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Gedanken zu Corona/SarsCoV2/Covid19 IV: 09. April

Gedanken zu Corona/SarsCoV2/Covid19 IV: 09. April
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09. April 2020.

In meinen Kalendern steht „Gründonnerstag“.

Auf dem Predigtplan im Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Elberfeld-Südstadt steht für heute, 19.00 Uhr, ‚gesamtgemeindlicher Gottesdienst in der Johanneskirche‘.
Auch für die kommenden Tage, Karfreitag, Osternacht, Ostersonntag, Ostermontag sind dort die vorgesehenen Gottesdienste in Christuskirche und Johanneskirche zu finden.

Und in den anderen Gemeinden ist es wohl ebenso.

Die Kar- und Osterzeit. Der geistliche Höhepunkt des Jahres, die Tage des besonderen Gedenkens an das letzte Mal Jesu mit seinen Freunden, an Jesu Kreuzigung und Tod, und an Seine Auferstehung. Wir wollten diese Tage, wie wir es gewohnt sind, mit Gottesdiensten feiern in unseren Kirchen und Gemeinden, im Singen. Loben, Hören auf das Wort Gottes und auch gemeinsamem Feiern des Abendmahls.

Aber in diesem Jahr ist dies so nicht möglich.
Gottesdienste jedenfalls in der üblichen Form können nicht stattfinden.
Und, um dies klar zu sagen, es ist für mich nicht nachvollziehbar und sinnvoll, wenn Einige nun versucht haben, mit Verfassungsklagen das Abhalten-Können von Gottesdiensten zu erzwingen.
So schwer es uns fällt, uns nicht in unseren Gemeindegebäuden zum Gottesdienst versammeln zu können – es ist aus meiner Sicht ein Akt der Vernunft und der Nächstenliebe. Gilt es doch, die weitere Ausbreitung des Virus SarsCoV2 nach Kräften einzudämmen und zu verhindern, daß Menschen an Covid19 erkranken.

Dennoch ist es nicht leicht, gerade an diesen jetzigen Tagen, zumindest körperlich von den Geschwistern in unseren Kirchen und Gemeinden getrennt zu sein.

Aber nicht nur das fällt vielen Menschen schwer. „Stay at home“, also das Zuhause-Bleiben, wenn es keinen triftigen Grund zum Verlassen des Hauses gibt, oder gar in häuslicher Quarantäne zu sein, ist für nicht wenige Menschen eine Herausforderung. Ganz besonders gilt dies für diejenigen, die in Seniorenheimen oder Pflegeeinrichtungen leben und etwa auf kleine Ausflüge (die vielen ja noch möglich sind), aber auch auf Besuche und Kontakte verzichten müssen.

09. April.

Bei allen Einschränkungen und Widrigkeiten, die Menschen in diesem Jahr auf Grund von SarsCoV2 und den dagegen eingeleiteten Maßnahmen erfahren müssen, gehen meine Gedanken heute 75 Jahre zurück. Ich, wie die meisten Empfängerinnen und Empfänger dieser Gedanken, waren damals noch nicht auf dieser Welt.
Und ich bin, ehrlich gesagt, froh, daß ich nicht im April 1945 gelebt habe. Es war eine schreckliche Zeit, unendlich viel schrecklicher, als es die jetzige Gefährdung durch Sars ist.
Die letzten Wochen des 2. Weltkriegs. Kämpfe, Angriffe, Zerstörung. Und immer noch, bzw. verstärkt, der im wahrsten Sinne des Wortes unfassbare Wahn und Menschenhass derjenigen, die diesen Krieg und ausgelöst hatten und viele Millionen Menschen aus schlimmstem ‚Rassen’denken und Antisemitismus töteten.

09. April 1945. Der Todestag sicherlich vieler Menschen. Darunter diese beiden:

Auguste van Pels. Sie war eine der acht Personen, alle jüdische Menschen, die sich 1942 in Amsterdam vor den Mordschergen der Nationalsozialisten in einem Hinterhaus an der Prinsengracht versteckt hatten. Die bekannteste dieser Personen ist Anne Frank. Anne Frank, ihre Eltern Otto und Edith und ihre Schwester Margot, Auguste van Pels (in Anne Franks Tagebuch „Petronella van Daan“ genannt) mit ihrem Mann Hermann und ihrem Sohn Peter, sowie Fritz Pfeffer (im Tagebuch „Albert Dussel“).

Über zwei Jahre haben diese Menschen im Versteck leben müssen. ‚Quarantäne‘ in Extremform. Anne Frank schreibt in ihrem Tagebuch von den schwierigen Umständen, in denen die acht Personen auf engstem Raum (ca. 50 qm) leben mussten. Keine Möglichkeiten hatten, das Haus zu verlassen, das hätte sie leicht in die Hände der Faschisten fallen lassen können. Dazu die ständige Angst, entdeckt und getötet zu werden.

Wie vergleichsweise einfach ist es da doch, im Vergleich zu der Situation der Franks, van Pels und Pfeffers, wenn wir heute mehr zu Hause sein müssen als sonst! Wenn wir auf das eine oder andere Treffen, oder auch Veranstaltungen, und eben auch gewohntes gottesdienstliches Leben verzichten müssen. Dennoch haben wir ein recht komfortables Leben auch in unseren Häusern, müssen nicht in ständiger Todesangst leben (denn was ist die sicherlich bestehende Gefährdung durch Covid19 gegen die fanatische Bedrohung der antisemitischen Nazis)!

Am 04. August 1944 wurden die acht im der Prinsengracht versteckten Jüdinnen und Juden verraten und verhaftet. Nur Otto Frank überlebte den 2. Weltkrieg. Edith Frank starb Anfang 1945 in Auschwitz, Anne und Margot Frank im März 1945 im KZ Bergen-Belsen, nach entsetzlichem Leiden, wie eine mitgefangene Augenzeugin (Hannah Goslar) berichtet.
Hermann van Pels und Fritz Pfeffer kamen schon 1944 um. Peter van Pels starb wohl nur wenige Tage oder sogar Stunden vor der Befreiung des KZs Neuengamme.
Und seine Mutter, Auguste van Pels, eben heute vor 75 Jahren, am 09. April 1945, im KZ Raguhn (Buchenwald).

Es waren aber ja nicht nur die Franks und die van Pels, die diese unerträglich schrecklichen Schicksale von Verfolgung, Versteck und eben auch Ermordung unter furchtbaren Bedingungen erleben mussten, sondern Millionen von Menschen.

Was sind dagegen die Einschränkungen, die wir zur Zeit erleben!

Wie dankbar können wir sein für das, was wir haben. Einschließlich eines demokratischen Systems, in den wir leben. Und das die aktuellen Einschränkungen aus Fürsorge für seine Bürgerinnen und Bürger ergreift.

– Und dann Dietrich Bonhoeffer. Auch er starb am 09. April 1945, heute vor 75 Jahren.
Dietrich Bonhoeffer. Theologe und Mann des Widerstands gegen Hitler. Er wurde im KZ Flossenbürg hingerichtet. Ermordet. Zuvor war er am 05. April 1943 verhaftet worden. Er hatte in den Jahren zuvor sich der Vereinnahmung durch die „Deutschen Christen“ widersetzt, Studierenden Jesus Christus als Alternative zu der nationalsozialistischen Hass-Ideologie vermittelt, und gesagt: „Nur wer für die Juden schreit, darf gregorianich singen“.

Dietrich Bonhoeffer war als Gefangener des Regimes nicht alleine. Andere Menschen des Widerstands und weitere Gefangene teilten sein Schicksal. Der Freiheit beraubt, ausgesetzt dem Sadismus seiner Bewacher.

Welch eine andere Situation als die Einschränkungen, die wir jetzt auf Grund der SarsCoV2-Situation hinnehmen!

Was muss in Bonhoeffer und den anderen Gefangenen des Nazi-Regimes vorgegangen sein….

Dietrich Bonhoeffer hat auch in der für ihn so schweren Zeit an seinem Glauben, und an Jesus Christus als seinem Heiland, festgehalten. Noch am Tag seiner Ermordung hielt er einen Gottesdienst für seine Mitgefangenen.
Und als seine letzten Worte sind überliefert: „Das ist das Ende. Für mich aber der Beginn des Lebens“.

Und einige Monate zuvor, am 19. Dezember 1944, hat er einen Text geschrieben, den heute fast jeder kennt. Einen Text, der vielen Menschen in harten Zeiten Trost und Kraft gibt. Der ausdrückt, was ihm, Dietrich Bonhoeffer, Kraft und Trost gegeben hat. Aus dem Wissen um das Geborgensein bei Gott im Leben und im Sterben:

„Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar, so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsre Herzen quälen, noch drückt uns böser Tage schwere Last. Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen das Heil, für das du uns geschaffen hast.

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern, des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand, so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern aus deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz, dann wolln wir des Vergangenen gedenken, und dann gehört dir unser Leben ganz.

Lass warm und hell die Kerzen heute flammen, die du in unsre Dunkelheit gebracht, führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen. Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet, so lass uns hören jenen vollen Klang der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet, all deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

Auch Anne Frank konnte übrigens in ihrem Tagebuch aus dem Schrecklichen heraus noch hoffnungsvolle Gedanken finden:

„Ich sehe, wie die Welt allmählich in eine Wildnis verwandelt wird. Ich höre den nahenden Donner, der auch uns vernichten wird. Ich kann das Leiden von Millionen spüren. Und dennoch glaube ich, wenn ich zum Himmel blicke, dass alles in Ordnung gehen und auch diese Grausamkeit ein Ende finden wird. Dass wieder Ruhe und Frieden einkehren werden.“

In welch einer privilegierten Lebenssituation befinden wir alle uns doch, verglichen mit den Versteckten im Hinterhaus in Amsterdam oder mit Dietrich Bonhoeffer und seinen Mitgefangenen, und so vielen Anderen!

Lassen Sie uns doch auch dies an Ostern feiern! Jede und jeder da, wo sie oder er ist.

In Dankbarkeit dafür, daß Gottes gute Macht in Jesus Christus zu uns gekommen ist und durch Tod und Auferstehung unser Leben in guten und in schlechten Tagen, in unseren Häusern ebenso wie in unseren Kirchen, in seinen Händen hält.

Und dabei auch an die vielen Menschen denken, die heute weltweit in Not sind. Nicht nur an die an Covid19 erkrankten, nicht nur an die, die ihnen Nahestehende durch Covid19 verloren haben. Sondern auch an die, die auch heute wirklich un-erträgliche Einschränkungen erleiden müssen, durch Krieg, Hunger, Gewalt, Ausgrenzung, Verfolgung und Gefangenschaft (gerade auch auf Grund des Glaubens).

