfangen.

Nach der Begrüssung durch Buchhandlung-Leiter Lothar Raschig las Michael Voss, Präses der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems und Mitglied des leitenden Arbeitskreis der Deutschen Micha-Initiative, aus dem Buch „Unwiderstehlich“ von Joel Edwards. Edwards war viele Jahre Vorsitzender der Britischen Evangelischen Allianz und ist seit 2007 Internationaler Direktor der Micha-Initiavive (Micah Challenge).

Joel Edwards fordert in seinem Buch dazu auf, Christsein und Mission ganzheitlich zu leben. Die Verkündigung der Guten Nachricht, des Heils, das Menschen durch Jesu Sterben am Kreuz und seine Auferstehung mit Gott versöhnt, muß auch in die Gesellschaft hineinwirken. Jesus ist der, der in der Bibel beschrieben wird, und nicht eine Figur, die sich Menschen oder auch Kirchen so zurechtboegen können, wie er ihnen gerade taugt. Dieser wirkliche, lebendige Chrisus ist der Dreh- und Angelpunkt, an dem sich das persönliche Heil jedes Menschen entscheidet, der aber auch die irdische Gesellschaft posiiv verändern will.

Die Wuppertaler Autorin Martina Senftleben faszinierte das Publikum mit zwei ihrer selbstgeschriebenen Geschichten.In der ersten ging es um den jungen Kauz Lucius, der sich anders verhält als seine Altersgenossen: Er ist neugierig, liest viel, möchte mehr wissen und erfahren. Als Außenseiter angesehen, findet er Verständnis bei der alten Käuzin Achimeda. In einer Notsituation erweist sich Lucius’ Wissen als sehr hilfreich. Nun findet er Akzeptanz, und viele andere junge Käuze lassen sich von ihm zum Lesen und Lernen animieren. – Die zweite Geschichte, ngelehnt an Psalm 77, die Martina Senftleben las, handelt von einem Gespräch eines Menschen mit seinem eigenen Herzen, das er auf einmal vor sich sieht. Dieser Dialog führt zu einer Neubewertung des Lebens des Menschen, und das Herz wird golden.

Der Lesungen-Abend wurde fortgesetzt mit einer Lesung der Wuppertaler Poetin und Schriftstellerin Paula Althaus, begleitet von Pascal Porter mit Gesang und Gitarrenspiel, aus ihrem Buch „Ohnmacht oder Licht am Horizont. Gedichte, Gedanken und ein Märchen„. Dieses Märchen („Mauern“) lässt Leserinnen und Leser zwischenmenschliche Beziehungen und die eigenen, oftmals viel zu misstrauischen Einstellungen zu Anderen zu überdenken. Mit Mut, Entschlossenheit und Beharrlichkeit kann immer wieder Hoffnung ins Leben kommen. Auch die Gedichte appellieren daran, Wärme, Vertrauen und Liebe ins Leben hereinzulassen.

In der Immanuelbuchhandlung (Karlstrasse 50, Telefon: 0202-2429761, Email: immanuel-buchhandlung@web.de) können erworben werden:

Die aktuelle Single von Wilma Landkroon (mit Sylvia Corpiér): „Niets of Niemand“

Das Buch von Joel Edwards: „Unwiderstehlich“

Das Buch von Paula Althaus: „Ohnmacht oder Licht an Horizont“

September 20, 2011 at 9:30 am Hinterlasse einen Kommentar

Gebetsabend für Freiheit und Einheit in Europa und Deutschland

Am Montag, 3. Oktober 2011, trafen sich in der Christuskirche in Wuppertal-Elberfeld Menschen aus landeskirchlichen, freikirchlichen und fremdsprachigen Gemeinden zu einem Gebetsabend der Evangelischen Allianz. Eingeladen war zu „Dank und Bitte für Freiheit und Einheit in Europa und Deutschland„.


Dieser Titel für den Gebetsabend war bewusst gewählt worden, um (deutsch-)nationale Anklänge zu vermeiden und den Blick weiter zu richten. Insbesondere stand die durch den Fall der Diktaturen im Ostblock gewonnene Freiheit der Menschen, die in den entsprechenden Ländern leben, im Fokus – gerade auch die Glaubensfreiheit.


Das Zusammenwachsen Europas – trotz aller Krisen -, und darin eingebunden das Zusammenfinden der beiden deutschen Staaten BRD und DDR, war Grund zu Dank, aber auch für Bitte um weiteres menschliches Zusammenwachsen.


Auch für eine intensivere Nutzung der gegebenen Möglichkeiten der Verkündigung wurde gebetet.


Christian Führer, der Initiator der Leipziger Montagsgebete und -demonstrationen, hatte ein Grußwort für den Gebetsabend geschickt.

