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Allianz-Gebetswoche 2014 in Wuppertal

Auch im Jahr 2014 wird in Wuppertal wieder an vielen Orten im Rahmen der Allianz-Gebetswoche gebetet werden. Das Oberthema ist „Mit Geist und Mut“.
Hier die Wuppertaler Termine:
Sonntag, 12. Januar, 11.00 Uhr, Gebetswochen-Gottesdienst mit Ulrich Parzany, Lutherkirche Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 15
Sonntag, 12. Januar, 11.00 Uhr, Gebetswochen-Kindergottesdienst, Lutherkirche Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 15
Sonntag, 12. Januar, 15.00 Uhr, stadtweite Auftaktveranstaltung, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ostersbaum, Else-Lasker-Schüler-Strasse 22
Montag, 13. Januar,  19.00 Uhr, Bethesda-Kirche (EmK), Nevigeser Strasse 20
Montag, 13. Januar, 19.30 Uhr, Freie evangelische Gemeinde Vohwinkel, Westring 74
Montag, 13. Januar, 20.00 Uhr, Lutherkirche Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 15
Montag, 13. Januar, 20.00 Uhr, Freie evangelische Gemeinde, Gerstenkamp 9
Dienstag, 14. Januar, 19.00 Uhr, Beckacker Kirche, Samoastrasse 16
Dienstag, 14. Januar, 19.30 Uhr, Kirche Schöller, Schöllerweg
Dienstag, 14. Januar, 20.00 Uhr, Lutherkirche Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 15
Dienstag, 14. Januar, 20.00 Uhr, Freie evangelische Gemeinde, Gerstenkamp 9
Mittwoch, 15. Januar, 15.30 Uhr, Lutherkirche Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 15
Mittwoch, 15. Januar, 16.00 Uhr, Diakonissen-Schwesternschaft Bethesda, Hainstrasse 59
Mittwoch, 15. Januar, 19.00 Uhr, Gebet für die Stadt Wuppertal, Rathaus Wuppertal, Johannes-Rau-Platz 1, Raum 232
Mittwoch, 15. Januar, 19.00 Uhr, Haus der Begegnung, Stahlsberg 84
Mittwoch, 15. Januar, 19.30 Uhr, Hellerstrasse 12 (Evangelische Koreanische Missionsgemeinde und Apostolische Gemeinschaft)
Mittwoch, 15. Januar, 19.30 Uhr, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Vohwinkel,Mackensenstrasse 16
Mittwoch, 15. Januar, 20.00 Uhr, Lutherkirche Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 15
Mittwoch, 15. Januar, 20.00 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus Laaken, Zu den Erbhöfen 53
Donnerstag, 16. Januar, 09.30, Frauen-Gebetsfrühstück, Zentrum „Emmaus“, Hauptstrasse
Donnerstag, 16. Januar, 15.30 Uhr, Senioren-Gebetsnachmittag, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ostersbaum, Else-Lasker-Schüler-Strasse 22
Donnerstag, 16. Januar, 19.30 Uhr, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ostersbaum, Else-Lasker-Schüler-Strasse 22
Donnerstag, 16. Januar, 18.00 Uhr: Gebetswochen-Abend in Rahmen der „Feierabendkirche“, Alte Kirche Wupperfeld, Bredde 69
Donnerstag, 16. Januar, 18.00 Uhr, Wuppertaler Stadtmission, Heinrich-Böll-Strasse 188
Donnerstag, 16. Januar, 19.30 Uhr, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Vohwinkel, Mackensenstrasse 16
Donnerstag, 16. Januar, 20.00 Uhr, Stadthaus Ronsdorf, Marktstrasse 21
Donnerstag, 16. Januar, 20.00 Uhr, Katholische Kirche Beyenburg, Beyenburger Freiheit 43
Freitag, 17. Januar, 19.00 Uhr, Blaues Kreuz, Oberdörnen 25 a
Freitag, 17. Januar, 19.30 Uhr: Jugendgebetsabend, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ostersbaum, Else-Lasker-Schüler-Strasse 22
Freitag, 17. Januar, 20.00 Uhr, Freie evangelische Gemeinde Ronsdorf, Bandwirkerstrasse 28/30
Freitag, 17. Januar, 20.00 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus Beyenburg, Steinhauser Strasse 12
Samstag, 18. Januar, 09.30 Uhr, Freie evangelische Gemeinde Vohwinkel, Westring 74
Samstag, 18. Januar, 20.00 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus Beyenburg, Steinhauser Strasse 12
Sonntag, 19. Januar, 10.00 Uhr, Gebetswochen-Gottesdienst, Evangelische Kirche Beyenburg, Am Kriegermal 24