April 9, 2020 at 4:55 pm Hinterlasse einen Kommentar

Gedanken zu Corona/SarsCoV2/Covid19 III: Zeit und Geborgenheit

Heute ist der 31. März.
Ein Viertel des Jahres ist schon wieder vergangen.
Wahrscheinlich können sich die Allermeisten noch an den Jahreswechsel erinnern. Was wir in dieser Nacht von 2019 zu 2020 gemacht haben.
Auf das beginnende Jahr haben wir mit – Jede/r wohl anders – unterschiedlichen Gefühlen geschaut.
Mit Plänen, Zielen, Vorsätzen, Hoffnungen. Oder auch Fragen, Sorgen, Unsicherheiten.
So ist das, wenn ein neues Jahr, eine Zeit beginnt.
Der Jahreswechsel. Wir kamen da gerade von Weihnachten her.
Dezember, Advent und Weihnachten sind die Zeit des Jahres, die vor mich die schönste ist. Im Grunde warte ich das ganze Jahr darauf, daß sie wieder beginnt.

Heute ist der 31. März.
Vorgestern haben wir unsere Uhren auf ‚Sommerzeit‘ umgestellt.
Viele Menschen finden das nervig.
Andere freuen sich, daß es abends länger hell bleibt.
Bei mir ist es umgekehrt. Ich hätte lieber das ganze Jahr die normale Zeit. die wir „Winterzeit“ nennen.
Viele verstehen das nicht, aber ich liebe es, wenn es früh dämmert. So wie im Dezember, in der Advents- und Weihnachtszeit schon um 16.00 oder 17.00 Uhr.
Ich gehe dann gerne in der Dämmerung durch die Elberfelder Südstadt. Da, wo ich aufgewachsen bin und lebe, und wo meine Gemeinde ist.

Die Dämmerstimmung, sanft erhellt von der weihnachtlichen Beleuchtung in den Fenstern – das gibt mir ein besonders, sehr spezielles Gefühl der Geborgenheit.

Geborgenheit. Aus meiner Sicht ist das ein, vielleicht das grösste, Grundbedürfnis des Menschen. Wir sehnen uns nach Geborgenheit. Wir brauchen Geborgenheit.
Ebenso wie das Gefühl, anerkannt und gemocht zu sein.

Anerkennung. Und Geborgensein. Das brauchen wir. Das wünschen wir uns. Danach sehnen wir uns.

Heute ist der 31. März.
Nur genau ein Vierteljahr ist es her, daß 2020 begonnen hat. Mit allen Plänen, Zielen und Hoffnungen,die wir da hatten. Vielleicht auch mit einigen Sorgen oder Ängsten.
Und nun hat sich die Welt, und letztlich unser aller Leben, so sehr verändert.
Die grösste Herausforderung seit dem 2. Weltkrieg (den die meisten von uns ja nur aus der Geschichte kennen), so sagen manche.
Wer hätte am 31. Dezember an so etwas gedacht?

Die Advents- und Weihnachtszeit – noch nicht sooo lange her – liebe ich natürlich nicht nur, weil es dann früh dämmert und mir dies eine besondere Stimmung des Geborgenseins vermittelt.

„The reason for the season“, wie man in den USA sagt, ist ja, daß Gott uns in einzigartiger Weise nahe gekommen ist. Daß er, der die ganze Welt in Seinen Händen hält, uns gleich wird. Daß er, der Allmächtige, kein ferner Gott ist, sondern uns so nahe ist wie sonst niemand, nicht einmal wir selbst.

Er liegt ungeborgen in einer Krippe. Ein König will ihn töten.

Und am Ende ist er der Verfolgung durch Menschen ausgesetzt, die um ihre Macht, und ihre Lebensgewohnheiten, fürchten.

Das führt ihn ans Kreuz. Und Er, der zugleich Gott und Mensch ist, erfährt dort den Schrecken der Ungeborgenheit und Verlassenheit. So sagt Er, obwohl Gott doch in einzigartiger Weise in ihm ist: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

Ungeborgen trägt Er auf Golgatha das Leid der ganzen Welt. Auch alles, was uns das Gefühl der Ungeborgenheit gibt.

Heute ist der 31. März.
Viele von uns sehen mit Sorge auf das, was kommen kann. Angst um die eigene Gesundheit; ja, auch Angst vor dem Tod; um die wirtschaftliche Zukunft.
Das hatte vor drei Monaten, das hatte zu Weihnachten keiner gedacht.

Heute ist der 31. März.
In anderthalb Wochen ist Gründonnerstag. Und Karfreitag. In diesem Jahr ohne Gottesdienste, so wie wir es gewohnt sind.

Aber Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern sind trotzdem!

Ostern, das auf Karfreitag folgt, Ostern das alles verändert. Aber nicht so, wie die SarsCoV2-Krise unsere Gesellschaft verändert.
Sondern viel grösser. Und endgültig!
Gott ist uns nahe. Näher als je. Das, was uns trennt, ist ausgelöscht, durch Kreuz und Auferstehung.

Heute ist der 31. März.

Bald ist Ostern. Es IST, auch in unserer aktuellen Situation.

Es ist. Und bleibt. Egal, was dieser Erde und uns geschieht.

Karfreitag, Ostern, und Weihnachten, Pfingsten. Sie sind immer! Nicht nur an bestimmten Tagen.

Das soll uns Kraft geben. Und Geborgenheit.
Zu allen Zeiten (nicht nur in unseren Lieblingszeiten des Jahres). Und gerade auch in schwierigen Zeiten.

Wir wollen versuchen (nicht immer ist das einfach, nicht immer kann das wohl gelingen), uns Gottes Geborgenheit anzuvertrauen. All das, was uns bewegt. Nicht nur ‚Corona‘.

Arno Pötsch hat 1941 – also in einer extrem schwierigen Zeit, sicherlich auch viel schwieriger als heute – dieses Lied geschrieben (eg 533):
„Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand, die er zum Heil uns allen barmherzig ausgespannt.
Es münden alle Pfade durch Schicksal, Schuld und Tod doch ein in Gottes Gnade trotz aller unsrer Not.
Wir sind von Gott umgeben auch hier in Raum und Zeit und werden in ihm leben und sein in Ewigkeit.“

Und in einem amerikanischen (Weihnachts-)Lied heißt es: „The hopes and fears of all the years are met in Thee (Jesus) tonight“.

Welch wunderbare Worte. Mögen sie uns zu der Geborgenheit führen, die Gott in Jesus Christus und dem Heiligen Geist zu allen Zeiten gibt!

Michael Voss, Präses Evangelische Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems

 

 

März 31, 2020 at 2:47 pm Hinterlasse einen Kommentar

Gedanken zu Corona/SarsCoV2/Covid19 II: Verheißung versus Verschwörungstheorien

Die Situation um Sars-CoV2 und Covid19 bringt Manches mit sich. Sorgen und Verunsicherung. Einschränkungen des normalen Lebenalltags.
Und auch etwas, was immer in solchen Zeiten verstärkt auftaucht: Verschwörungstheorien.
Verschwörungstheorien gab es schon immer. „Elvis ist nicht tot, sondern lebt auf einer einsamen Insel auf der Südsee“, „Der Mondflug von Apollo 11 ist in Wirklichkeit in der Wüste von Arizona gefakt worden“… Wahrscheinlich kennen Sie noch zahlreiche andere derartige „Theorien“.
Und sie tauchen nun auch in „Corona“-Zeiten verstärkt auf, ebenso wie fragwürdige Ratschläge.
Heute morgen las ich, daß man sich durch das Essen von viel Knoblauch vor Covid19 schützen könne…
Was daran allenfalls richtig ist, ist, daß Menschen nach reichlichen Knoblauch-Genuß vermutlich keine Schwierigkeiten haben, daß andere ihnen gegenüber die Abstandsregeln einhalten 😉 *lach*.
Erheblich abenteuerlicher wurde es, als ein Video durch die Medien geisterte, in dem ein selbsternannter Gesundheitsexperte (der freilich weder seinen Namen noch die Organisation, für die er angeblich steht, preisgab) sprach. Er äußerte, das Sars-CoV2 halt nur eine von vielen Formen der Conora-Viren sei (ok, das hatte ich zunächst auch so gesehen…). Dann steigerte es sich darin, daß er sagte, das Ganze um Covid19 sei ein ‚Irrtum, der zum Betrug wurde‘ und jetzt von (Pharma-)Unternehmen benutzt werde, um sich zu bereichern. Also letztlich, daß das Ganze von einer normalen Corona-Infektion zu einer Pandemie aufgebauscht werde, damit man ein Heilmittel präsentieren könne, das dann natürlich zu immensen Preisen verkauft werde.
Andere „Theorien“ machen Trump, Putin, die Chinesen oder wen auch sonst dafür verantwortlich, Sars-CoV2 als Biowaffe geschaffen zu haben, um die Wirtschaft zu zerstören oder die Weltbevölkerung zu dezimieren.
Nun kann an ja über all diese Dinge lachen, den Kopf schütteln, und Menschen davor warnen, derartige Merkwürdigkeiten ernst zu nehmen oder für wahr zu halten.
Aber – es gibt auch so etwas wie ‚christliche Verschwörungstheorien‘. Auch diese finden sich im Internet (und vielleicht sogar in manchen Gemeinden oder Organisationen).
Da wird gesagt, Sars-CoV2 sei eine Strafe Gottes. Geschickt, um zu strafen für – wahlweise, je nach (un)geistlicher Ausrichtung)- vermeintliche moralische (besonders sexualmoralische) Verfehlungen und Fehlentwicklungen; oder für den unverantwortlichen Umgang mit Natur, Umwelt und Klima.
Ist Gott so? Der Gott, den ich kenne und an den ich glaube, ist es nicht.
Nein, Gott ist kein ‚Kuschelgott‘, nicht der ‚liebe Gott‘, wie es nicht selten volkstümlich gesagt wird. Zu Gott gehört auch sein Zorn und seine Trauer über vieles, was wir Menschen tun und zulassen.
Aber er ist auch der liebende Gott. Das ist seine herausragende Eigenschaft. Seine Liebe zu der Welt und den Menschen.
Auch in der schlimmsten Pandemie der Geschichte, der Pestwelle von 1347 – 1353, durch die in Europa jeder dritte Mensch gestorben ist (und auch zahlreiche in Asien), war der Gedanke des ’strafenden Gottes‘ sehr präsent. Gott straft die Menschheit für (was auch immer) mit der Pest.
Damals, wie zum Teil auch heute, und auch immer wieder bei ähnlichen Situationen, wurde und wird der Bericht von der Sintflut angeführt.
Diese Sintflut (die übrigens nach heutigem Stand eine gewaltige Flutkatastrophe durch eine massive Überschwemmung im Euphrat-Tigris-Raum vor rund 6000 Jahren ausgelöst wurde, also in dem Gebiet, aus dem Abraham sich auf den Weg ins spätere Israel machte) wird beschrieben als eine Strafe Gottes, weil „der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse (1. Mose 6,5)“.
Wenn man nun dies zur Grundlage dafür nimmt, um die Pest oder Sars-CoV2 als Strafe Gottes zu interpretieren oder sogar das Ende dieser Welt zu prophezeien, vergisst man aber eins!!:
Der Bericht über die Sintflut endet in 1. Mose 8 mit einer Verheißung!! Gottes: „Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen. Und ich will hinfort nicht mehr schlagen alles, was da lebt. Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“
Und dies ist nun keine Verschwörungstheorie. Sondern Gottes Schwur, Gottes Zusage, daß er zu uns steht.
Ja, auch Sars-Cov2 wird Opfer fordern. Auch Menschenleben. Vielleicht sogar das von dem einen oder der anderen von uns.
Aber Gottes Zusage steht.
Nicht Leid und Tod haben das letzte Wort, sondern Gott. Er hat es gesprochen in Jesus Christus. Er hat es gesprochen an Karfreitag und an Ostern. Er hat es gesprochen im Auf-Sich-Nehmen unserer Schuld und unseres Leids. Und in der Auferstehung und durch die Ewigkeit.
Lasst und darauf vertrauen – oder versuchen zu vertrauen.
Und dies allen Verschwörungstheorien entgegenstellen.