Grußwort von Christian Führer:

Schon vor dem 9. Oktober 1989 haben wir gehört:
„Ihr denkt doch nicht, dass ihr mit Euren Kerzen und Gebeten was ändern könnt?“
Wir nicht. Aber JESUS, DESSEN GEIST uns erfasst und entzündet, DESSEN „Kraft in den Schwachen mächtig ist.“ (2. Kor. 12,9)
Und es wurde möglich, was unmöglich war…

Nehmen wir sie mit in unser Leben, diese einzigartige Erfahrung der Friedlichen Revolution von 1989, die aus der Kirche kam.
Das Wunder der Friedlichen Revolution, das Wunder der Einheit ohne Krieg und Sieg aber lassen wir uns weder klein reden noch runterjammern, sondern würdigen es, wie Bundestagspräsident  Norbert Lammert  am 9. Oktober 2010  in der Nikolaikirche formulierte, „mit stillem Stolz und lautem Dank“.

Wenn sich viele heute trotzdem wie in einem Irrgarten der Resignation und Mutlosigkeit vorkommen und sich mit dem pausenlosen Ablaufen der immer gleichen Wege bereits freudlos zufrieden gegeben oder depressiv abgefunden haben – denken wir daran:
Der Irrgarten ist oben offen!
Wir brauchen wieder den Aufblick!
Den Aufblick, um uns orientieren zu können!
Den Aufblick zu JESUS, dass wir nicht liegen bleiben und aufgeben.

„Steht auf und fürchtet euch nicht“, so klar und hoffnungsvoll kann es JESUS sagen
(Matth 17,7). Und wir bekommen Mut und Hoffnung, dass wir wieder stehen können, dass wir widerstehen können, wie am 9. Oktober 1989.

Wir haben die Gnade GOTTES in einzigartiger Weise erfahren trotz allem, was das „Volk der Dichter und Denker“ an entsetzlichen Gräueln im vorigen Jahrhundert der Welt angetan hat, besonders dem Volk, aus dem JESUS geboren ist.
Lasst uns diese Gnade nicht verspielen, sondern nach vorn gerichtet nutzen:
Wir sollten uns aus dem steten Jammerton lösen, das Dankenswerte achten und die Missstände bekämpfen.
Und wenn uns Bedenken kommen – und uns Deutschen kommen immer Bedenken , wir sehen immer zuerst das Haar in der Suppe, und wenn wir keins sehen, dann schütteln wir so lange den Kopf, bis eins hineinfällt – wenn uns Bedenken kommen, was wir sollen und können oder nicht, dann denken wir daran – Martin Niemöller hat es formuliert:
„Wir haben nicht zu fragen,
wie viel wir uns zutrauen;
sondern wir werden gefragt,
ob wir GOTTES Wort zutrauen,
dass es GOTTES Wort ist
und tut, was es sagt.“

Vertrauen wagen .
Damit wir leben, damit wir weiter leben können!
Amen     

September 20, 2011 at 9:15 am Hinterlasse einen Kommentar

Gebetsabend für die Stadt Wuppertal am 16. September

Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn“ – so fordert der Prophet Jeremia seine nach Babylon verschleppten Landsleute auf.

Diese Aufforderung Jeremias an die in Babylon lebenden Jüdinnen und Juden dürfen wir aber auch auf uns beziehen – auf uns als Christinnen und Christen in Wuppertal.

Daher veranstaltete die Evangelische Allianz Wuppertal am 16. September 2011 im Rahmen von „Wuppertal 24h live“ einen Gebetsabend für Wuppertal – und dies an dem Ort, wo das politische Herz der Stadt schlägt: im Rathaus am Johannes-Rau-Platz.

Christinnen und Christen aus zahlreichen Wuppertaler Gemeinden beteten für Anliegen, die  von Verantwortlichen der Stadt in Politik und Verwaltung genannt wurden: gute Bildungschancen für alle Wuppertaler Kinder und Jugendlichen, die Verabschiedung des finanziellen Stützungspakets des Landes, ein harmonisches Zusammenwirken bei der Fertigstellung der Nordbahn-Trasse. Auch für die Wuppertaler Politiker wurde gebetet, ebenso für Kranke, Alte, Trauernde und für Menschen in finanzell schwieriger Situation und für diejenigen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Alle Kirchen, Gemeinde, Werke und die Evangelische Allianz wurden Gott anbefohlen.

Besonders wurde auch Fürbitte für das parallel stattfindende christliche Jugend-Event auf dem Geschwister-Scholl-Platz getan.

Aber auch Dank wurde vor Gott gebracht, für die reiche Geschichte des Glaubens in Wuppertal, für die vielen Gemeinden und die gute Zusammenarbeit in der Evangelischen Allianz, für die zahlreichen Möglichkeiten der Verkündigung, aber auch für das gute Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Kulturen.

September 20, 2011 at 9:00 am Hinterlasse einen Kommentar

Gebets- und Kollektenabend für die Menschen am Horn von Afrika

Am Mittwoch, 10. August, fand in der Gemarker Kirche ein Gebetsabend der Micha-Initiative im Rahmen der Evangelischen Allianz statt.