Dezember 1, 2013 at 6:22 am Hinterlasse einen Kommentar

exposed – Kampagne 2013 der Micha-Initiative

Im Jahr 2013 hat sich die deutsche Micha-Initiative, ebenso wie die Internationale Micah-Challenge, an dem Projekt „exposed“ (deutsch: „Offenlegung“) beteiligt. Das Projekt soll Steuerflucht und Korruption bekämpfen und dadurch erhebliche Mittel für weltweite Armutsbekämpfung freimachen. Es ist sozusagen eine Fortsetzung der Kampagne „Licht ins Dunkel“. Diese hat ja dazu geführt, dass das Europa-Parlament und die anderen europäischen Gremien sich auf die Verabschiedung eines Rechnungslegungs-Richtlinien-Gesetzes ohne „Schlupflöcher“ geeinigt haben. So werden Gelder von grossen rohstoffverarbeitenen Konzernen in starkem Maße nicht mehr in korrupte Hände in rohstoffreichen Ländern fliessen können, sondern bei den Menschen ankommen, die dort unter harten Bedingungen arbeiten.
Hier die theologische Grundlegung für die diesjährigen „Micha“-Aktionen (kann gerne auch in Micha-Predigten oder anderen Veranstaltungen verwendet werden):
Gott will Gerechtigkeit! Gerechtigkeit zwischen ihm und den Menschen, aber auch Gerechtigkeit unter den Menschen. Die Bibel ist voll von entsprechenden Aussagen. In der Gerechtigkeitsbibel, die die Micha- Initiative in Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen herausgegeben hat, sind über 3.000 Stellen markiert, die Gottes Traum von Gerechtigkeit und der Überwindung von Armut und Unterdrückung zeigen.
Wieso ist es aber so, dass Gerechtigkeit nicht verwirklicht ist auf der Erde? Gerechtigkeit, die ja nicht nur Gott will, sondern die – so könnte man jedenfalls doch denken – auch in Interesse der Menschen liegt. Aller Menschen.
Der Grund – zumindest einer der Gründe – liegt in der „Corruptio“. Das lateinische Wort „Corruptio“ bedeutet zunächst „Versuchung, Verführung“. Das ist etwas, dem Menschen immer ausgeliefert sind. Auf vielerlei Weise. Auch Jesus hat dies erlebt, als er in der Wüste war. Er hat widerstanden. Uns gelingt das oft nicht. Oft mit für uns negativen Folgen. Aber oft bringt „Corruptio“ auch Folgen für andere mit sich. Wenn Menschen ihren Versuchungen und
Verführungen nachgeben und dies auf Kosten anderer Menschen geschieht. Oft genug ganz buchstäblich „auf Kosten“ anderer Menschen.
„Corruptio“ bedeutet nicht nur „Versuchung“ und „Verführung“,  es kann auch die Bedeutung
„Verderbtheit“ oder „Verderben“ haben. Versuchung und Verführung können Verderben bringen. Für den, der sich verführen – korrumpieren – lässt, und für andere, auf deren Kosten es geschieht.
Es ist interessant, dass das lateinische Wort „Corruptio“ in den modernen Sprachen als Korruption einen Platz gefunden hat. Korruption ist nur ein Teil dessen, was Menschen als Versuchung und Verführung begegnen und Verderben bringen kann. Korruption – ein unkorrektes Handeln, ein unkorrekter Umgang mit Besitz, Macht und Geld.
Was bedeutet es, wenn „Corruptio“ heute vor allem als „Korruption“ erscheint? Könnte es nicht sein, dass gerade dieses Vergehen eine Tat ist, die in besonderer Weise Verderben bringt?
Die Bibel spricht darüber, wie Korruption und Verderben zusammenhängen. So fordert Gott in 2. Mose 23,8: „Du sollst nicht Geschenke nehmen, denn Geschenke machen die Sehenden blind und verkehren die Sache der Gerechten“. Hier geht es nicht um irgendwelche Geschenke, sondern um Formen von Bestechung. Diese Forderung steht in den sogenannten Bundesgesetzen, die den zehn Geboten folgen und die das Leben der Israeliten im Sinne Gottes regeln sollen.
Korruption, Bestechung, falscher Umgang mit Geld – das führt also dazu, dass die Dinge verkehrt sind, dass Ungerechtigkeit entsteht, dass Blindheit das Sehen unmöglich macht. Übrigens auch für denjenigen, der Korruption betreibt. Er erkennt nicht Gottes Willen für sich und die anderen, sucht auf habgierige Weise Glück und Befriedigung in materiellen Dingen wie Reichtum oder in Macht, findet aber nicht zu wirklichem Leben in gerechter Anbindung an Gott und zu anderen Menschen.
In viel stärkeren Maße wirkt sich „Corruptio“ aber auf andere aus. Ihnen wird vorenthalten, was ihnen eigentlich zusteht, mit zum Teil  immensen Folgen. Korruption und Steuerflucht (was in diesem Zusammenhang auch eine Form von Korruption ist, da man sich selbst korrumpiert und der Gemeinschaft schadet) führen dazu, dass wichtige Gelder verloren gehen – Gelder, die für die Bekämpfung von Armut und Hunger so enorm wichtig wären.
Wie sehr Gott Korruption ablehnt, wird in 5. Mose 27,25 deutlich. Dort heißt es: „Verflucht sei, wer Geschenke nimmt, dass er unschuldiges Blut vergießt!“ Verflucht – also fern von Gott sein, aus der Gegenwart Gottes vertrieben. Nicht, weil Gott nicht jeden Menschen liebt und in seiner Nähe haben möchte. Sondern weil die Tat der „Corruptio“ das Verderben selbst in sich birgt.
Nicht nur im Alten Testament wird Gottes Gebot für Gerechtigkeit unmissverständlich ausgedrückt. Jesus Christus hat die, die oft korrupt waren, in der Gesellschaft seiner Zeit dazu aufgefordert, sich nicht verführen – korrumpieren – zu lassen. Er hat Zachäus in seine Nachfolge gerufen. Zachäus, der zugibt, dass er betrogen hat, und nun das aus Habgier unrecht erlangte Geld vierfach zurückgibt. Und schon der Täufer Johannes fordert: „Nehmt nicht mehr, als euch zusteht“. In Jakobus 5 werden Menschen, die andere ausbeuten angeklagt: „Ihr Reichen, weinet und heulet über das Elend, das über euch kommt!Euer Reichtum ist verfault und eure Kleider sind zum Mottenfraß geworden; euer Gold und Silber ist verrostet, und ihr Rost wird gegen euch Zeugnis ablegen. Der Lohn der Arbeiter, die Euch die Felder abgemäht haben, der aber von euch zurückbehalten worden ist, schreit, und das Rufen der Schnitter ist zu den Ohren des Herrn der Heerscharen gekommen.“
Deftige Worte, die eines deutlich machen sollen: Zu Unrecht erworbener Besitz
ist dem Verderben ausgeliefert. Hier könnte man das gängige Sprichwort abwandeln: Korruptes Geld stinkt, es verdirbt.
Gott will keine „Corruptio“, insbesondere dort, wo anderen Menschen dadurch Schaden nehmen. Und das geschieht durch Korruption und Steuerhinterziehung in mannigfaltiger Weise. Hunderte von Milliarden Euro werden zur Befriedigung persönlicher Habgier missbraucht, Millionen Menschen – insbesondere im globalen Süden – kostet das ihre Gesundheit oder sogar ihr Leben.
Gott lehnt diese Praktiken ab. Christen sollen aber nicht nur „Corruptio“ vermeiden, sie sind auch dazu herausgefordert, sich wirkungsvoll gegen die Missstände zu engagieren, die durch die korrupten Strukturen und Taten anderer entstanden sind.
„Der Herr, Euer Gott, ist ein großer Gott, der keine Person achtet und kein Geschenk nimmt“, so wird Gottes Gerechtigkeit in 5. Mose 10,17 beschrieben. Diese Gerechtigkeit muss auch Leitbild für Menschen sein, die mit Gott leben und ein Leitbild für Gesellschaften, die sich nach Gerechtigkeit sehnen.
Michael Voss (Wuppertal)
In Wuppertal gab es in der „Micha-Woche“ verschiedene Veranstaltungen, unter Anderen spezielle „Micha“-Gottesdienste, einen Gebetsabend, sowie die „Kuh-Aktion“, bei der Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinde Elberfeld-Südstadt und einige Erwachsene an Hand einer (Plastik)-Kuh szenisch darstellten, wie Reichtum und Armut in der Welt ungerecht verteilt sind und viele Reiche nicht bereit sind, ihren Überfluss mit den Armen dieser Erde zu teilen. Hier ein Bild der „Kuh-Aktion„:
Kuhaktion
Weiterhin kann – und soll – diese Online-Unterschriftenaktion unterschrieben werden: http://www.micha-initiative.de/mitmachen/exposed. Beim G20-Gipfel in Australien im November 2014 sollen hiermit die führenden Politiker der Welt aufgefordert werden, (weiterhin) entschiedene Massnahmen gegen Steuerflucht und Korruption zu ergreifen.
Wenn die Petition auf dem G20-Gipfel erfolgreich sein soll, ist (weltweit) eine Millionenzahl von Unterschriften notwendig.