Michael Voss, Präses Evangelische Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems

 

März 28, 2020 at 4:16 pm Hinterlasse einen Kommentar

JesusHouse2020 an drei Orten in Wuppertal

JesusHouse ist wieder da (https://jesushouse.de/)! An vielen Orten werden in diesem Frühjahr JesusHouse-Veranstaltungen durchgeführt.
So auch in Wuppertal! Es wird nun Veranstaltungsorte geben:
Von Dienstag, 10 März, bis Freitag, 13. März, im Jugendzentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Sonnborn, Kirchhofstrasse 20, täglich ab 18.15 Uhr.
Von Dienstag, 17 März, bis Samstag, 21. März im CVJM Heckinghausen, Heckinghauser Strasse 222a; Dienstag – Donnerstag, 17.30 uhr – 20.30 Uhr / Freitag 17.30 – 22.00 Uhr / Samstag, 15.00 Uhr – 22.00 Uhr.   https://www.cvjm-heckinghausen.de/website/de/ov/heckinghausen/jesushouse-2020
Von Montag, 23 März, bis Freitag, 27. März im CVJM Adlerbrücke, Unterdörnen 47; täglich 14.00 Uhr Offenes Haus, 17.00 Uhr gemeinsames Essen, 18.00 Uhr Programmstart,
Beim CVJM Adlerbrücke besteht für die Jugendlichen auch die Möglichkeit zur Übernachtung (5 € Kostenbeitrag). hierfür ist eine Anmeldung mit – bei Minderjährigen – Unterschrift der Eltern erforderlich.
Dazu folgende Einladung:
„Wir haben keinen Bock auf eine Welt, in der nur Insta-Oberflächlichkeit zählt und man nach Aussehen und Leistung bewertet wird. Wir träumen von einer Welt, in der Liebe Hass besiegt. In der wir über unsere Ängste und Zweifel offen reden können. In der Egoismus keinen Platz hat, wir ehrliche und tiefe Beziehungen haben und das Leben so leben, wie es gedacht ist.
Wir träumen von einem ’new way to be human‘. Wir erleben, daß Jesus da einen Unterschied macht. Wie genau? Komm vorbei und hör’s Dir an. In lockerer Atmosphäre sind neben einem Talk auch Live-Musik und ein bisschen Action am Start.“
https://jesushouse.de/

Februar 23, 2020 at 4:18 pm Hinterlasse einen Kommentar

Allianz-Gebetswoche 2020 in Wuppertal

 

Hier sind die Wuppertaler Termine für die Allianz-Gebetswoche 2020. Sie steht unter dem Motto „Wo gehöre ich hin“.
Sonntag, 12. Januar, 10.00 Uhr
Auftakt-Gottesdienst zur Allianz-Gebetswoche
Freie evangelische Gemeinde Vohwinkel, Westring 74 (gemeinsam mit der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Vohwinkel)
Sonntag, 12. Januar, 11.00 Uhr
Gebetswochen-Gottesdienst mit Volker Martin Dally ,Generalsekretär der Vereinten Evangelischen Mission (VEM)
Lutherkirche Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 15
Sonntag, 12. Januar, 15.30 Uhr
Auftakt-Gottesdienst zur Allianz-Gebetswoche 2020 mit Hans-Hermann Pompe (Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft missionarische Dienste)  Freie evangelische Gemeinde Barmen, Unterdörnen 77
Montag, 13. Januar, 19.00 Uhr 
Freie evangelische Gemeinde Beyenburg, Gerstenkamp 9
Montag, 13. Januar, 19.30 Uhr
Freie evangelische Gemeinde Barmen, Unterdörnen 77
Montag, 13. Januar, 19.30 Uhr
Lutherkirche Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 15
Dienstag, 14. Januar, 19.00 Uhr
Freie evangelische Gemeinde Beyenburg, Gerstenkamp 9
Dienstag, 14. Januar, 19.30 Uhr
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ostersbaum, Else-Lasker-Schüler-Strasse 22
Dienstag, 14. Januar, 19.30 Uhr
Lutherkirche Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 15
Mittwoch, 15. Januar, 15.30 Uhr
Lutherkirche Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 15
Mittwoch, 15. Januar, 19.00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Beyenburg, Steinhauser Strasse 12
Mittwoch, 15. Januar, 19.00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Schellenbeck-Einern, Haus der Begegnung, Stahlsberg 84
Mittwoch, 15. Januar, 19.30 Uhr
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Vohwinkel, Mackensenstrasse 16
Mittwoch, 15. Januar, 19.30 Uhr
Taizé-Abend
Lutherkirche Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 15
Donnerstag, 16. Januar, 15.00 Uhr
Senioren-Gebetsnachmittag
Freie evangelische Gemeinde Elberfeld, Bergstrasse 40/42
Donnerstag, 16. Januar, 15.30 Uhr
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ostersbaum, Else-Lasker-Schüler-Strasse 22
Donnerstag, 16. Januar, 18.00 Uhr
Wuppertaler Stadtmission, Heinrich-Böll-Strasse 188
Donnerstag, 16. Januar, 19.00 Uhr
Katholische Kirche Beyenburg, Beyenburger Freiheit 43
Donnerstag, 16. Januar, 19.30 Uhr
Mit Dr. Günther Beckstein, ehemaliger bayrischer Ministerpräsident und ehemaliger Vizepräsens der Synode der EKD
Lutherkirche Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 15
Freitag, 17. Januar, 16.00 Uhr
Freie evangelische Gemeinde Vohwinkel, Westring 74
Freitag, 17. Januar, 18.30 Uhr
Männer-Gebetsabend
Blaues Kreuz, Vereinsräume Heckinghauser Strasse 169
Freitag, 17. Januar, 19.00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Laaken, Zu den Erbhöfen 53
Freitag, 17. Januar, 19.30 Uhr
Chorfestival der Ronsdorfer Chöre
Lutherkirche Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 15
Samstag, 18. Januar, 19.00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Laaken, Zu den Erbhöfen 53
Sonntag, 19. Januar, 10.00 Uhr
Gebetswochen-Gottesdienst Evangelische Kirche Beyenburg, Am Kriegermal 24
Sonntag, 19. Januar, 18.00 Uhr
Gebetswochen-Gottesdienst Freie evangelische Gemeinde Vohwinkel, Westring 74

Januar 3, 2020 at 8:54 pm Hinterlasse einen Kommentar

Stadtgebet für Wuppertal

Seit den Sommerferien 2015 findet ein wöchentliches Wuppertaler Stadtgebet statt. Es wird für die Stadt Wuppertal gebetet, und Alles, was in ihr wichtig ist: Politik, Kirchen und Gemeinden, die Menschen, die soziale Situation, auch für Erweckung in Wuppertal.
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Jede/r ist herzlich willkommen – alle Christinnen und Christen (unabhängig von der Konfession), denen das Gebet für und in Wuppertal wichtig ist.
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Die Gebetstreffen finden jeweils donnerstags um 08.00 Uhr statt (nicht an Feiertagen und in der Schulferien-Zeit!).
 .
Die nächsten Stadtgebete werden sein am
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Donnerstag, 28. Mai, Donnerstag, 11. Juni, und Donnerstag, 25. Juni in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Ostersbaum, Else-Lasker-Schüler-Strasse 22
sowie am
Donnerstag, 04. Juni, und Donnerstag, 18. Juni, in der Familienkirche Barmen, Winklerstrasse 40.

 

Januar 30, 2018 at 3:38 pm Hinterlasse einen Kommentar

Monatliche Fürbitte für verfolgte Christinnen und Christen

Auf Grund der Sars-Cov-2-Situation sind in Wuppertal bis auf weiteres alle Gottesdienste und anderen kirchlichen und gemeindlichen Veranstaltungen abgesagt!

15 Minuten Fürbitte – für verfolgte Christinnen und Christen!

Christen sind die am meisten verfolgte und diskriminierte Gruppe weltweit.

Um sie und ihr Leid nicht zu vergessen, findet an jedem letzten Freitag im Monat um 19.00 Uhr ein Fürbittgebet für verfolgte Christinnen und Christen in der Evangelische Kirche Vohwinkel, Gräfrather Strasse 20  statt.

Neben Gelegenheit zum Gebet wird es jeweils auch Informationen zu aktuellen Verfolgungsfällen geben.

Der nächsten Termine: Freitag, 28. Februar, und Freitag, 27. März.

Nähere Information: Pfarrer Armin Lange, Tel.: 0202-780510, Email: lange@ev-kirche-vohwinkel.de

 

Januar 29, 2018 at 2:41 pm Hinterlasse einen Kommentar

‚Allianz‘- und ‚Micha‘-Kühe geben Menschen in Afrika Lebensgrundlage

Evangelische Allianz und „Micha“ in Wuppertal unterstützen seit Jahren die Organisation „Send a cow“, die Menschen in Afrika eine Kuh zur Verfügung stellt, damit sie eine eigene Lebensgrundlage aufbauen können. Auch in Rahmen der letztjährigen „Micha“-Woche sind wieder Gelder für Kühe und Kleintiere (Geflügel) zusammengekommen.
Dieses Bild zeigt eine glückliche Familie (samt Kuh) in Uganda, und die Aussage von Isaac Kizito zeigt seine Freude über seine und seiner Familie jetzige Lebenssituation, die wir teilen können:
“If there is a turning point in our life, as a family, that was when we received a cow from Send a Cow. On that day, I became a man. You see, you are an incomplete man if you cannot send your children to school. You are an incomplete man if you know your children do not have enough beddings. I knew the moment that cow came into our household, life was going to change forever and it did.“

Januar 2, 2018 at 1:25 pm Hinterlasse einen Kommentar

Aufzeichnung Fernseh-Gottesdienst zur Allianz-Gebetswoche am 14. Januar 2018 in Wuppertal

Im Rahmen der Internationalen Gebetswoche der Evangelischen Allianz wurde am Sonntag, 14. Januar 2018, 14.00 Uhr, in den Räumen des CVJM-Westbunds, Bundeshöhe 7, 42285 Wuppertal, vom ERF (Evangeliumsrundfunk) ein Fernseh-Gottesdienst aufgezeichnet.