Gebetet wurde für die Menschen am Horn von Afrika, wo sich zur Zeit eine der schlimmsten Hungernöte der Geschichte abspielt. Die Teilnehmenden des Gebetsabends brachten die Situation der ca. 12 Millionen Hungernden in Somalia, Äthiopien, Eritrea, Kenia und anderen Ländern vor Gott und baten ihn, sich jedes und jeder dieser Menschen ganz persönlich zu erbarmen.

Auch die Hilfsorganisationen, die sich oft unter Gefahr für ihr eigenes Leben und ihre Gesundheit in den Hungerregionen engagieren, wurden Gott anbefohlen.

Die politisch unstabile Lage in vielen der betroffenen Länder war ebenfalls Gebetsanliegen – speziell auch, daß Gruppen wie die islamistische Al-Schabab nicht weiterhin die Hungernden terrorisiert.

Es wurde gebetet, daß die Reichen und Mächtigen dieser Welt ihr Herz öffnen und die notwendigen materiellen Mittel zur Verfügung stellen.

Schließlich wurde Gott gebeten, daß Menschen auch gerade in dieser Situation den Weg zum Glauben finden.

Da für Christinnen und Christen Wort und Tat zusammengehören, gab es eine Sammlung für die Arbeit vor Ort der Kindernothilfe und humedica. 550 € kamen zusammen.


September 20, 2011 at 8:01 am Hinterlasse einen Kommentar

JesusHouse 2011 in Wuppertal

JesusHouse, die aus Stuttgart an viele Orte übertragene „grösste Jugend-Evangelisation Europas“ war auch in Wuppertal zu erleben: in der Versöhnungskirche in Cronenberg, Eich 12, trafen sich von Mittwoch, 30. März, bis Samstag, 2. April, zahlreiche Jugendliche (und einige Erwachsene), um das vor Ort vorbereitete Rahmenprogramm und die Life-Übertragung mit Moderator Tim Niedernolte, der Band GraceTown, sowie Matthias Clausen, der die gute Message von Jesus Christus verkündete, zu erleben.

Hier ein Pressebericht zu den Wuppertaler JesusHouse-Tagen: „Unter dem Motto ‘music and message’ steht das Jugendevent ‘JesusHouse’ – und genau das bot es. … Schon am ersten Abend kamen rund 150 Gäste zur Versöhnungskirche, um die Veranstaltung mitzuerleben. Das Besondere: ‘JesusHouse’ ist kein normaler Gottesdienst, sondern eine Live-Übertragung aus Stuttgart, wo die eigentliche ‘Show’ zentral stattfand. Per Satellit wurde diese in zahlreiche Städte gesendet – auch nach Cronenberg. Für die richtige Einstimmung sorgte die christliche Rockband ‘Seventh Day’. Die eigentliche Übertragung aus der Porsche-Arena bot Gäste wie den Fußball-Nationalspieler Cacau und Musikauftritte unter Anderem des Rappers ‘Danny Fresh’. Neben stimmungsvoller Musik wurde aber auch das Thema ‘Gott’ behandelt. Wie ist er, braucht man ihn überhaupt? Zu diesen Fragen predigte Pastor Matthias Clausen. ‘Gott ist ein Freund, der immer dabei ist, der sich für jeden Menschen interessiert’, so Clausen. Neben der Predigt wurden auch gemeinsame Gebete gesprochen. ‘Ich bin total begeistert, Alles war rappelvoll’, sagte Eva Breuer, Organisatorin von ‘Jesus House’ in der Versöhnungskirche. ‘Ich finde es wichtig, dass Jugendliche in einer Zeit der Umbrüche einen festen Glauben haben’, erklärte Karsten Gebauer, der am 1. April eine befristete Pfarrstelle in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Cronenberg angetreten hat. Ähnlich sieht das Eva Breuer: ‘Die Jugend ist die beste Zeit, mit Gott anzufangen’.

Eva Breuer schreibt weiter: „Frohe, gesegnete JesusHouse-Tage liegen hinter uns. Wir durften viele junge Leute in unseren Gemeinderäumen begrüssen, mit ihnen feiern, essen und trinken. Am zweiten Abend sind 4 Jugendliche nach dem Aufruf nach vorne gekommen und haben das Übergabegebet gesprochen. So könnte es von mir aus weitergehen!“

April 2, 2011 at 3:00 pm Hinterlasse einen Kommentar

Evangelische Allianz zu PID und zu Lebensschutz

Zur Frage der „Präimplantationsdiagnostik“ (PID) , aber auch generell zur Frage des Schutzes menschlichen Lebens in allen Lebensphasen von der Zeugung bis zum Tod, erklärt Hartmut Steeb, Generalsekratär der Deutschen Evangelischen Allianz:

“ 1. Gott ist der Schöpfer menschlichen Lebens. Jedes menschliche Leben hat seine unabänderliche Würde.

2. Diese Würde gilt jedem Menschen in jeder Phase seines Lebens, ob krank oder gesund, jung oder alt, hohe oder niedrige Lebenserwartung, auch schon vor der Geburt (Psalm 139).