Oktober 1, 2013 at 8:43 pm Hinterlasse einen Kommentar

Gebetsabende der Evangelischen Allianz Wuppertal im Jahr 2013

Diese Gebetsabende der Evangelischen Allianz Wuppertal wird es im Jahr 2013 geben:

Mittwoch, 10. April 2013, 19.30 Uhr: Gebetsabend für das Miteinander der Kulturen in Wuppertal. Ort: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Vohwinkel, Mackensenstrasse 16

Mittwoch, 05. Juni 2013, 19.30 Uhr: Gebetsabend für Strafgefangene, Gefängnisse und die Situation dort arbeitender Menschen, Opfer von Straftaten. Ort: Freie evangelische Gemeinde Barmen, Unterdörnen 77

Montag, 24. Juni 2013, 19.00 Uhr: Gebetsabend für Seniorenheime, Krankenhäuser, psychiatrische Kliniken und dort lebende und arbeitende Menschen.. Ort: Christuskirche der Evangelischen Kirchengemeinde Elberfeld-Südstadt, Unterer Grifflenberg 65

Freitag, 13. September 2013, 19.00 Uhr:  Gebetsabend für die Stadt Wuppertal (im Rahmen von Wuppertal 24h life). Ort: Verwaltungshaus Elberfeld, Neumarkt, Raum 202

Dienstag, 15. Oktober 2013, 19.00 Uhr: Gebetsabend für weltweite Gerechtigkeit (im Rahmen der „Micha-Woche„). Ort: Köbners Kirche, Wartburgstrasse 44

Sonntag, 10. November 2013, 17.00 Uhr: Gebetsabend für verfolgte Christinnen und Christen. Ort: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ostersbaum, Else-Lasker-Schüler-Strasse 22

Februar 15, 2013 at 3:39 pm Hinterlasse einen Kommentar

„Gerechtigskeitsbibel“ der Micha-Initiative erschienen

Endlich ist sie da: die „Gerechtigkeitsbibel“ der Micha-Initiative!

Was ist das Besondere an der „Gerechtigskeitsbibel“? Alle Stellen, die sich mit dem Thema „Gerechtigkeit“ beschäftigen, mit gerechtem und fairem Umgang dem Nächsten gegenüber, sind orange markiert.

Und – es gibt über 3.000 Stellen, wo Gott uns darauf hinweist, dass wir Gerechtigkeit üben und uns für Gerechtigkeit einsetzen sollen.

Ein in der Mitte der Bibel eingefügter Teil gibt hierzu Informationen und Beispiele.

Die Bibel sagt deutlich: Beides gehört zusammen – Verkündigung und Evangelisation, und ein gerechtes Leben nach Gottes Geboten.

Die „Gerechtigkeitsbibel“ ist für 19,99 € erhältlich (am Besten in einer unserer christlichen Buchhandlungen).

November 25, 2012 at 9:50 pm Hinterlasse einen Kommentar

Gebetsabende 2012 der Evangelischen Allianz Wuppertal

Auf der Plenum-Sitzung der Evangelischen Allianz Wuppertal vom 15. Februar wurde beschlossen, im Jahr 2012 folgende Gebetsabende durchzuführen (weitere können noch dazukommen):

Mittwoch, 29. Februar 2012, 19.00 Uhr: Gebetsabend für Respekt und Toleranz unter Wuppertaler Bürgern. Ort: Freie evangelische Gemeinde Vohwinkel, Westring 74

Mittwoch, 18.April 2012, 19.00 Uhr: Gebetsabend für die Stadt Wuppertal. Ort: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ostersbaum, Else-Lasker-Schüler-Strasse 22

Mittwoch, 23. Mai 2012, 19.00 Uhr: Gebetsabend für Evangelisation. Ort: Familienkirche Barmen, Winklerstrasse 40

Mittwoch, 20. Juni 2012, 19.00 Uhr: Gebetsabend für Kranke, Gehandicapte, Alte sowie für Wertschätzung des Lebens von der Zeugung bis zum Tod. Ort: Christuskirche der Evangelischen Kirchengemeinde Elberfeld-Südstadt, Unterer Grifflenberg 65