Unter diesem Link kann der Gottesdienst gesehen werden: https://www.erf.de/erf-mediathek/sendungen-a-z/erf-gottesdienst/erf-gottesdienst/4929-513

Dezember 29, 2017 at 8:39 pm Hinterlasse einen Kommentar

Veranstaltungen der Allianz-Gebetswoche 2018 in Wuppertal

Vom 14. – 21. Janur wird  die Allianz-Gebetswoche 2018, die unter dem Titel „Als Pilger und Fremde unterwegs“ steht, stattfinden. Hier finden Sie weitere Informationen: http://www.ead.de/fileadmin/daten/dokumente/eins/EINS-Magazin_4-2017.pdf
 
Auch in Wuppertal wird es wieder zahlreiche Veranstaltungen geben. Hier ist die Übersicht:

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Sonntag, 14. Januar, 10.00 Uhr: Gebetswochen-Gottesdienst. Freie evangelische Gemeinde Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 28
 
Sonntag, 14. Januar, 14.00 Uhr: Fernseh-Gottesdienst. CVJM-Westbund, Bundeshöhe 7
 
Montag, 15. Januar, 19.00 Uhr: Freie evangelische Gemeinde Barmen, Unterdörnen 77
 
Montag, 15. Januar, 19.00 Uhr: Freie evangelische Gemeinde Beyenburg, Gerstenkamp 9
 
Montag, 15. Januar, 19.30 Uhr: Freie evangelische Gemeinde Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 28
 
Dienstag, 16. Januar, 18.00 Uhr: Gemarker Kirche, Zwinglistrasse 5 (im Rahmen der Feierabendkirche)
 
Dienstag, 16. Januar, 19.00 Uhr: Freie evangelische Gemeinde Beyenburg, Gerstenkamp 9
 
Dienstag, 16. Januar,  19.00 Uhr: Gemeinsame Veranstaltung der Evangelisch-methodistischen Kirche Elberfeld, der Landeskirchlichen Gemeinschaft, der Evangelischen Kirchengemeinde Sonnborn und der Niederländisch-reformierten Gemeinde. Evangelisches Gemeindezentrum Sonnborn, Kirchhofstrasse 20
 
Dienstag, 16. Januar, 19.30 Uhr: Freie evangelische Gemeinde Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 28
 
Mittwoch, 17. Januar, 15.30 Uhr: Freie evangelische Gemeinde Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 28
 
Mittwoch, 17. Januar, 19.00 Uhr: Evangelisches Gemeindehaus Laaken, Zu den Erbhöfen 53
 
Mittwoch, 17. Januar, 19.00 Uhr: Haus der Begegnung, Stahlsberg 84
 
Mittwoch, 17. Januar, 19.30 Uhr:  Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Vohwinkel, Mackensenstrasse 16
 
Mittwoch, 17. Januar, 19.30 Uhr: Freie evangelische Gemeinde Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 28
 
Donnerstag, 18. Januar, 15.00 Uhr: Senioren-Gebetsnachmittag. Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ostersbaum, Else-Lasker-Schüler-Strasse 22
 
Donnerstag, 18. Januar, 18.00 Uhr: Gemeinsame Veranstaltung der Wuppertaler Stadtmission, der Evangelischen Kirchengemeinde Langerfeld und der ChristusGemeinde. Beckacker Kirche, Samoastrasse 16
 
Donnerstag, 18. Januar, 19.00 Uhr: Katholische Kirche Beyenburg, Beyenburger Freiheit 43
 
Donnerstag, 18. Januar, 19.30 Uhr: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Wichlinghausen, Neanderstrasse 9
 
Donnerstag, 18. Januar, 19.30 Uhr: Freie evangelische Gemeinde Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 28
 
Donnerstag, 18. Januar, 19.30 Uhr: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ostersbaum, Else-Lasker-Schüler-Strasse 22
 
Freitag, 19. Januar, 19.00 Uhr: Gebet für die Stadt Wuppertal. Rathaus Wuppertal, Johannes-Rau-Platz 1, Raum 232
 
Freitag, 19. Januar, 19.00 Uhr: Evangelisches Gemeindehaus Beyenburg, Steinhauser Strasse 12
 
Freitag, 19. Januar, 19.30 Uhr: Freie evangelische Gemeinde Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 28
 
Samstag, 20. Januar, 19.00 Uhr: Evangelisches Gemeindehaus Beyenburg, Steinhauser Strasse 12
 
Sonntag, 21. Januar, 10.00 Uhr: Gebetswochen-Gottesdienst (anschliessend Gemeindecafé). Evangelische Kirche Beyenburg, Am Kriegermal 24
 
Sonntag, 21. Januar, 18.00 Uhr: Anbetungs-Gottesdienst. Freie evangelische Gemeinde Vohwinkel, Westring 74
 

Dezember 7, 2017 at 12:09 am Hinterlasse einen Kommentar

„Wir feiern gemeinsam Christus“ – Ökumenisches Christusfest am Pfingstmontag, 05. Juni

Am Pfingstmontag, 5. Juni 2017, hat auf dem Laurentiusplatz in Elberfeld ein grosses Christusfest stattgefunden. Christinnen und Christen aus evangelischen (landeskirchlich und freikirchlich), katholischen und orthodoxen Gemeinden haben gemeinsam Christus geehrt und auf ihn hingewiesen.
Zum Gottesdienst um 12.30 Uhr versammelten sich 1200 Menschen – ein grossartiges Christuszeugnis in Wuppertal!
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Veranstalter war die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und Gemeinden (AcKuG) Wuppertal, in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Kirchenkreis Wuppertal, der Katholischen Kirche Wuppertal und der Evangelischen Allianz Wuppertal.
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Dies war das Programm:
12:30 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst mit Taufgedächtnis und viel Musik  Die Predigt hält Pfarrerin i.R. Sylvia Bukowski, Wuppertal.

13:30 Uhr: „Markt der Möglichkeiten“ mit Ausstellungen, Spielmobil, Hüpfburg, malerischen und anderen  Mitmachaktionen, ‚Tape Art‘,  Spielmobil, Hüpfburg,und Zeit für Kommunikation und Austausch, Kennenlernen und Mitmachen.

15.30 Uhr: Schluss-Segen

Mai 26, 2017 at 5:05 pm Hinterlasse einen Kommentar

Stellungnahme zum Positionspapier der Evangelischen Kirche im Rheinland „Weggemeinschaft und Zeugnis im Dialog mit Muslimen“

Das Positionspapier der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) mit dem Titel „Weggemeinschaft und Zeugnis im Dialog mit Muslimen“ spricht drei wichtige Begriffe an: eben „Dialog“, „Zeugnis“ und „Weggemeinschaft“.

In Deutschland (ebenso wie in den meisten anderen europäischen und auch manchen aussereuropäischen Ländern) besteht heute eine multikulturelle und multireligiöse Gesellschaft. Dies ist begrüssenswert und eine Bereicherung.
Es ist selbstverständlich, dass eine „Weggemeinschaft“ der einzelnen gesellschaftlichen Gruppen und ihrer Menschen nicht nur sinnvoll, sondern notwendig ist, damit die Gesamt-Gesellschaft funktioniert und gemeinsames Leben möglich ist. So etwa beim Einsatz für würdige Lebensbedingungen, für Gerechtigkeit und Solidarität, oder gegen Extremismus. Hier sind Aufgaben, die in der jeweils dort vertretenen Sache ohne Beachtung der Weltanschauung und Religion geschehen müssen. Ebenso ist der Respekt jedem Menschen gegenüber, auch dies ohne Beachtung von Weltanschauung und Religion, Wille und Auftrag Gottes – wie es in dem Positionspapier ja auch deutlich wird.

Dies kann aber nun keinesfalls eine „Weggenossenschaft der missio dei“ bedeuten, die die „Bedeutung Jesu als Erlöser“ und „Mohammed als ‚Siegel der Propheten'“ verbindet und auf eine Ebene stellt. Zumindest der Eindruck einer solchen Option im Positionspapier ist aber schwer zu vermeiden.
Auch dort, wo Christinnen und Christen mit Menschen anderer Weltanschauung oder Religion, explizit auch mit Muslimen, in gesellschaftlichen Fragen zusammenarbeiten (und dies auch sollen), ist es christliche Aufgabe, unzweideutig auf die einzigartige Bedeutung Jesu als Erlöser in dieser Welt und der Ewigkeit hinzuweisen, und zu dieser Glaubensaussage zu stehen.
Dass dies in Wertschätzung anderer Personen und ‚auf Augenhöhe‘ geschehen muss, sollte selbstverständlich sein.

Zum „Dialog“ gehört auch das Recht, ja sogar die Pflicht, klar für seine eigene Meinung einzustehen. Nicht zuletzt, oder sogar ganz besonders, in existentiellen Fragen. Und die existentiellste Frage ist nun einmal die der Beziehung zu Gott.

Für Christinnen und Christen ist die Erfahrung und Erkenntnis, dass sich Gott in Jesus, dem Christus, in einzigartiger Form geoffenbart hat, Grundlage ihres Lebens. Die Erkenntnis, dass Gott allen Menschen in Jesus Christus Erlösung und Überwindung der menschlichen ‚Fragmentarität‘ schenken will (man kann hier auch ‚Sünde‘ sagen – die Fragemtarität bzw. Sündhaftigkeit ist ja auch heute noch das Grundleiden der Menschen, auch wenn Viele dies so nicht sehen oder formulieren würden).

Und die Erkenntnis, dass diese Offenbarung für alle Menschen gilt, egal welchen kulturellen (oder religiösen) Hintergrunds. Christlicher Glaube ist eben nicht eine religiöse Form; er ist auch nicht Humanismus; er ist die ‚personenhafte Beziehung‘ zu Gott, deren Weg nach biblischer Aussage nur mit und durch Jesus Christus geschieht (Johannes 14,6).

Dies muss immer „Zeugnis“ von Christinnen und Christen sein, klar und unzweideutig. In jedem Dialog mit Menschen, die diese Erkenntnis (noch) nicht haben. Natürlich in Wort UND Tat, Beides gehört untrennbar zusammen.
Menschen, die die durch christliches Tun konkretisierte Liebe Gottes erfahren, sollen aber auch wissen, dass diese Liebe ein Abbild und Ausfluss der Liebe ist, die Gott in Jesus Christus und seinem stellvertretenden Tod am Kreuz schenkt.

„Mission“ ist nun in der Tat ein Wort, das heute – auf Grund unbestreitbarer schlimmer Entwicklungen in der Geschichte des Christentums – missverständlich sein kann. Auch der Begriff „Missionsbefehl“ kann heute so wohl nicht mehr gebraucht werden. Ich bevorzuge für das, was Jesus seinen Nachfolgern laut Matthäus 28, 18-20, aufträgt, den Ausdruck „Missionsauftrag“. Im Sinne der Formulierung Sören Kierkegaards, der Mission als „Aufmerksam machen auf den Glauben“ definiert.

Wenn Jesus Christus seine Nachfolger im Missionsauftrag aufruft, die Menschen aller Völker zu seinen Jüngern zu machen (und zu taufen), dann ist dies eben etwas Anderes, als sie als „Schüler“ zu sehen und anzunehmen, wie das Positionspapier es sagt. Die Botschaft Jesu ist keine Philosophie, sondern, wie schon gesagt, Weg zu einer ‚personenhaften Beziehung‘ mit Gott.
Daher muss es Wunsch und Ziel von Christinnen und Christen sein, dass Andere, auch Muslime, Jesus Christus als ihren Heiland und Erlöser erkennen und annehmen. Und dies nennt man jedenfalls in traditioneller Begrifflichkeit „Bekehrung“.