3. Das Leben eines Menschen beginnt mit der Zeugung bzw. künstlichen Befruchtung. Von diesem Zeitpunkt an kann es nur ein uneingeschränktes Ja zum Lebensschutz geben, ohne jedes Nein.

4. Je weniger sich Menschen selbst für ihre Würde einsetzen können, desto wichtiger ist die Fürsorge durch Andere und der rechtliche Schutzmantel, den sie zum Leben brauchen.

5. Darum sind Christen und die christliche Gemeinde gefordert, Menschen das uneingeschränkte Ja Gottes zum menschlichen Leben in Wort und Tat zu vermitteln. Im Konfliktlagen und Konfliktfragen sind wir deshalb besonders zur Hilfe und Unterstützung gerufen, um das Ja zum Leben, auch zu Krankheit und Behinderung, zu ermöglichen und zu erleichtern. …

6. Das bedingungslose Ja zum menschlichen Leben bedingt ein bedingungsloses Nein zur PID. Jede Form der Selektion menschlichen Lebens in für eine weitere Entwicklung geeignetes und weniger geeignetes widerspricht der Würde des Menschen.“

(Quelle: EINS 1/2011)

April 2, 2011 at 2:00 pm Hinterlasse einen Kommentar

Bericht von der Regionalen Allianz-Werkstatt der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems am 5. März 2011 in Düsseldorf

Am 5. März 2011 fand in der Freien Christlichen Schule in Düsseldorf-Reisholz die zweite „Regionale Allianz-Werkstatt“ der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems statt. Die Region umfasst ein Gebiet zwischen Bonn im Süden, Aachen im Westen, Iserlohn im Osten und Meppen im Norden. Rund 80 Teilnehmer aus 23 Orts-Allianzen waren nach Düsseldorf gekommen.

In der Eröffnungsrede zur Allianz-Werkstatt, die unter dem Thema „Gesamtheitliche Mission“ stand, wies der Präses der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems, Michael Voss (Wuppertal), darauf hin, daß die Bibel selbst den eindeutigen Auftrag gibt, die gute Botschaft sowohl im Wort als auch durch die Tat weiterzugeben. Menschen leben in der Dunkelheit dieser Welt und fliehen oft zu Irrlichtern, die bald wieder verlöschen und keinen wirklichen Lebenssinn geben können. Christen können auf den, der von sich selbst sagt, daß er das Licht der Welt ist, aufmerksam machen, indem sie ihren Glauben bekennen und durch ein sich den irdischen Nöten der Menschen zuwendendes Leben diesen Glauben sichtbar machen.

Alexander Garth, Pastor der „Jungen Kirche Berlin“, der das Hauptreferat hielt, berichtete von seiner Arbeit in einem Stadtteil Berlins, in dem nur wenige Menschen einer Kirche angehören oder Bezug zum christlichen Glauben haben. Durch offene Gottesdienstformen und eine Arbeit, die den Menschen, so wie er oder sie ist, in den Mittelpunkt stellt, gelingt es, auch bei ehemaligen Atheisten,Interesse für Jesus Christus zu wecken. Jeder ist bei den Gottesdiensten und Veranstaltungen sowie bei der Mitarbeit willkommen, auch Menschen, die noch keine Glaubensentscheidung getroffen haben. Die in Gemeinden oft übliche Reihenfolge „Behave – Believe – Belong“ wird in der Jungen Kirche Berlin umgekehrt. Durch das Erleben von Anerkanntsein und Zugehörigkeitsgefühl kann Glaube entstehen und dann zu einem „Paradigmenwechsel“ und Änderung des Lebensstils führen.

Garth wies darauf hin, daß die meisten Menschen durch persönliche Beziehungen zu Christen zum Glauben finden. Daher ist es Aufgabe von Christen, glaubwürdig zu leben, damit Fernstehende Interesse an dieser Art zu leben entwickeln.

Wichtig ist, Nicht-Glaubende nicht als „Bekehrungsobjekt“ zu sehen, sondern sich für sie als Menschen und für ihr Leben zu interessieren. Bei gemeinsamen Freizeitaktivitäten kann Christsein, ohne moralisierend zu wirken, glaubhaft gelebt werden, auf diese Weise ergeben sich oft Möglichkeiten zum Gespräch über Gott.

Daher sollen Christen sprachfähig sein, um Suchenden über ihren Glauben und über das, was ihnen daran wichtig ist, Auskunft geben zu können. Dies muß in einer undogmatischen Sprache geschehen, die „säkulare“ Menschen verstehen.

Menschen beginnen sich aus drei Gründen für Gott den Glauben zu interessieren: auf Grund der Jeden innerlich bewegenden Frage nach dem Sinn des Lebens; durch das vorgelebte Zeugnis von Christen; und durch ein vom Heiligen Geist gewirktes „persönliches Pfingsten“.