Freitag, 14. September 2012, 19.00 Uhr: Gebetsabend für die Stadt Wuppertal (im Rahmen von Wuppertal 24h life). Ort: Rathaus Wuppertal, Johannes-Rau-Platz,Raum 232 A

Sonntag, 11. November 2012, 17.00 Uhr: Gebetsabend für verfolgte Christinnen und Christen. Ort: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ostersbaum, Else-Lasker-Schüler-Strasse 22

Juni 23, 2012 at 11:00 pm Hinterlasse einen Kommentar

Open-Air-Gottesdienst am Alten Markt am 11. August 2012

Am Samstag, 11. August, konnten wir auf dem Alten Markt in Wuppertal einen grossartigen Open-Air-Gottesdienst feiern. Mitten in der Stadt wurde zwei Stunden lang Gottes Wort verkündigt, Gottes Geist spürbar. Kurzpredigten, Musik, ein Stand mit missionarischem Material, viel Hintergrundarbeit – Gott hat Alles zu einer genialen Sache gemacht und verknüpft. Christinnen und Christen aus vielen frei- und landeskrichlichen Gemeinden waren zum Gottesdienst gekommen, und Passantinnen und Passanten fühlten sich eingeladen, dazuzustossen. Danke an Alle, und besonders an Gott!

Juni 23, 2012 at 10:57 pm Hinterlasse einen Kommentar

Michael Diener, Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz: „Es gilt nicht nur das 6. Gebot“

Es gilt nicht nur das sechste Gebot!
Täuschen wir uns nicht: Gottes Gebote waren seit ihrer Offenbarung umstritten – und sie sind es bis heute, vielleicht sogar besonders heute, in unserer Zeit und in unserer Gesellschaft.
Aber Gefahr droht den Geboten nicht nur von ihren Verächtern, sondern auch von denen, die sich mit besonderer Vehemenz für ihre Gültigkeit einsetzen. Die Gebote Gottes sind auch dann gefährdet, wenn Gläubige, gleichsam wie mit Scheuklappen, immer nur für gewisse einzelne Lebensordnungen Gottes ihre Stimme erheben, wenn Gebote unter Missachtung anderer Gebote verteidigt werden, wenn deren Gültigkeit vor allem immer nur im Blick auf andere angemahnt wird oder wenn dabei das größte aller Gebote unheilbaren Schaden leidet.Wer protestiert gegen diese Unmenschlichkeit?
Nun gibt es gerade im sogenannten „evangelikalen Bereich“ immer wieder Christinnen und Christen, die insbesondere die Thematik des sechsten Gebotes, also „beziehungs- und sexualethische Fragen“ in den Mittelpunkt rücken.
Kein Zweifel, dass es hierfür wichtige Gründe gibt, und doch ist es einseitig, dass diejenigen, die die persönlichen Lebensverhältnisse von Politikern anprangern oder gegen liberale Gesetzgebungen im Bereich Homosexualität protestieren, bisher kaum dadurch aufgefallen wären, dass sie sich neben den Schöpfungsordnungen auch für die Bewahrung der Schöpfung eingesetzt oder gegen absolut unmenschliche und unchristliche Bedingungen bei der Herstellung ihrer Textilien oder Nahrungsmittel in der Zweidrittelwelt das Wort erhoben hätten.
Es ist ungeistlich, dass der Kampf um die Schlafzimmerhoheit den Blick dafür verstellt, dass in der Bibel im Kontext sexueller Verfehlungen fast immer auch vor Richtgeist, vor Hochmut und Gesetzlichkeit, vor sozialen Sünden gewarnt wird. Es ist fatal, dass Vertreter dieser Scheuklappenethik bevorzugt interne Glaubenskämpfe schüren, oftmals auch auf Kosten des achten Gebotes, indem Aussagen verkürzt oder einseitig dargestellt und Menschen an den Pranger gestellt werden, paradoxerweise nicht nur für das, was sie gesagt, sondern auch für das, was sie nicht oder nicht mit dem erwarteten „Kampfvokabular“ ausgedrückt haben.
Es ist tragisch, dass dabei die Gottes-und Nächstenliebe als Zusammenfassung aller Gebote rücksichtslos mit Füßen getreten wird, weil die erkannte Wahrheit völlig lieblos Dritten eingetrichtert werden soll – von allgemein immer noch geltenden Regeln des Anstandes, des Respekts, der Höflichkeit ganz zu schweigen …
…………………………………..
Ich sehe die wachsende Zahl von Christinnen und Christen, die nicht mehr bereit sind, auf mindestens einem Auge blind zu sein, die sich nicht mehr gegeneinander „scharfmachen“ lassen, sondern gemeinsam, als Glieder am Leib Christi, nicht als Rächer, sondern als Zeugen für die Geltung aller Gebote Gottes eintreten. Die bei sich selbst beginnen und deshalb demütig in Wahrheit und Liebe Gott und den Menschen dienen. Ach, dass wir das alle miteinander täten!
(Quelle: „idea“)

Juni 23, 2012 at 10:55 pm Hinterlasse einen Kommentar

Stellungnahme zu geplantem Moscheebau an der Gathe

In den vergangenen Tagen wurde in den Wuppertaler Medien mehrfach über den geplanten Bau (eigentlich Erweiterungsbau) einer Moschee an der Gathe berichtet.

Dies hat bei evangelischen Christinnen und Christen zu Diskussionen geführt; und auch zu Anfragen, ob die Evangelische Allianz hierzu eine Stellungnahme verfassen werde.

Auf Grund dieser Anfragen gebe ich folgende Erklärung ab:

Wir leben in Deutschland, wie in so gut wie allen anderen europäischen Ländern, in einer multikulturellen Gesellschaft. Auch in Wuppertal leben Menschen aus 151 Nationalitäten, die gut 14% der Bevölkerung ausmachen. Diese Menschen bereichern Wuppertal in vielfältiger Weise.