Ob man dieses unabdingbare „Aufmerksam Machen auf den Glauben“ als „strategische Mission“ bezeichnet, ist sicherlich eine Frage der Definition. Ich würde es so sicherlich nicht formulieren. Wer den Missionsauftrag ernst nimmt, sieht die Menschen, denen gegenüber er oder sie diesen Auftrag erfüllt, eben nicht als „Objekte“ von Mission, sondern als von Gott geliebte Menschen, denen er diese Liebe weitergibt und nahebringt.
Das gilt auch für die Flüchtlinge, die in diesen Zeiten in grosser Zahl nach Deutschland und Westeuropa kommen. Christinnen und Christen haben die Aufgabe, ihnen durch Taten der Nächstenliebe zu helfen. Gott sei Dank geschieht das in starken Maße. Zu dieser Liebe den Flüchtlingen gegenüber gehört aber auch, sie auf Jesus Christus, den Heiland der Welt, aufmerksam zu machen.

Michael Voss, Präses Evangelische Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems

März 18, 2016 at 9:45 pm 1 Kommentar

Christen helfen Flüchtlingen

Hier sind einige – aber ganz sicherlich nicht alle; viele Gemeinden und Einzelpersonensind aktiv im Einsatz für Flüchtlinge!! – evangelische Organisationen und Gemeinden aufgeführt, die sich in verschiedener Weise für Flüchtlinge einsetzen und entsprechend tätig sind.
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Wuppertaler Stadtmission, Heinrich-Böll-Strasse 188, 42277 Wuppertal
Telefon: 0202-501220, Fax, 0202-510147, Email: wsm@telebel.de
Verantwortlich: Renate Görler, Paul-Gerhardt Sinn
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Angebote:
An insgesamt drei Freitagvormittagen im Monat wird im Gemeindehaus, Heinrich-Böll-Strasse 188, von 09.00 – 11.00 Uhr eine offene Sprechstunde angeboten.
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Auch in der City-Kirche Barmen, Zwingistrasse 5, findet an zwei Vormittagen im Monat zwischen 10.00 und 11.30 Uhr eine offene Sprechstunde statt.
Im Mittelpunkt stehen die Beratung in Integrations- und Alltagsfragen, die Ausgabe von Lebensmittelgutscheinen und ein Angebot von gebrauchter Bekleidung (nur in der Kleiderkammer im Gemeindehaus). Je nach Bedarf Begleitung bei Behördengängen o.A. Bei Gelegenheit auch Vermittlung gebrauchter Möbel.
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Kleiderspenden können werktags zwischen 11.30 – 15.00 Uhr im Gemeindehaus, Heinrich-Böll-Strasse 188, abgegeben werden.
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Ab 01. 09. 2015 wird dienstags zwischen 10.00 – 11.30 Uhr im Gemeindehaus, Heinrich-Böll-Strasse 188 ein Sprachkurs angeboten.
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Dazu ab 14. 09. 2015 immer montags und donnerstags Sprachkurse: Kurs 1: 9.00 – 10.30 Uhr, Kurs 2: 10.30 – 12.00 Uhr.
Sprachkurs für alle mit Wupperpass im Gemeindehaus, Heinrich-Böll-Strasse 188, verantwortet durch die Erwachsenenbildung der Diakonie Wuppertal. Bitte anmelden unter 0202-47957612
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Ab Oktober 2015 wird vormittags ein Sprachkurs in der Diakoniekirche, Friedrichstrasse 1, angeboten. Tag und genaue Uhrzeit werden noch bekannt gegeben. Bei Interesse bitte melden unter 0202-9791434
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Um den Bedarf bei den Flüchtlingen und die konkreten Hilfsangebote zueinander zu bringen, vermittelt die Wuppertaler Stadtmission Patenschaften.Wer hier Interesse hat, kann sich unter 0202-500753 oder 0202-9791434 melden. Die Paten werden regelmäßig geschult und begleitet.
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Immer am 3. Mittwoch im Monat öffnet von 10.00 – 11.30 Uhr  im Gemeindehaus, Heinrich-Böll-Strasse 188, ein KulturCafé für Frauen aus den verschiedensten Kulturen. Begegnung, Austausch und gegenseitige Unterstützung stehen im Mittelpunkt.
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Diakonie Wuppertal, Ludwigstrasse 22, 42105 Wuppertal
Telefon: 0202-496970, Fax, 0202-453144, Email: alpay@migrationsdienst-wuppertal.de; loeffelhardt@migrationsdienst-wuppertal.de
Verantwortlich: Achim Pohlmann, Naciye Alpay, Katrin Löffelhardt
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Die Beratungsstelle bietet Asylsuchenden, Asylberechtigten, Konventionsflüchtlingen, De-facto-Flüchtlingen und Menschen ohne Aufenthaltstitel fachliche Unterstützung an. Schwerpunkte sind die Unterstützung traumatisierter Flüchtlinge bei der Aufarbeitung ihrer Erlebnisse und bei der Integration in die Aufnahmegesellschaft. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, ihren Vormündern und den betreuenden Jugendhilfeeinrichtungen.
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Zur Flüchtlingsberatung der Diakonie Wuppertal gehören Asylerstberatung vor einer Antragstellung, die Beratung im Asylverfahren, und die Fachberatung von Flüchtlingen nach der Dubliner Verordnung.
Weiterhin Familienzusammenführungen sowie die Beratung schwer traumatisierter Flüchtlinge. Ausserdem betreut die Flüchtlingsberatung illegale bzw. papierlose Flüchtlinge, deren medizinische und therapeutische Versorgung nicht gesichert ist.
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Ausserdem schult die Diakonie Wuppertal Paten für das „DO-it“-Projekt, die unbegleitete minderjährige
Flüchtlinge als Vormund betreuen.
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Beratungszeiten: Montag 10:00 – 12:00 Uhr, Dienstag 14:00 – 15:00 Uhr, Mittwoch 14:00 – 15:00 Uhr (und
nach Absprache)
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Im Wuppertaler Westen (Schwerpunkt Vohwinkel) ist die „Flüchtlingshilfe West“ aktiv, die sich vor allem zum Ziel gesetzt hat, in der ersten Zeit Hilfe zu leisten und Willkommenskultur zu leben:
Sprachkurse, Begleitung zu Ämtern, Hilfe mit Sachspenden und bei der Wohnungssuche, Sport, Fahrräder
usw.
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Die Freie evangelische Gemeinde Vohwinkel, Westring 74, bietet zweimal wöchentlich Sprachkurse an (dienstags 15.00 – 17.00 Uhr, freitags 10.00 – 11.30 Uhr. Darüber hinaus gibt es Kontaktpflege, Besuche etc.
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Auch die Evangelische Kirchengemeinde Vohwinkel engagiert sich für Flüchtlinge.
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Die Evangelische Kirchengemeinde Langerfeld arbeitet beim Engagement für Flüchtlinge (buchstäblich
naheliegenderweise) mit der Wuppertaler Stadtmission zusammen. Regelmässig trifft sich der „Arbeitskreis Flüchtlinge im Raum Langerfeld„. Die Evangelische Kirchengemeinde Langerfeld
selbst begleitet Flüchtlinge im Alltag, und stellt u. A. Sachspenden zur Verfügung.

März 17, 2016 at 7:36 pm Hinterlasse einen Kommentar

JAHR DER DANKBARKEIT

Vom 03. Oktober 2015 bis zum 31. Oktober 2016 findet bundesweit ein besonderes Projekt statt: Das „Jahr der Dankbarkeit„!
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Mit diesem Projekt soll erreicht werden, dass wir in unseren Kirchen und Gemeinden, in der Gesamtgesellschaft, und auch ganz persönlich, einen neuen Blick dafür erhalten, für wie viele Dinge wir dankbar sein können.
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Oft richtet sich der Blick ja eher auf das Negative, sei es in unseren individuellen Leben, sei es in der politischen und gesellschaftlichen Situation dieser Welt.
Und dies ist ja auch nicht immer wirklich unberechtigt.
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Dennoch: Gottes Welt ist in ihren Grundlagen gut – so wie Gott selbst gut ist.
Das „Jahr der Dankbarkeit“ will und soll hier einen ‚Perspektivwechsel‘ einleiten!
 .
Mit Aktionen in unseren Kirchen und Gemeinden, und mit Aktionen, die in die Gesellschaft hineinwirken, soll dies geschehen – auch in Wuppertal!!
 .
Warum nicht einmal ganz bewusst – auch als Kirche oder Gemeinde – Menschen danken, die helfen, unsere Welt in den Fugen zu halten? Mitarbeitende im Gesundheitswesen, in der Pflege, bei der Feuerwehr, der Polizei; ja, auch in Politik und Stadtverwaltung – und es gibt viele andere Gruppen, die hier in Frage kommen.
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Warum nicht in unserer Kirche, Gemeinde, Werk, Hauskreis usw. einmal ganz bewusst zusammentragen, wofür wir Alles dankbar sein können? Und dann auch danken – Gott und Menschen.
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Getragen wird das „Jahr der Dankbarkeit“ u. A. von der Deutschen Evangelischen Allianz, aber auch von vielen Kirchenbünden und Organisationen.
 .
Einige Stimmen zum „Jahr der Dankbarkeit“:
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Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, schreibt hierzu: “ ‚Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er Dir Gutes getan hat‘. In diesem Psalm, der mir persönlich sehr wertvoll ist, steckt alles, was zum Thema ‚Dankbarkeit‘ gegenüber Gott zu sagen ist. Es ist wichtig, sich immer wieder vor Augen zu führen, wofür wir alles danken können. Darum freue ich mich über die Aktion ‚Jahr der Dankbarkeit‚, die uns an den erinnert, der uns unser Leben geschenkt hat und uns durch alle Höhen und Tiefen führt und leitet.“
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Martin Gundlach, Redaktionsleiter im Bundes-Verlag: „Ich stelle mir unser Land so vor, dass an Tausenden von Orten kleine Leuchttürme der Dankbarkeit aufleuchten. Wenn dauerhaft in unserem Land mehr Zufriedenheit und weniger Nörgelei zu hören wäre; wenn aus der Dankbarkeit heraus Hilfe und Einsatz für Andere entstehen würde, im Kleinen und im Grossen, auch über Deutschland hinaus;  das würde mir gefallen.“

März 16, 2016 at 7:58 pm Hinterlasse einen Kommentar

Barriererfreier Gottesdienst in der Christuskirche

Nicht selten ist es für Menschen mit Mobilitäts-Problemen oder anderen Handicaps nur schwer möglich, zu Gottesdiensten zu kommen, da insbesondere bei alten Kirchengebäuden der Gottesdienstraum nur über Stufen oder Treppen zu erreichen ist.