Als gute (Einstiegs)-Frage gegenüber (noch) nicht-glaubenden Menschen empfiehlt Garth: „Was glaubst Du, was ich glaube?“. So können auch Klischees und falsche Vorstellungen über das Leben als Christ erkannt und geklärt werden.

Die Erlebnis-Orientierung unserer Zeit bringt verstärkt mit sich, so Garth, daß Menschen fühlen und spüren wollen, was ihr Leben – oder das Leben Anderer – ausmacht. Daher ist es wichtig, daß nicht-glaubende Menschen ganz praktisch spüren und erleben, daß Gott bei und unter Christen lebendig ist.

Am Nachmittag stellen sich sechs Initiativen aus der Region vor, die auf verschiedene Weise in ganzheitlicher Form ihren Glauben leben und weitergeben:

Café Knicklicht: http://www.cafe-knicklicht.de/

Treffpunkt Leben: http://treffpunkt-leben.com/

Gefährdetenhilfe Scheideweg: http://www.gefaehrdetenhilfe.de/

Vohwinkler Kindertafel: http://www.kinder-tafel-vohwinkel.de/

Christliche Lebensgemeinschaft Bonn / Rhein-Sieg: http://www.christliche-lebensgemeinschaft.de/

Kinder-Evangelisationsbewegung: http://www.keb-de.org/
http://www.keb-ruhrgebiet.de/
http://www.chris-sorgentelefon.de/

Zum Abschluss der Regionalen Allianz-Werkstatt sprach Wilfried Roskamp (Remscheid) zu dem Thema „Wie finden wir als Gemeinde unser diakonisches Projekt – Projektentwicklung in der Gemeinde“.

Durch Gebet wird ein neuer Blick auf das Umfeld und die Ort bestehenden Situationen ermöglicht, die Wahrnehmung ändert sich durch Gottes Einfluß. Oft geschieht bereits viel „Diakonie im Kleinen“, nicht selten durch „Einzelkämpfer“. Solche Aktivitäten können Anstoß zu einem von einer Gemeinde in Gebet und Tat unterstütztem Projekt sein.

Durch Wahrnehmung des Umfelds ist eine Situationsanalyse möglich, die klärt, wo Menschen praktischer, von der Liebe Gottes getriebener Hilfe bedürfen. Die Gemeinde legt sich auf Grund dieser Analyse unter Gebet auf eine Zielgruppe und eine Idee missionarisch-diakonischen Handelns fest. Ein Arbeitskreis kann  Informationen sammeln, Bedingungen klären und ein Konzept erstellen, das in den verschiedenen Gemeindegremien besprochen wird. Die Gemeinde gibt dann die Beauftragung für ein Projekt, Mitarbeiter (auch neue, die hierdurch Interesse an Gemeinde und Glauben gewinnen) werden gefunden. Nach einer Testphase, etwa nach einem Jahr, findet eine Auswertung statt. Es gilt darauf zu hören, ob Gott ein „Ja“ oder ein „Nein“ zu diesem Projekt gibt.

Regional-Werkstätten der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems sollen künftig jährlich im Frühjahr stattfinden.

Januar 8, 2011 at 11:47 pm Hinterlasse einen Kommentar

Bericht von der „Micha-Woche“ in Wuppertal vom 10. bis 17. Oktober 2010

Logo Micah International

Die Micha-Initiative setzt sich im Rahmen der Weltweiten Evangelischen Allianz aus christlicher Verantwortung für eine bessere, gerechtere Welt ein. Sie will Christinnen und Christen zum Engagement gegen globale Armut und für weltweite Gerechtigkeit begeistern. Sie fordert und unterstützt, dass die Millenniumsziele der UNO erreicht werden, und damit vor allem, dass extreme Armut bis zum Jahr 2015 halbiert wird.

Bei den Milleniumszielen handelt es sich um: Bekämpfung von extremer Armut und Hunger; Primarschulbildung für alle Kinder weltweit; Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und Stärkung der Rolle der Frauen; Reduzierung der Kindersterblichkeit; Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Müttern; Bekämpfung von Aids, Malaria und anderen schweren Krankheiten; Ökologische Nachhaltigkeit; Aufbau einer globalen Entwicklungspartnerschaft.

Das Jahr 2010 war ein besonderes Jahr: 2/3 der Laufzeit der Millenniumziele sind um – Zeit zur Bilanz und zu einem stärkeren Signal an die Öffentlichkeit und die Politik. Die Micha-Initiative will, dass alles dafür getan wird, um diese Ziele zu verwirklichen und weltweit Entwicklung voranzubringen. Christinnen und Christen sollen sich ihrer globalen Verantwortung stärker bewusst zu werden und Gottes Herz für die Armen und Entrechteten dieser Welt zu entdecken. Denn Gott will, wie Jesus Christus uns vorgelebt hat, Beides: Das ewige Heil der Menschen durch eine lebendige Gottesbeziehung, und ein so menschen-würdiges Leben wie möglich hier auf dieser Erde. Oder, wie Martin Luther es formuliert hat: „Wie sollen die Menschen glauben, wenn sie nichts zu fressen haben?“