Etwa 8% der Wuppertaler Einwohner sind Muslime. Sie bilden eine Bevölkerungsgruppe, die – von wenigen Ausnahmen abgesehen, die aber in allen Bevölkerungsgruppen zu finden sind – in unsere Stadt integriert ist. Und dies nicht nur durch Gyros-Gaststätten, deren Speisen die meisten Menschen gerne essen (ebenso wie (italienische) Pizza, (südosteuropäische) Cevapcici oder chinesische Gerichte).

Für uns als Christinnen und Christen stellt sich nun die Frage, wie wir uns gegenüber unseren muslimischen Mitbürgern verhalten.

Ich denke, neben der für Christusgläubige im eigentlichstem Sinn ‚gebotenen‘ Nächstenliebe und Gastfreundschaft muss auch dazu gehören, Muslimen die Ausübung ihrer Religion zu gestatten (wozu dann auch die Errichtung von Moscheen gehört).

Denn:

1. Zu Recht, und sicherlich sogar viel zu wenig, beklagen wir, dass in vielen islamischen Staaten Christen nicht gestattet ist, ihren Glauben frei auszuüben und Kirchen der Gemeindehäuser zu bauen. Mehr noch, in nicht wenigen muslimischen Staaten werden Christinnen und Christen massiv verfolgt, bis hin zu Gefährdung für Freiheit und gar Leben. Hier sind wir verpflichtet, und dies mehr als bisher (!), unsere Stimme für die bedrängten Geschwister zu erheben – so wie es etwa „Open Doors“ konsequent tut und beim „Gebetstag für die verfolgten Christen“ und beim „Gedenktag für verfolgte Christen“ geschieht.
Aber: Wie sollen wir uns glaubwürdig für das Recht von Christinnen und Christen einsetzen, ihren Glauben in islamischen Staaten auszuüben und Kirchen zu bauen, wenn wir hier Muslimen nicht das gleiche zugestehen?

2. Noch wichtiger aber ist: Wir Christinnen und Christen brauchen nicht für Gott zu ‚kämpfen‘, als sei unser Glaube eine Ideologie, die nur durch menschliches Handeln bestehen kann. Wenn wir glauben, und in diesem Glauben wissen, dass Gott sich in Jesus Christus offenbart hat, dass Gott in Jesus Christus das Heil in die Welt gebracht hat (für alle Menschen!), dass Jesus Christus der Sieger ist über alles Widergöttliche – wovor brauchen wir uns dann fürchten?
Jedenfalls nicht vor einer „Islamisierung Deutschlands“! Denn, wie gesagt, Jesus Christus ist Sieger. Dies ist in dieser Welt nicht immer sichtbar, ist es seit Jesu Auferstehung nie gewesen und wird es bis zu Jesu Wiederkunft auch nie sein. Jedenfalls nicht ‚auf den ersten Blick‘; allerdings sehr wohl mit dem Blick des Glaubens. Aber wir wissen im Glauben: Es ist so!
Mitunter habe ich den Eindruck, dass es Manchen, die für den christlichen Glauben ‚kämpfen‘ wollen, und/oder die Angst vor einer „Islamisierung“ haben, garnicht so sehr um den Glauben geht, sondern um Kultur. Um die „Kultur des christlichen Abendlands“ (die ich keinesfalls klein- oder schlechtreden will – aus dem christlichen Glauben sind grossartige kulturelle Werke entstanden, in Europa und anderswo. Aber diese sind bei aller Grossartigkeit eben allenfalls Auswirkungen des Eigentlichen, also des Glaubens als personenhafter Gottesbeziehung). Und Manchen geht es bei ihrer Furcht vor dem Islam gar um das Bewahren oder Erschaffen einer so genannten „deutschen Leitkultur“, was immer das nun auch sein soll.
Aber darum kann (und darf) es nicht gehen! Nicht um Kultur und schon garnicht um Deutschelndes. Es geht um Jesus Christus, den Sieger!

3. Und das bedeutet dann eben: Christinnen und Christen brauchen keine Angst zu haben, auch nicht vor anderen Religionen oder Kulturen. Weil Jesus Christus auch für die Menschen dieser Religionen und Kulturen gestorben und auferstanden und Sieger ist! Ganz im Gegenteil, wir dürfen Gott danken für jeden Menschen, der aus anderen Ländern, aus anderen Religionen und anderen Kulturen nach Deutschland kommt. Denn so haben wir eine einzigartige Möglichkeit, mit diesen Menschen in Kontakt zu treten. Und ins Gespräch zu kommen auch über unseren Glauben, den wir als Christinnen und Christen haben. Dies ganz klar auch im missionarischem Sinn! Wobei „missionarisch“ immer im Sinne Sören Kierkegaards verstanden werden soll: „Aufmerksam machen auf den christlichen Glauben.“. Mehr können wir allemal nicht – allerdings auch nicht weniger!
Es ist ein Geschenk Gottes, dass wir Menschen aus so vielen Ländern und Kulturen in unserer Stadt haben. Das macht Wuppertal reicher. Aber ganz besonders unter missionarischem Aspekt können wir für dieses Geschenk Gottes dankbar sein, uns Menschen aus anderen Kulturen und mit anderer Religion sozusagen ‚vor unsere Haustür‘ zu stellen. Wir können, und sollen, sie – mit Respekt und auf Augenhöhe – auf das aufmerksam machen, was wir erleben durften und dürfen: dass Jesus Christus der Heiland aller Welt und aller Menschen ist!

In etlichen derartigen Kontakten habe ich deutliche Offenheit bei Muslimen erlebt, und es haben sich auch in Wuppertal schon (dann ehemalige) Muslime taufen lassen.

Darum lassen Sie uns die geplante Moschee an der Gathe nicht als Bedrohung für unseren christlichen Glauben sehen, sondern als Auftrag Gottes, eben diesen Glauben in Nächstenliebe und klarem Bekenntnis zu Jesus zu bekennen und weiterzugeben!