Daher bietet die Christuskirche, Unterer Grifflenberg 65, jeden Montag (ausser in den Schulferien) um 15.30 Uhr einen barrierefreien Gottesdienst unter den Namen „Auftakt“ an. Über eine Rampe ist es z. B. auch Rollstuhl fahrenden Menschen durch die Holztür an der rechten Kirchenseite möglich, zum Gottesdienst zu kommen.

März 13, 2016 at 9:30 pm Hinterlasse einen Kommentar

Konzerte „Nordische Chormusik“ mit „Camerata vocale“ am 20. und 21. Februar

Am Wochenende wird der Chor „Camerata Vocale“ aus Göttingen in Wuppertal zu Gast sein. Der Chor setzt sich aus Sängerinnen und Sängern aus ganz Deutschland zusammen und hat in jedem Jahr zwei Auftritt-Wochenenden. Eines davon wird an in diesem Jahr in Wuppertal stattfinden.

Die Konzerte führten den Chor durch ganz Deutschland, von Lübeck bis Rosenheim, aber auch nach Strasbourg, Colmar, Burgund, York und Coventry.

Unter der Leitung von Tillmann Benfer, Kirchenmusikdirektor am Dom zu Verden, wird der Chor zwei Konzerte unter dem Titel „Nordische Chormusik“ geben und das Publikum mit selten zu hörenden Chorwerken norwegischer und finnischer Komponisten bekannt machen.

Das Programm enthält Kompositionen für Chor a cappella von Edvard Grieg, Trond H.F. Kverno, Ola Gjeilo, Lasse Thoresen sowie Joonas Kokkonen (Missa a cappella).

Die beiden Konzerte werden stattfinden am

Samstag, 20. Februar, 19:15 Uhr, Alte Kirche Wupperfeld, Bredde 69
Sonntag, 21. Februar, 15:00 Uhr, Lutherkirche Ronsdorf, Bandwirkerstraße 15

Der Eintritt zu beiden Konzerten ist frei, um eine Kollekte am Ausgang wird gebeten.

Unterstützt von der Evangelischen Allianz Wuppertal.

NORDISCHE CHORMUSIK

Konzerte mit

Camerata Vokale, Göttingen

Kompositionen für Chor a cappella
von Edvard Grieg, Trond H.F. Kverno, Ola Gjeilo, Lasse Thoresen sowie Joonas Kokkonen (Missa a cappella)

Samstag, 20. Februar 2016, 19.15 Uhr
Alte Kirche Wupperfeld, Bredde 69

Sonntag, 21. Februar 2016, 15.00 Uhr
Lutherkirche Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 15

Eintritt frei, Kollekte am Ausgang wird erbeten.

Januar 31, 2016 at 8:14 pm Hinterlasse einen Kommentar

Allianz-Gebetswoche 2016 – Veranstaltungen in Wuppertal

Von Sonntag, 10. Januar, bis Sonntag, 17. Januar, wird die Allianz-Gebetswoche 2016 stattfinden.

Sie steht in diesem Jahr unter dem Titel “Willkommen zu Hause” (aufbauend auf dem Gleichnis vom ‚verlorenen Sohn‘ in Lukas 15, 11-32).

Nähere Informationen sind unter http://www.ead.de/gebet/allianzgebetswoche/gebetswoche-2016.html zu finden.

 

Hier finden Sie alle Wuppertaler Veranstaltungen der Allianz-Gebetswoche 2016:

Sonntag, 10. Januar, 10.00 Uhr
Gebetswochen-Gottesdienst
Evangelisch-reformierte Kirche Ronsdorf, Elias-Eller-Strasse/Kniprodestrasse

Sonntag, 10. Januar, 17.00 Uhr
Stadtweiter Auftakt-Gottesdienst der Allianz-Gebetswoche 2016 mit der Chiesa Italiana Christiana Wuppertal
Thomaskirche, Opphofer Strasse 60

Montag, 11. Januar, 19.00 Uhr
Freie evangelische Gemeinde Beyenburg, Gerstenkamp 9

Montag, 11. Januar, 19.30 Uhr
Kirche Schöller, Schöllerweg 8

Montag, 11. Januar, 20.00 Uhr
Evangelisch-Reformierte Gemeinde Ronsdorf, Kurfürstenstrasse 13

Dienstag, 12. Januar, 19.00 Uhr
Gebet für die Stadt Wuppertal
Rathaus Wuppertal, Johannes-Rau-Platz 1, Raum 232

Dienstag, 13. Januar, 19.00 Uhr
Freie evangelische Gemeinde Beyenburg, Gerstenkamp 9

Dienstag, 12. Januar, 20.00 Uhr
Evangelisch-Reformierte Gemeinde Ronsdorf, Kurfürstenstrasse 13

Mittwoch, 13. Januar, 15.30 Uhr
Evangelisch-Reformierte Gemeinde Ronsdorf, Kurfürstenstrasse 13

Mittwoch, 13. Januar, 19.00 Uhr
Haus der Begegnung, Stahlsberg 84

Mittwoch, 13. Januar, 19.00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Laaken, Zu den Erbhöfen 53

Mittwoch, 13. Januar,  19.30 Uhr
Gemeinsame Veranstaltung der Evangelisch-methodistische Kirche Elberfeld, der Landeskirchlichen Gemeinschaft, der Evangelischen Kirchengemeinde Sonnborn und der Niederländisch-Reformierter Gemeinde
Bethesdakirche, Nevigeser Strasse 20

Mittwoch, 13. Januar, 19.30 Uhr
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Vohwinkel, Mackensenstrasse 16

Mittwoch, 13. Januar, 19.30 Uhr
Freie evangelische Gemeinde Elberfeld, Bergstrasse 40/42

Mittwoch, 13. Januar, 20.00 Uhr
Evangelisch-Reformierte Gemeinde Ronsdorf, Kurfürstenstrasse 13 (Taizé-Abend)

Donnerstag, 14. Januar, 15.30 Uhr
Senioren-Gebetsnachmittag
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ostersbaum, Else-Lasker-Schüler-Strasse 22

Donnerstag, 14. Januar, 18.00 Uhr
Gemeinsame Veranstaltung der Wuppertaler Stadtmission, der Evangelischen Kirchengemeinde Langerfeld und der ChristusGemeiende
Wuppertaler Stadtmission, Heinrich-Böll-Strasse 188

Donnerstag, 14. Januar, 19.00 Uhr
Katholische Kirche Beyenburg, Beyenburger Freiheit 43

Donnerstag, 14. Januar, 19.30 Uhr
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ostersbaum, Else-Lasker-Schüler-Strasse 22

Donnerstag, 14. Januar, 20.00 Uhr
Evangelisch-Reformierte Gemeinde Ronsdorf, Kurfürstenstrasse 13

Freitag, 15. Januar, 15.00 Uhr
Freie evangelische Gemeinde Vohwinkel, Westring 74

Freitag, 15. Januar, 19.00 Uhr
Blaues Kreuz, Schubertstrasse 41

Freitag, 15. Januar, 19.00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Beyenburg, Steinhauser Strasse 12

Freitag, 15. Januar, 19.30 Uhr
Jugendgebetsabend
ChristusGemeinde, Windhukstrasse 102

Freitag, 15. Januar, 20.00 Uhr
Evangelisch-Reformierte Gemeinde Ronsdorf, Kurfürstenstrasse 13

Samstag, 16. Januar, 19.00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Beyenburg, Steinhauser Strasse 12

Sonntag, 17. Januar, 10.00 Uhr
Gebetswochen-Gottesdienst
Evangelische Kirche Beyenburg, Am Kriegermal 24

 

Dezember 26, 2015 at 7:53 am Hinterlasse einen Kommentar

Urker Fischerchor „Crescendo“ singt Psalmen in der Friedhofkirche

Der Urker Fischerchor „Crescendo“ ist ein aus ca. 140 Sängern bestehender Männerchor aus dem stark reformiert geprägten Fischerdorf Urk, das für seine Chöre und Sänger weltbekannt ist. Der Chor gibt in den Niederlanden und darüber hinaus Kirchenkonzerte mit Psalm-Bearbeitungen und alt-holländischem Liedgut.
Zahlreiche CD-Aufnahmen und Tourneen in Europa und Amerika zeugen von der großen Beliebtheit des Chors, der durch zumeist schlichten, aber auch mächtigen Gesang mit virtuoser Orgelbegleitung die Herzen vieler Hörer zu erreichen weiß.
Die Evangelische Kirchengemeinde Elberfeld-Nord und die Niederländisch-Reformierten Gemeinde laden für Samstag, 24. Oktober, 11.00 Uhr in die Friedhofskirche, Hochstrasse 15, zu einem Matinee-Konzert mit einer Meditation über den Heidelberger Katechismus.
Der Eintritt ist frei, es wird um eine Kollekte gebeten.

September 27, 2015 at 7:56 pm Hinterlasse einen Kommentar

Allianz-Gebetswoche 2015 in Wuppertal

 

 

Von Sonntag, 11. Januar, bis Sonntag, 18. Januar, wird die Allianz-Gebetswoche 2015 stattfinden.

Sie steht in diesem Jahr unter dem Titel „Jesus lehrt beten“ und behandelt die Bitten des Vaterunser.

Nähere Informationen sind unter http://www.ead.de/gebet/allianzgebetswoche/gebetswoche-2015.html zu finden.

Hier sehen Sie alle Wuppertaler Veranstaltungen der Allianz-Gebetswoche:

Sonntag, 11. Januar, 10.00 Uhr
Gebetswochen-Gottesdienst mit Klaus-Jürgen Diehl
Freie evangelische Gemeinde Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 28-30

Sonntag, 11. Januar, 10.00 Uhr
Gebetswochen-Kindergottesdienst
Freie evangelische Gemeinde Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 28-30

Sonntag, 11. Januar, 10.00 Uhr
Gebetswochen-Gottesdienst
Freie evangelische Gemeinde Vohwinkel, Westring 74

Sonntag, 11. Januar, 17.00 Uhr
Stadtweite Auftaktveranstaltung mit der Chiesa Italiana Christiana Wuppertal
Thomaskirche, Opphofer Strasse 60

Montag, 12. Januar, 19.00 Uhr
Freie evangelische Gemeinde Barmen, Unterdörnen 77

Montag, 12. Januar, 19.00 Uhr
Freie evangelische Gemeinde Beyenburg, Gerstenkamp 9

Montag, 12. Januar,  19.30 Uhr
Gemeinsame Veranstaltung der Landeskirchliche Gemeinschaft, derEvangelisch-methodistische Kirche Elberfeld (Bethesdakirche) und der Niederländisch-Reformierter Gemeinde
Landeskirchliche Gemeinschaft, Varresbecker Strasse 26

Montag, 12. Januar, 19.30 Uhr
Freie evangelische Gemeinde Vohwinkel, Westring 74

Montag, 12. Januar, 20.00 Uhr
Freie evangelische Gemeinde Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 28 – 30

Dienstag, 13. Januar, 18.00 Uhr
Beckacker Kirche, Samoastrasse 16

Dienstag, 13. Januar, 19.00 Uhr
Freie evangelische Gemeinde Beyenburg, Gerstenkamp 9