Vom 10.- 17. Oktober 2010 hat es daher in Wuppertal eine „Micha“-Woche gegeben. Hier ein Bericht:

 

Mit einem Gottesdienst in der Freien evangelischen Gemeinde Barmen wurde am Sonntag, 10. Oktober 2010 (10/10/10) die Wuppertaler Micha-Woche eröffnet.
Michael Voss vom Arbeitskreis „Micha“ der Deutschen Evangelischen Allianz führte in seiner Predigt aus, daß die drei häufigsten Wörter in der deutschen Sprache – „der“, „die“, „und“ – das umschreiben, worum es bei der „Micha“-Arbeit, aber auch generell im christlichen Glauben geht. Gott liebt jeden Menschen, jeden „der“ und jede „die“. Diese Liebe Gottes will, daß Menschen das ewige Heil durch Jesu Tod und Auferstehung finden „und“ daß Menschen hier auf dieser Erde unter lebenswürdigen Umständen leben. Eines geht nicht ohne das andere, wie es Jesus selbst gezeigt hat, etwa als er 5000 Menschen, die seinen Worten gelauscht hatten und nun hungrig waren, mit Nahrung versorgt hat. Auch die Urgemeinde erkannte die Aufgabe des „Dienstes des Wortes“ und des „Dienstes an den Tischen“. Martin Luther hat zutreffend gesagt: „Wie sollen die Menschen glauben können, wenn sie nichts zu essen haben“. Allerdings gilt auch: „Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und Schaden an seiner Seele nimmt“. Entscheidend sei, Verkündigung und diakonisches Handeln nicht gegeneinander auszuspielen, sondern um Gottes und der Menschen willen miteinander zu verknüpfen.
Zum Thema passende Lieder, eine Gebetsgemeinschaft für die Ziele der Micha-Initiative, die mit dem weltweiten Micha-Gebet endete, und das Sammeln von Daumenabdrücken rundeten den Gottesdienst ab.

„Wer schweigt, fördert, was im Gange ist“- mit diesem Zitat von Gustav Heinemann erläuterte Thomas Corzilius (Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Unterbarmen) in seiner Andacht am Montag, 11. Oktober beim Micha-Abend in Köbners Kirche, dass es kein unpolitisches Handeln gibt. Das Reich Gottes ist das Kernstück des christlichen Glaubens, und Christinnen und Christen sind aufgerufen, die Welt nicht sich selbst zu überlassen, sondern den Glauben zu leben und sich für Gerechtigkeit, Erhalt der Umwelt und andere Ziele einzusetzen.
In zwei Videos wurde beispielhaft gezeigt, wie an der Elfenbeinküste Kakao angebaut wird und wie in Brasilien Orangen geerntet und zu Saft verarbeitet werden. Die gepa war die erste Organisation, die sich dafür einsetzte, dass diese harte Arbeit angemessen entlohnt wird. Mit dem Kauf von gepa- oder anderen fair gehandelten Produkten wird unterstützt, dass Menschen in den Herkunftsländern der Waren sozial abgesichert werden und die Kinder eine Schulbildung erhalten, die ihnen einen Weg in die Zukunft eröffnet.
Diese Zusammenhänge wurden deutlich bei den Ausführungen von Michael Voss (AK Micha der Deutschen Evangelischen Allianz) zur Micha-Initiative und Ulrich Jöster zur gepa. Wie Manfred Braunschweig in seiner Moderation unmissverständlich zum Ausdruck brachte, kann niemand nach der Veranstaltung nach Hause gegangen sein mit dem Eindruck, selbst doch nichts tun zu können. Das eigene Kaufverhalten kritisch zu hinterfragen und sich damit für angemessene Entlohnung einzusetzen ist nur eine von vielen Möglichkeiten.
Mit 100 Millionen Christinnen und Christen in der ganzen Welt wurde an diesem Abend und im Gottesdienst am Vortag auch das Micha-Gebet gesprochen.