Michael Voss
Vorsitzender Evangelische Allianz Wuppertal

Juni 14, 2012 at 8:29 pm Hinterlasse einen Kommentar

Kampagne „Licht ins Dunkel“ der Micha-Initiative erfolgreich

Im Frühjahr 2012 hat die Micha-Initiative Deutschland (Arbeitskreis der Deutschen Evangelischen Allianz) die Kampagne „Licht ins Dunkel – Mehr Transparenz im Rohstoffhandel“ durchgeführt.

Unter Anderem durch Emails an Europa-Abgeordnete und eine Postkartenaktion, bei der sich auch zahlreiche Wuppertalerinnen und Wuppertaler beteiligt haben, forderte die Micha-Initiative im Namen Gottes und aus christlicher Verantwortung die konsequente Umsetzung eines geplanten Gesetzes zu diesem Thema. Speziell geht es darum, dass (westliche) Firmen, die in Ländern mit meist grosser materieller Armut Rohstoffe wie etwa Coltan ausbeuten, darlegen sollen, welche Geldsummen sie in diese Länder transferieren. Damit soll vermieden werden, dass (wie bisher häufig) diese Gelder in den Taschen der Elite der rohstoffreichen Länder fliessen.

Wenn Rohstoffkonzerne offen legen müssen, wie viel Geld sie zahlen, um sich Zugang zu Rohstoffen zu verschaffen, können Bürgerinnen und Bürger in Entwicklungsländern von ihren Verantwortungsträgern Rechenschaft fordern. Allein in Afrika wird der Schaden, den Korruption anrichtet, auf jährlich 148 Milliarden US-Dollar geschätzt. Wenn dieses Geld für Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung eingesetzt werden würde, könnten die Millenniumsziele erreicht und Millionen von Menschen zu einem menschenwürdigeren Leben verholfen werden.

Am 20. März 2012 konnten Vertreter der Micha-Initiative Deutschland zusammen mit Gleichgesinnten aus anderen europäischen Ländern in Brüssel die unterschriebenen Postkarten der Ratspräsidentschaft der Europäischen Union überreichen. Ausserdem gab es Gespräche mit mehr als 20 Europa-Abgeordneten verschiedener Fraktionen und Nationalitäten.

Das Bild zeigt die deutschen „Micha“-Vertreter vor dem Plenarsaal des Europaparlaments. Von links: Tobias Klug,Katja Hofmeister, Marcel Redling, Alexander Gentsch, Michael Voss.

Am 23. April 2012 kam es dann zu einem Treffen zwischen Klaus-Heiner Lehne, dem Vorsitzenden des Rechtsausschusses des Europäischen Parlaments, und Michael Voss, Mitglied des leitenden Arbeitskreises der Micha-Initiative Deutschland. Hierbei ging es erneut um das geplante Gesetz für mehr Transparenz im Rohstoffhandel, für das Klaus-Heiner Lehne massgeblich verantwortlich ist.

Schwerpunkt des Gesprächs war ein Passus in der Gesetzesvorlage, der nach Auffassung der Micha-Initiative Deutschland dieses Gesetz letztlich wirkungslos machen würde. In diesem Passus heisst es: „Dieser Bericht (der Rohstoffkonzerne über die Zahlungen an die rohstoffreichen Länder) schließt Zahlungen an staatliche Stellen in einem Land aus, in dem die Offenlegung dieser Zahlungen eindeutig durch in diesem Land geltende Strafrechtsbestimmungen verboten ist.“ Mit anderen Worten: Wenn (korrupte) Regierende eines rohstoffreichen Landes ein Gesetz gegen die Offenlegung der Zahlungen erlassen würden – und das würden sie natürlich tun – würde diese Offenlegung nicht stattfinden und das geplante Gesetz damit bedeutungslos.

Klaus-Heiner Lehne erklärte im Rahmen seines Gespräches mit Michael Voss, dass er dies genau so sehe, und dass er sich für eine Streichung des genannten Passus einsetzen werde.

Michael Voss und Klaus-Heiner Lehne MdEP

Somit hat die Kampagne „Licht ins Dunkel“ erhebliche Wirkung gezeigt, um mehr Gerechtigkeit in weltweiten Rohstoffhandel zu erreichen. Und ebenso hat sich gezeigt, dass sich Engagement – und wenn es ’nur‘ eine Unterschrift auf einer Postkarte ist – lohnt!

Weiteres Gebet, dass die geplante Verabschiedung des Gesetzes im Herbst 2012 wirklich in positiver Weise (und ohne den einschränkenden Passus) geschieht, ist allerdings weiter nötig!

April 26, 2012 at 9:21 pm Hinterlasse einen Kommentar

Bericht über die Regionale Allianz-Werkstatt am 12. Mai 2012 in Düsseldorf

Am Samstag, 12. Mai 2012, fand in der Freien Christlichen Schule in Düsseldorf-Reisholz die 3. Regionale Allianz-Werkstatt der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems statt.
Thema der 3. Regionalen Allianz-Werkstatt war „Leben“ – Leben in all seinen Facetten, von der Zeugung bis zum Tod.

In seinem Eröffnungswort las der Präses der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems, Michael Voss (Wuppertal), Worte aus Psalm 139: „Du, Gott, hast meine Nieren bereitet und mich im Mutterleib gebildet. Ich danke Dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind Deine Werke, das erkennt meine Seele. Mein Gebein war Dir nicht verborgen, als ich im Verborgenen gemacht wurde, als ich unten in der Erde gebildet wurde. Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war, und alle meine Tage, die noch werden sollten, waren schon in Dein Buch geschrieben“.
Dieser Text mache deutlich, dass Gott das Leben jedes Menschen von Anbeginn aller Zeiten her kennt – schon lange, bevor unsere Existenz beginnt. Diese Existenz beginnt mit der Zeugung, dem Gebildetwerden in Mutterleib, nicht erst in einer willkürlich festgesetzten Phase der Schwangerschaft oder mit der Geburt. Deswegen sei auch eine Änderung des Sprachgebrauchs nötig: Schwangere seien keine „werdenden Mütter“, sondern Mütter, und ungeborene Kinder kein „werdendes Leben“, sondern vollwertige Menschen.
Gott begleitet unser Leben, von der Zeugung bis zum Tod, und auch darüber hinaus – und zwar jeden Tag, ja, jede Sekunde. Jedes Leben, ob ungeboren oder geboren, ob gesund oder gehandicapt, ob jung oder alt, ist Gott unendlich wichtig und muss es daher auch Christinnen und Christen sein, so Voss.