Dienstag, 13. Januar, 19.30 Uhr
Kirche Schöller, Schöllerweg 8

Dienstag, 13. Januar, 20.00 Uhr
Freie evangelische Gemeinde Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 28 – 30

Mittwoch, 14. Januar, 09.30 Uhr
Frauen-Gebetsfrühstück
Zentrum Emmaus, Hauptstrasse 39

Mittwoch, 14. Januar, 15.30 Uhr
Freie evangelische Gemeinde Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 28 – 30

Mittwoch, 14. Januar, 19.00 Uhr
Gebet für die Stadt Wuppertal
Rathaus Wuppertal, Johannes-Rau-Platz 1, Raum 232

Mittwoch, 14. Januar, 19.00 Uhr
Haus der Begegnung, Stahlsberg 84

Mittwoch, 14. Januar, 19.00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Laaken, Zu den Erbhöfen 53

Mittwoch, 14. Januar, 19.30 Uhr
Veranstaltung der Evangelischen Koreanischen Missionsgemeinde und der Apostolischen Gemeinschaft
Hellerstrasse 12

Mittwoch, 14. Januar, 19.30 Uhr
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Vohwinkel, Mackensenstrasse 16

Mittwoch, 14. Januar, 20.00 Uhr
Taizé-Abend
Freie evangelische Gemeinde Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 28 – 30

Donnerstag, 15. Januar, 15.30 Uhr
Senioren-Gebetsnachmittag
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ostersbaum, Else-Lasker-Schüler-Strasse 22

Donnerstag, 15. Januar, 19.00 Uhr
Katholische Kirche Beyenburg, Beyenburger Freiheit 43

Donnerstag, 15. Januar, 19.30 Uhr
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ostersbaum, Else-Lasker-Schüler-Strasse 22

Donnerstag, 15. Januar, 19.30 Uhr
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Vohwinkel, Mackensenstrasse 16

Donnerstag, 15. Januar, 20.00 Uhr
Freie evangelische Gemeinde Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 28 – 30

Freitag, 16. Januar, 15.30 Uhr
Senioren-Gebetsnachmittag
Freie evangelische Gemeinde Vohwinkel, Westring 74

Freitag, 16. Januar, 19.00 Uhr
Blaues Kreuz, Oberdörnen 25 a

Freitag, 16. Januar, 19.00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Beyenburg, Steinhauser Strasse 12

Freitag, 16. Januar, 19.00 Uhr
Jugendgebetsabend
ChristusGemeinde Wuppertal, Windhukstrasse 102

Freitag, 16. Januar, 20.00 Uhr
Werkhalle Firma Peter vom Baur, Marktstrasse 34

Samstag, 17. Januar, 19.00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Beyenburg, Steinhauser Strasse 12

Sonntag, 18. Januar, 10.00 Uhr
Gebetswochen-Gottesdienst
Evangelische Kirche Beyenburg, Am Kriegermal 24

 

 

Dezember 30, 2014 at 11:13 pm Hinterlasse einen Kommentar

Ausstellung zu Christenverfolgung in Nordkorea

In vielen Staaten der Erde werden – und leider oft in steigendem Masse – Christinnen und Christen (und andere Gruppierungen) ausgegrenzt, benachteiligt, verfolgt, ihrer Freiheit beraubt, gefoltert und getötet.

Dennoch halten sie an ihrem Glauben fest und nehmen lieber die genannten Verfolgungs-Massnahmen auf sich, als sich von Jesus Christus loszusagen.

Seit Jahren ist die Intensität der Verfolgung von Christinnen und Christen in keinem Land der Erde so extrem wie in Nordkorea. Auf dem von „Open Doors“ erstellten Verfolgungsindex liegt Nordkorea regelmässig deutlich auf Platz 1.

Ein ehemailger in Nordkorea inhaftierter Christ, dem die Flucht gelang, hat die Folter-Torturen in Gefangenenlagern in Bildern dokumentiert (z. B. die „Taubenfolter“, die im Bild in diesem Artikel zu sehen ist – hierbei werden Menschen an den Händen aufgehängt und geschlagen, bis sie Blut erbrechen).

Vom 8. November bis zum 28. November fand im Lichthof des Wuppertaler Rathaus (Johannes-Rau-Platz 1) eine Ausstellung statt, bei der die genannten Zeichnungen zu sehen und andere Informationen einzusehen waren.

Weiterhin fand eine Veranstaltung mit Axel Lindt von „Open Doors“ statt, und es wurde der Film „Camp 14 – Total Controll Zone“ gezeigt.

 

 

November 13, 2014 at 12:00 am Hinterlasse einen Kommentar

„Zeit zum Aufstehen“ – Gottesdienst der Evangelischen Allianz am 1. November 2014

Am Samstag, 1. November 2014, fand um 11.00 Uhr ein zentraler Gottesdienst der Evangelischen Allianz unter den Titel „Zeit zum Aufstehen“ statt. Ort war die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ostersbaum, Else-Lasker-Schüler-Strasse 22.
Zeit zum Aufstehen“ ist ein Projekt bzw. Aufruf, das/der im Frühjahr dieses Jahres von Vertretern verschiedener Kirchen und Gemeindebünde (landes- und freikirchliche Christinnen und Christen) als „Impuls für die Zukunft der Kirche“ ins Leben gerufen wurde. Weitere Informationen sind hier zu finden: https://www.zeit-zum-aufstehen.de/
Die Verkündigung übernahm Andreas Fehler (Bonn). In besonderer Weise wurde auch der verfolgten Christinnen und Christen (und anderer verfolgten Gruppen), die unter dem Terror des soganannten „IS“ leiden.

Oktober 3, 2014 at 6:20 pm Hinterlasse einen Kommentar

Erklärung der Evangelischen Allianz Wuppertal zum Brandanschlag auf die Bergische Synagoge

Erklärung der Evangelischen Allianz Wuppertal zum Brandanschlag auf die Bergische Synagoge und zum Nahost-Konflikt:
Die Evangelische Allianz verurteilt den hinterhältigen Brandanschlag auf die Bergische Synagoge in Wuppertal-Barmen am 29. Juli 2014 aufs Schärfste.
Gleichzeitig erklärt sie ihre uneingeschränkte Solidarität und Geschwisterlichkeit mit den jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern.
Auch wenn, wie Leonid Goldberg, der Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal, am Montag in einem Interview gesagt hat, jüdische Menschen Angst haben müsen, sich offen zu ihrem Judentum zu bekennen, ist dies unerträglich und kann und darf nicht hingenommen werden.
Jegliche Form von Antisemitismus ist widerwärtig und im übrigen auch zutiefst unchristlich. Deshalb versichert die Evangelische Allianz Wuppertal ihren jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, dass sie sie als Geschwister sieht und ihnen, wo möglich, beiseite stehen wird.
Gleichzeitig nimmt die Evangelische Allianz mit Bestürzung und Trauer die leider wieder zunehmende Gewalt im ‚Heiligen Land‘ wahr.
Es ist unerträglich, dass Israel mit Bomben und Anschlägen angegriffen wird. Das Existenzrecht Israels in Freiheit und Sicherheit ist ein Herzensanliegen der Evangelischen Allianz und, so denke ich, aller Christinnen und Christen.
Gleichzeitig trauert sie – bei allem Verständnis für israelische Verteidigungsmassnahmen und wohl wissend, dass die Hamas ihre Stützpunkte in Wohngebiete legt und damit für das Sterben, die Verletzungen und die Flucht vieler palästinensicher Zivilisten zumindest mit verantwortlich ist – über den hohen Blutzoll, den die Gewalt in Gaza fordert, mit über 1000 toten Palästinensern, darunten sehr viele Unbeteiligte. Nicht minder trauert sie um die gestorbenen israelischen Soldaten und Zivilisten.
Gott ist der liebende Schöpfer und väterliche Herr aller Menschen. Seien es Juden – aus den Judentum ist ja der Heiland, Jesus Christus, nach Gottes Plan hervorgegangen -, seien es Christen, seien es Menschen anderen Glaubens oder Weltanschauungen. Seien es Israelis, Palästinenser oder Menschen aus anderen Völkern.
Nach den im wahrsten Sinne des Worten unfassbaren Verbrechen, die während der nationalsozialistischen Terrorschaft an Jüdinnen und Juden begangen wurden, ist die Verbundenheit, die Solidarität und da, wo es notwendig ist, auch der Schutz jüdischer Menschen eine zwingende Aufgabe für Christinnen und Christen. Aber auch palästinensiche Menschen haben, gerade auch in den vergangenen Jahrzehnten, oft grosses Leid und Unrecht erleben müssen. Dies rechtfertigt in keinster Weise den Terror, wie er von radikalen Gruppen ausgeht. Dennoch ist es neben der genannten Solidarität mit Jüdinnen und Juden und Israel eine ebenso selbstverständliche Pflicht für Christinnen und Christen, sich für die – oft in der Tat nicht verwirklichten – Rechte der Palästinenserinnen und Palästinenser einzusetzen, deren Mehrheit nichts Anderes will als ein würdiges Leben mit Auskommen und Frieden.
Eine Lösung dieser Problematik(en) erscheint nach menschlichem Ermessen sehr schwierig, wenn überhaupt möglich. Aufgabe von Christinnen und Christen kann hier sein, im Gebet um eine derartige Lösung zu bitten und dort, wo es möglich ist, für Frieden – auch im Kleinen – einzutreten.
Präses Michael Voss, Vorsitzender

 

Juli 29, 2014 at 1:38 pm Hinterlasse einen Kommentar

80 Jahre Barmer Theologische Erklärung

Vor genau 80 Jahren, vom 29. – 31. Mai 1934, trafen sich in der Gemarker Kirche in Wuppertal 139 Vertreter lutherischer, reformierter und uniter Kirchen, um sich als „Bekennende Kirche“ mit der „Barmer Theologischen Erklärung“ gegen die Vereinnahmung durch das NS-Regime zur Wehr zu setzen.

Die Barmer Theologische Erklärung gilt als zentrales Dokument des Kirchenkampfes in der NS-Zeit und wegweisendes Glaubenszeugnis des 20. Jahrhunderts. Darin grenzten sich evangelische Christen von der Weltanschauung der Nationalsozialisten und den von der NSDAP unterstützten sogenannten Deutschen Christen ab. Das 1934 verabschiedete Dokument hat bis heute nichts von seiner Bedeutung eingebüßt – nicht nur aus evangelischer Perspektive. Die Barmer Theologische Erklärung erteilte dem Allmachtsanspruch der Nationalsozialisten eine deutliche Absage und dokumentiert, dass sich Protagonisten eines wesentlichen Bereiches der Gesellschaft der Vereinnahmung durch das Regime widersetzten. Dies hat Gültigkeit für jede derartige Vereinnahmung durch welche unchristliche Weltanschauung auch immer.

Die versammelten Vertreter der „Bekennenden Kirche“ verfassten sechs Thesen, in denen sie sich gegen eine totalitäre Staatsordnung verwahrten, die in das Innere der Kirche eingreift. Heute gehört der Text zu den wegweisenden Glaubenszeugnissen der Kirche im 20. Jahrhundert. Die Evangelische Kirche hat sich seitdem auf die Barmer Theologische Erklärung verpflichtet.