Beim Micha-Abend in der Alten Wupperfelder Kirche am Dienstag, 12. Oktober war Gisela Bhatti von Oikocredit zu Gast. Sie berichtete von der Arbeit der Organisation vor Allem in Bangladesh und schilderte in sehr lebendiger Form, wie hierdurch Menschen eine Perspektive zu selbstverantwortetem Leben geboten wird. In dem Wort „Credit“ steckt „credo“, also „ich glaube“, was sowohl die christliche Grundlage der 1975 gegründeten Initiative als auch das Vertrauen in die Fähigkeit der Menschen, ihre gottgegebenen Gaben zu nutzen, ausdrückt.
Oikocredit gibt Menschen, die Möglichkeit, ihre Rücklagen sozial verantwortlich anzulegen und damit einen Gottes Liebe entsprechenden Umgang mit Geld zu pflegen. Das angelegte Geld, das mit zur Zeit 2% verzinst wird, wird eingesetzt, um Menschen in Armutssituationen einen Mini-Kredit zugeben, mit dem sie etwa Saatgut, Nutztiere oder Werkzeug kaufen und so eine eigenständige wirtschaftliche Existenz gründen können. So kann Armut überwunden und gleichzeitig vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Wertigkeit aufgebaut werden. Nur 10% der Personen, denen einen Mini-Kredit gewährt wird, scheitern, 80% verbessern ihre Situation, 10% entwickeln sich sogar zu „Überfliegern“, wie eine Frau, die aus einer Außenseitersituation in ihrem Wohnort bis zur Bürgermeisterin aufstieg.
Die Mini-Kredite werden in lokaler Währung gewährt, um unabhängiger von Schwankungen am Finanzmarkt zu sein. Sie sind nicht zinslos – der Gedanke an Almosen soll bewusst vermieden werden, 99,9 % der Kreditnehmer zahlen die fälligen Summen zurück. Damit ist Geld bei Oikocredit auch für Anleger sicher, verfügbar und mit „ethischem Ertrag“ angelegt. Für 20 € jährlich kann man Mitglied bei Oikocredit werden und dann Anlagen tätigen. Etliche Teilnehmer des Abends, der mit dem Micha-Gebet und dem Sammeln von Daumenabdrücken endete, zeigten sich interessiert und nahmen Aufnahmeanträge mit.

Dr. Karl Pfahler berichtete beim Micha-Abend am Mittwoch, 13. Oktober, in der Evangelisch-methodistischen Gemeinde Barmen aus der Arbeit der Kindernothilfe. Dabei stellte er den Selbsthilfegruppen-Ansatz vor, der Anfang dieses Jahrzehnts entwickelt wurde.
Der Selbsthilfegruppen-Ansatz hat sich als erfolgreiches Instrument der Armutsbekämpfung erwiesen und stärkt in grosser Armut (und damit oft auch in sozialer Ausgrenzung) lebende Menschen sozial, wirtschaftlich und politisch und gibt ihnen Würde.
Es werden arme Menschen eines Dorfes oder eines Stadtteils angesprochen und eingeladen, Mitglied einer Selbsthilfegruppe zu werden, wo sie oft erstmalig Gemeinschaft und Solidarität statt Ausgrenzung erleben. Sie erfahren gegenseitige Unterstützung und die Tatsache, daß sie als Gruppe mehr erreichen können als alleine. In den Gruppen werden Aufgaben wie Kinderbetreuung gemeinsam angegangen, verschiedene Stärken und Fähigkeiten dienen zum Nutzen Aller. Die Gruppen erfahren Beratung und Unterstützung durch fachlich qualifizierte Mitarbeitende der Kindernothilfe.
Eine Stärke des Selbsthilfegruppen-Ansatzes liegt in der Zahl der Mitglieder der Gruppen und der Zahl der Gruppen selbst. Hierdurch lassen sich auch politisch-gesellschaftliche Änderungen anstoßen, die strukturelle Ursachen von Armut bekämpfen und langfristige Entwicklungen möglich machen.
Im Gegensatz zu früheren Ansätzen wird hier nicht Einzelpersonen eine materielle Unterstützung gewährt (was nur bestimmte Menschen erreicht und gesellschaftliche Grundprobleme nicht löst). Statt dessen werden Mitglieder einer Gruppe durch Schulungen und gegenseitige (Unter)stützung befähigt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Auch die Kinder profitieren, indem sie zur Schule gehen und besser ernährt sind.
Mehrere Selbsthilfegruppen bilden übergeordnete Strukturen, so genannte Cluster, mehrere Cluster wiederum bilden eine „Föderation“. Diese vertritt dann so viele Mitglieder, daß sie politisch-gesellschaftlichen Einfluss ausüben kann.
Den Erläuterungen Dr. Pfahlers schloss sich eine Gesprächrunde mit den Besuchern des Micha-Abends an, zum Abschluss wurde das Micha-Gebet gesprochen und Daumenabdrücke gesammelt.

„Sisters in Law“ heißt der Film, der beim Micha-Abend am Donnerstag, 14. Oktober 2010, in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Else-Lasker-Schüler-Strasse gezeigt wurde und den Focus auf einen besonderen Aspekt der Micha-Ziele legt, nämlich die Gleichstellung und Stärkung der Rolle der Frauen (3. Milleniumsziel).
Eine Richterin und eine Staatsanwältin arbeiten in einem kleinen Ort in Kamerun und begreifen sich als Anwältinnen von Frauen, die Opfer von Gewalttaten wurden. Der Film verfolgt die Verhandlung dreier Delikte aus dem Dorf: Ein kleines Mädchen wurde von ihrer Tante brutal mißhandelt; ein anderes Mädchen beschuldigt ihren Nachbarn, sie vergewaltigt zu haben; und eine Ehefrau will sich nach Jahren der Qual von ihrem jähzornigen und machohaften Mann scheiden lassen.
Die beiden Rechtshüterinnen unterstützen und ermutigen Frauen dabei, ihre Rechte durchzusetzen und den Mut zu haben, sich gegen unterdrückende Traditionen zu wehren. Diese können dann wiederum selbst dazu beitragen, ihre Gesellschaft jedenfalls in Ansätzen menschlicher zu gestalten.
In einem von Frank Neuenhausen verlesenen Brief von Missionaren der Gemeine, die in Tansania arbeiten, wurde ebenfalls von Frauen und vor Allem auch Kinder unterdrückenden Strukturen berichtet, die für Christen – neben der Verkündigung der Frohen Botschaft – eine Herausforderung im Einsatz für von Gott gewünschte Gerechtigkeit auf dieser Erde darstellen.
Der Abend endete mit einer Gebetsgemeinschaft, dem Micha-Gebet und dem Sammeln von Daumenabdrücken.