Bernd Katzschner (Sebnitz) von „Kaleb – Kooperative Arbeit Leben ehrfürchtig bewahren“  belegte in seinem Vortrag mit beeindruckenden Bildern von Kindern in ihren ersten 9 Lebensmonaten im Mutterleib, dass Leben mit der Zeugung beginnt. Schon nach wenigen Wochen sind Kopf, Rumpf, Arme und Beine sowie innere Organe der ungeborenen Kinder weit ausgebildet und erkennbar. Auch schockierende Bilder von durch Absaugung oder Ausschabung abgetriebenen Kindern ersparte Katzschner den Teilnehmenden der Allianz-Werkstatt nicht. Bei beiden Methoden werden die Ungeborenen ohne Betäubung zerrissen oder zerschnitten. Dass es sich hier nicht um „Zellklumpen“ handelt, sondern um empfindungsfähige Menschen, zeige sich auch daran, das bei einer Abtreibung der Herzschlag der Kinder extrem ansteige – wie bei allen Menschen in Stress- und Gefahrensituationen.
Auch Katzschner kritisierte den Sprachgebrauch in Bezug auf ungeborenes Leben und Abtreibung. So werde häufig von „Schwangerschaftsunterbrechung“ geredet – eine Unterbrechung schliesse aber die Möglichkeit der Weiterführung des Unterbrochenen ein, wohingegen eine Abtreibung ein Leben unwiderruflich beende.
Die Arbeit von Kaleb beschrieb Katzschner als begleitend und Mut zum Leben machend. Durch Beratungsgespräche möchte Kaleb Frauen in Konfliktsituationen ermutigen, sich für das Leben des Kindes zu entscheiden – wobei es häufig Widerstand aus dem Umfeld der Frauen, oft auch durch den Partner, gibt.
Die Beratung sei eindeutig für das Leben ausgerichtet, daher gebe auch nicht den „Schein“, der – wie gesetzlich geregelt – nach Beratungen zur Abtreibung berechtige. Einige Frauen seien darüber zwar enttäuscht, in der Regel seien sie aber offen für die ProLife-Argumente.
Neben dieser Beratung unterstützt Kaleb Frauen bei ungeplanten Schwangerschaften, begleitet Frauen aber auch nach Abtreibungen.
Zur Arbeit von Kaleb gehört ebenfalls, in der Öffentlichkeit (etwa durch Informationsstände) und in Schulen über Abtreibung und Alternativen hierzu informieren und aufklären. Weiterhin setzt sich Kaleb für eine kinder- und familienfreundliche Gesellschaft ein.

Sabine Stadermann (Marburg) von „Perspektivforum Behinderung“, einem der elf Arbeitskreise der Deutschen Evangelischen Allianz, machte deutlich, das gehandicapte Menschen insbesondere Teilnahme wünschen und als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft, und auch christlicher Gemeinden, anerkannt sein möchten. Dabei solle es nicht um Integration gehen, so gut diese auch gemeint sei, sondern um Inklusion. Bei letzterer werde der gehandicapte Mensch als gleichwertiger Partner auf Augenhöhe gesehen, während Integration eher die Einbindung in von Nicht-Gehandicapten geprägte Strukturen bedeute. „Behindert“ ist im Übrigen jeder Mensch, ob körperlich, geistig, psychisch, moralisch oder auf andere Weise. Niemand ist perfekt vor Gott, sondern durch seine Fragmentarität auf die Gnade Gottes angewiesen.
Und Gott möchte alle Menschen in seiner Gemeinde haben. Gerade die Schwachen, die mit Einschränkungen und Defiziten, sind eingeladen. Der Kirche fehle etwas, wenn die Menschen mit einem Handicap nicht in Gemeinden zu finden sind, denn sie sind ein Teil der konkreten Gemeinde. „Eine Gemeinde ohne Behinderte ist behindert“,
Stadermann, selbst erblindet, berichtete von der Arbeit des „Perspektivforum Behinderung“. Es wird Erfahrungsaustausch zwischen Christen mit Behinderung und auch mit Angehörigen, die Betroffene in ihren Familien haben, ermöglicht. So kann man gegensetiig Unterstützung und Ermutigung geben. Ein weiteres Ziel des Perspektivforum ist, behinderten Menschen die gute Nachricht von Jesus Christus zu bringen und ihnen so neue Lebensperspektiven zu geben.
Das Perspektivforum Behinderung arbeitet beim „European Disability Network“ mit.