Hier der Text der Barmer Theologischen Erklärung:

  • Jesus Christus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich (Joh. 14, 6). Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und Räuber. Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden (Joh 10,1.9). Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird, ist das eine Wort Gottes, das wir zu hören, dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben.Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und müsse die Kirche als Quelle ihrer Verkündigung außer und neben diesem einen Worte Gottes auch noch andere Ereignisse und Mächte, Gestalten und Wahrheiten als Gottes Offenbarung anerkennen.
  • Durch Gott seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung (1. Kor 1,30). Wie Jesus Christus Gottes Zuspruch der Vergebung aller unserer Sünden ist, so und mit gleichem Ernst ist er auch Gottes kräftiger Anspruch auf unser ganzes Leben; durch ihn widerfährt uns frohe Befreiung aus den gottlosen Bindungen dieser Welt zu freiem, dankbarem Dienst an seinen Geschöpfen. Wir verwerfen die falsche Lehre, als gebe es Bereiche unseres Lebens, in denen wir nicht Jesus Christus, sondern anderen Herren zu eigen wären, Bereiche, in denen wir nicht der Rechtfertigung und Heiligung durch ihn bedürften.
  • Laßt uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, von dem aus der ganze Leib zusammengefügt ist (Eph 4, 15. 16). Die christliche Kirche ist die Gemeinde von Brüdern, in der Jesus Christus in Wort und Sakrament durch den Heiligen Geist als der Herr gegenwärtig handelt. Sie hat mit ihrem Glauben wie mit ihrem Gehorsam, mit ihrer Botschaft wie mit ihrer Ordnung mitten in der Welt der Sünde als die Kirche der begnadigten Sünder zu bezeugen, daß sie allein sein Eigentum ist, allein von seinem Trost und von seiner Weisung in Erwartung seiner Erscheinung lebt und leben möchte. Wir verwerfen die falsche Lehre, als dürfe die Kirche die Gestalt ihrer Botschaft und ihrer Ordnung ihrem Belieben oder dem Wechsel der jeweils herrschenden weltanschaulichen und politischen Überzeugungen überlassen.
  • Jesus Christus spricht: Ihr wißt, daß die Herrscher ihre Völker niederhalten und die Mächtigen ihnen Gewalt antun. So soll es nicht sein unter euch; sondern wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener (Mt 20, 25.26). Die verschiedenen Ämter in der Kirche begründen keine Herrschaft der einen über die anderen, sondern die Ausübung des der ganzen Gemeinde anvertrauten und befohlenen Dienstes. Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und dürfe sich die Kirche abseits von diesem Dienst besondere, mit Herrschaftsbefugnissen ausgestattete Führer geben und geben lassen.
  • Fürchtet Gott, ehrt den König (1. Petr 2,17). Die Schrift sagt uns, daß der Staat nach göttlicher Anordnung die Aufgabe hat in der noch nicht erlösten Welt, in der auch die Kirche steht, nach dem Maß menschlicher Einsicht und menschlichen Vermögens unter Androhung und Ausübung von Gewalt für Recht und Frieden zu sorgen. Die Kirche erkennt in Dank und Ehrfurcht gegen Gott die Wohltat dieser seiner Anordnung an. Sie erinnert an Gottes Reich, an Gottes Gebot und Gerechtigkeit und damit an die Verantwortung der Regierenden und Regierten. Sie vertraut und gehorcht der Kraft des Wortes, durch das Gott alle Dinge trägt. Wir verwerfen die falsche Lehre, als solle und könne der Staat über seinen besonderen Auftrag hinaus die einzige und totale Ordnung menschlichen Lebens werden und also auch die Bestimmung der Kirche erfüllen. Wir verwerfen die falsche Lehre, als solle und könne sich die Kirche über ihren besonderen Auftrag hinaus staatliche Art, staatliche Aufgaben und staatliche Würde aneignen und damit selbst zu einem Organ des Staates werden.
  • Jesus Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende (Mt 28,20).
    Gottes Wort ist nicht gebunden.(2. Tim 2,9). Der Auftrag der Kirche, in welchem ihre Freiheit gründet, besteht darin, an Christi Statt und also im Dienst seines eigenen Wortes und Werkes durch Predigt und Sakrament die Botschaft von der freien Gnade Gottes auszurichten an alles Volk. Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne die Kirche in menschlicher Selbstherrlichkeit das Wort und Werk des Herrn in den Dienst irgendwelcher eigenmächtig gewählter Wünsche, Zwecke und Pläne stellen.

 

 

Mai 29, 2014 at 9:26 pm Hinterlasse einen Kommentar

Pressebericht über die Regionale Allianz-Werkstatt der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems 2014

Christen sollen sich für Zwangsprostituierte einzusetzen. Dazu rief die diesjährige “Allianz-Werkstatt” der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems auf, die am 17. Mai 2014 in Düsseldorf zum Thema „Moderne Sklaverei“ stattfand. In der regionalen Gruppe sind 76 Ortsallianzen zusammengeschlossen. Ihr Vorsitzender, Präses Michael Voss (Wuppertal) sagte, dass Mitarbeiterinnen örtlicher Allianzen den oft verängstigten Frauen in Bonn, Köln, Wuppertal und Oberhausen helfen. In Wuppertal sei es beispielsweise gelungen, eine Frau aus der Zwangsprostitution zu befreien. Sie lebe nun unter einem anderen Namen im Ausland. Er hoffe, dass von dem Tag ein Impuls für weitere Städte ausgehe: „Wir haben als Christen die Verpflichtung, uns neben der Verkündigung auch für Gerechtigkeit einzusetzen.“ Darüber hinaus gebe es die Möglichkeit, Christen bei ihrer Arbeit gegen Sklaverei, Ausbeutung in Menschenhandel zu unterstützen. So habe Peter Heyderhoff (Bonn), der in Indien mit „Ashraya Ministries“ ein Hilfswerk mit Klinik und Kinderheim aufgebaut hat, von einigen Ortsallianzen in Düsseldorf finanzielle Hilfe zugesagt bekommen. Der Vorstandsvorsitzende der Menschenrechtsbewegung „International Justice Mission Deutschland“, Dietmar Roller (Berlin), berichtete, dass rund 30 Millionen Menschen in aller Welt von Sklaverei und Menschenhandel betroffen seien.

Mai 28, 2014 at 9:10 pm Hinterlasse einen Kommentar

Rückblick zum bundesweiten Micha-Vernetzungstreffen 2014 in Wuppertal:

Vom 11. bis 13. April 2014 fand in Wuppertal (in der Lutherkirche Ronsdorf) das diesjährige bundesweite Vernetzungstreffen der Micha-Initiative statt. Das Thema lautete: „In was für einer Welt wollen wir leben?„. Angesichts der Tatsache, dass 2015 vor der Tür steht, ging es um zwei Fragen: Hat die Weltgemeinschaft und haben wir wirklich alles gegeben, um weltweit Armut zu bekämpfen, wie es in den UN-Millenniumszielen versprochen wurde? Zum anderen: Mit welchen Ansätzen und Zielen wollen wir uns nach 2015 gegen Armut und für Gerechtigkeit engagieren?

Das war das Micha-Vernetzungstreffen in Wuppertal

John Wesley Kabango, Pastor der anglikanischen Kirche und Afrika-Referent der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) in Wuppertal, sprach in seinem theologischen Referat „Eine Welt ohne Armut – Gottes Traum, unser Traum?“ über die unterschiedlichen Aspekte von Armut und den damit verbundenen biblischen Auftrag, den Christinnen und Christen haben.

Dr. Nicole Rippin vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) referierte zu den Plänen der Vereinten Nationen, bis 2030 extreme Armut komplett zu beseitigen und weitere Nachhaltigkeits- und Entwicklungsziele aufzustellen. Dabei ermutigte sie die Teilnehmenden des Vernetzungstreffens, gemeinsam zu überlegen, welchen Beitrag zivilgesellschaftliche Gruppen – und insbesondere Gemeinden – bei der Ausarbeitung und Umsetzung der neuen Entwicklungsagenda leisten können.

Darüber hinaus gab es Workshops und Seminare zu verschiedenen Themen (von Nachhaltigkeit über Kinderarbeit bis hin zu Evangelisation und Engagement) sowie viel Zeit, sich zu vernetzen und auszutauschen und auch gemeinsam vor Gott zu kommen.
Hier kann man in die Sessions hineinhören und -lesen: http://www.micha-initiative.de/mitmachen/abgeschlossene-aktionen/vernetzungstreffen-2014

  • Freitag Abend | Podiumsdiskussion (Moderation: Lydia Schubert): „Eine Welt ohne Armut: Wo stehen wir?
  • Samstag Vormittag | Referat (John Wesley Kabango): „Eine Welt ohne Armut: Gottes Traum, unser Traum?
  • Samstag Vormittag | Workshop (Dorothea Kohlmeier): „Eine Welt der Nachhaltigkeit: Hoffnung für den gesamten Planeten
  • Samstag Vormittag | Workshop (Antje Weber): „Eine Welt ohne Kinderarbeit: Chancen und Herausforderungen
  • Samstag Vormittag | Workshop (Petra Bald & Vicky Pauschert): „Eine Welt mit fairen Handelsbedingungen: Wie sich Christen dafür engagieren
  • Samstag Vormittag | Workshop (Andreas Schuß): „Eine Welt ohne Armut: Wie uns Jesaja 58 herausfordert
  • Samstag Nachmittag | Referat (Dr. Nicole Rippin): „Eine Welt ohne Armut: Die Pläne der Vereinten Nationen bis 2030
  • Samstag Nachmittag | Kampagnenvorstellung (Alexander Gentsch & Michael Voss): „Eine Welt mit fairen Arbeitsbedingungen: Die Kampagne 2014

Mai 28, 2014 at 8:54 pm Hinterlasse einen Kommentar

„Kuh-Aktion“ der Micha-Initiative in Wuppertal

KuhaktionAm Dienstag, 15. Oktober, stellten im Rahmen der „Micha-Woche“ 2013 der Micha-Initiative Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinde Elberfeld-Südstadt an Hand einer (Plastik)-Kuh dar, wie Reichtum und Armut auf dieser Welt ungerecht verteilt sind und oft die Reichen nicht bereit sind, den Armen von ihrem Besitz abzugeben – dies nicht nur im privaten Ungang, sondern insbesondere auch im globalen Kontext von reichen und armen Ländern. Die Aktion stand im Zusammenhang der Kampagne „EXPOSED“, mit der die weltweite Micha-Initiative sich gegen Korruption und Bestechlichkeit usspricht, durch die jährlich viele Milliarden Euro in obskuren Kanälen verschwinden. Geld, mit dem viel Not und Hunger auf der Erde beseitigt werden könnten.

Im Rahmen der Aktion „Send a cow“ wurde ausserdem Geld gesammelt, mittels dessen 11 Kühe an Familien in Afrika gegeben werden konnten

Dezember 3, 2013 at 8:40 pm Hinterlasse einen Kommentar

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