Beim Micha-Abend am Freitag, 15. Oktober, in der multikulturellen Gemeinde Church of Peace beschreib Pastor Olivier Tra-Bi aus Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste) die Situation in seinem Land, das einmal für afrikanische Verhältnisse als reich und prosperierend galt, aber durch Spannungen zwischen Parteien und Ethnien in eine Krise und schließlich in einen Bürgerkrieg gestürzt wurde. So leben heute zahlreiche Ivorer unterhalb der Armutsgrenze (1,25 $, die am Tag zur Verfügung stehen), die Kindersterblichkeit ist hoch, und trotz Schulpflicht gehen viele Kinder nicht zur Schule.
Tra-Bi betonte die Bedeutung der Arbeit der in der Evangelischen Allianz zusammenarbeitenden Kirchen für die Versöhnung im Land nach dem Bürgerkrieg. Die Ziele dieser Arbeit sind Frieden, Gerechtigkeit und Einheit. Gemeinden geben hier ein Beispiel, indem Menschen aus verschiedenen Ethnien und politischen Lagern dort unter dem Wort Gottes und dem Glauben an Jesus Christus als Retter und Heiland eins sind. Durch Kontakte zu und Gespräche mit Politikern und Wirtschaftsführern konnte diese Haltung in die Gesellschaft hineingetragen werden und positive Veränderungen auslösen.
Die Kirche Tra-Bis, L’Église Évangélique de Réveil, hat eine Tätigkeit begonnen, die die Felder Soziales, Gesundheit, berufliche Bildung und Arbeitsbeschaffung beinhaltet. So gibt es eine Bank für Arme oder die Ausgabe an Saatreis, die Menschen ermöglicht, durch den Anbau des Reis sich selbst mit Nahrung zu versorgen und mit der Mehrernte handeln zu können.
Auch dieser Micha-Abend endete mit dem Micha-Gebet und dem Sammeln von Daumenabdrücken.

Ein Wermutstropfen – oder besser gesagt, viele Regentropfen sorgten dafür, daß die Öffentlichkeitsaktion der Evangelischen Allianz zur Micha-Woche am Samstag, 16. Oktober, in der Elberfelder City nicht die erhoffte Resonanz hatte. Auf Grund der Witterung ließen sich nicht sehr viele Passanten ansprechen, dennoch wurden Info-Flyer über die Micha-Initiative verteilt, kam es zu einigen Gesprächen und wurden auch hier Daumenabdrücke gesammelt.

Am Sonntag, dem 17. Oktober, wurde der diesjährige Micha-Sonntag begangen. In der Elberfelder Christuskirche fand der offizielle Abschlussgottesdienst der Wuppertaler Micha-Woche statt, aber auch zahlreiche andere Wuppertaler Gemeinden feierten Micha-Gottesdienste  oder ließen die Themen der Micha-Initiative vorkommen bzw. sprachen das Micha-Gebet.
Im Abendmahls-Gottesdienst in der Christuskirche wies der Präses der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems, Michael Voss, darauf hin, daß schon immer in der Geschichte des christlichen Glauben besonderer Segen zu erleben war, wenn Verkündigung und Mission mit der Hinwendung zu den menschlichen Nöten der Menschen verbunden waren. Vom Stadtpatron Wuppertals, Laurentius, über Personen wie August Hermann Franke, Johann Hinrich Wichern oder Friedrich Bodelschwingh bis zu Mutter Theresa haben unzählige Gläubige die Notwendigkeit der gesamtheitlichen Mission, des „und“ von Wort und Tat, erkannt. Sie können heutigen Christen hierin Vorbild sein.
Bei der Einleitung des Abendmahls betonte Voss, daß hierbei die Gläubigen sozusagen mit an dem Tisch sitzen, an dem Jesus vor seinem Tod das letzte Mahl mit seinen Jüngern eingenommen hat. Durch Jesu Sterben und Auferstehung ist das Abendmahl Einladung Gottes an alle Menschen, sich hier einzugliedern und so Heil der Versöhnung mit Gott zu erfahren, und es ist die Ermahnung des Herrn, auch die materiellen Güter dieser Welt zu teilen.

MICHAINITIATIVE3

Oktober 18, 2010 at 11:55 pm Hinterlasse einen Kommentar

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