Stephanie Hahn (Langenfeld) von der „Hospizbewegung St.Martin“ gab einen Einblick in die Arbeit mit Menschen, die am Ende ihres irdischen Lebens stehen. Hahn beschrieb sehr eindrücklich die Notwendigkeit dieser Arbeit, in dem sie konkrete Situationen schilderte, in denen die 1995 gegründete ambulante Hospizbewegung tätig ist. Ein wichtiger Grundsatz sei hierbei, die Bedürfnisse und Wünsche der kranken und sterbenden Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und nicht die eigenen Vorstellungen, wie Hilfe und Unterstützung aussehen kann.
So ist dann auch das Selbstverständnis der Hospizbewegung St. Martin: „Wir wollen ein wenig von unserer Zeit dort verschenken, wo Menschen krank und allein sind; wo Niemand mehr Zeit und Ruhe hat, einfach mal zuzuhören; wo pflegende Angehörige einmal vorübergehend abgelöst werden möchten, um selbst zu entspannen, usw.“.
Jede Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen sei individuell und einzigartig, deshalb kann es auch keine feste „Regeln“ für diesen Dienst geben. Es gehe darum, empathisch – und mit Gottes Hilfe – zu erkennen, was dem bzw. den konkreten Menschen gut tut, was natürlich auch Gebet und das Sprechen über Tod und Ewigkeit einschliessen könne. Dies kann allerdings Menschen nicht aufgezwungen werden. Das Gebet für sterbende Menschen und ihr Umfeld werde freilich seine Wirkung nie verfehlen.
Die Hospizbewegung St. Martin möchte über die konkrete Begleitung Sterbender auch erreichen, dass sich Menschen mit dem Gedanken an Sterben und Tod als unabdingbar zum Leben gehörend vertraut machen und die Endlichkeit des irdischen Lebens nicht verdrängen, wie es häufig geschieht.
Auch Organisation von Schmerzherapie, Trauerbegleitung für Hinterbleibende und die Vorbereitung und Durchführung von Gedenkgottesdiensten, gemeinsam mit Gemeinden, gehört zum Tätigkeitsbereich der Hospizbewegung St. Martin.

Die Regionale Allianz-Werkstatt endete mit einer Gesprächsrunde unter der Fragestellung: „Was können wir konkret tun, um Leben wert sein zu lassen?“ – Leben in all seinen Facetten, von der Zeugung bis zum Tod.
Es wurden fünf Punkte herausgearbeitet:
– Gebet für verstärkte Wertschätzung des Lebens, insbesondere das ungeborene, das gehandicapte und das zu Ende gehende Leben.
– Das persönliche Engagement im Umfeld, wo derartige Situationen auftreten.
– Das Engagement in Organisationen und Bewegungen, die sich für das Leben einsetzen.
– Politische Arbeit, etwa Politiker (Abgeordnete vor Ort) daraufhin anzusprechen, durch entsprechende Gesetzgebung das Leben Ungeborener, Behinderter und Sterbender zu schützen und deren Lebensbedingungen zu verbessern.
– Schliesslich auch die finanzielle Unterstützung von Organisationen, die sich für das Leben einsetzen.

Auch im Kontext letzterer Möglichkeit sind hier die Kontaktdaten, aber auch die Kontoverbindungen (für Spenden) der Organisationen angegeben, die sich an der Regionalen Allianz-Werkstatt beteiligt haben:

KALEB
Fehrbelliner Strasse 99
10119 Berlin
Tel.: 030-44058866
Email: info@kaleb.de
Internet: //kaleb.de
Bankverbindung: Konto 176699
Evangelische Darlehnsgenossenschaft e.G.
BLZ 210 602 37

Perspektivforum Behinderung
c/o Stephan Dührkop
Rieckweg 1a
21502 Geesthacht
Tel.: 04152-4781 oder 0321-21338435
Email: postan01@duehrkop.de
Internet: //www.perspektivforum.org
Bankverbindung: Deutsche Evangelische Allianz
Stichwort: Perspektivforum Behinderung
Konto: 416800
Evangelische Kreditgenossenschaft
BLZ 520 604 10

Hospizbewegung St. Martin e.V.
Klosterstrasse 32
40764 Langenfeld
Tel.: 02173-856560
Email: hospizbewegung-langenfeld@t-online.de
Internet: //hospizbewegung-langenfeld.net
Bankverbindung: Konto 256255
Stadtsparkasse Langenfeld
BLZ 375 517 80

März 2, 2012 at 10:00 pm Hinterlasse einen Kommentar

Aktion „Eine Schale Reis“ (Micha-Initiative)

Die Micha-Initiative, ein Arbeitskreis der Deutschen Evangelischen Allianz, unterstützt aus christlicher Verantwortung die „Milleniumsziele“ der UNO zur Überwindung von extremer Armut und ihrer Folgen sowie zur Herstellung globaler Gerechtigkeit.

Daher führt die Micha-Initiative die Aktion „Eine Schale Reis“ durch.

Dabei geht es darum, daß Menschen in einem bestimmten Zeitraum – von einem Tag bis zu einer Woche – täglich nur eine Schale gekochten Reis zu sich zu nehmen (dazu kommen natürlich Getränke).

Warum dies? Rund 1 Milliarde (!) Menschen haben nur eine Schale Reis oder ein entsprechendes Pendant pro Tag zur Ernährung zur Verfügung. Was als Folge mit sich bringt, daß täglich weltweit 50.000 Menschen an Hunger und seinen Folgen sterben.

Das ist nicht Gottes Wille!

Durch Beteiligung an der Aktion „Eine Schale Reis“ soll

1) ein Zeichen der Solidarität mit den Ärmsten dieser Welt gesetzt werden

2) zumindest für einen Tag ansatzweise nachempfunden werden, was Menschen in derartigen Armut- und Hungersituationen (tagtäglich) erleben

3) das beim Nahrungsmittelerwerb eingesparte Geld (eine Schale Reis kostet wenige Cent, die in Deutschland übliche Nahrung einer Person am Tag ca. 5 €) Organisationen zur Verfügung gestellt werden, die sich im Sinne der Micha-Initiative gegen Armut engagieren (Beispiele: Oikocredit, Kindernothilfe, Christoffel-Blindenmission, Compassion und viele Andere)

4) politisch und wirtschaftlich Verantwortliche öffentlich zur Teilnahme an der Aktion aufgefordert werden – auch, um deren Bereitschaft zur Durchsetzung des 0,7%-Ziels zu vergrössern.

Wer hier mitmachen möchte (als Privatperson oder in Rahmen einer Gemeinde, Organisation oder Gruppe), melde sich bitte bei Michael Voss, Telefon: 0157-86770177, Email: evallianzwuppertal@hotmail.de.

September 20, 2011 at 10:01 am Hinterlasse einen Kommentar

„Micha“-Kurs „Just People?“ und „Micha“-Kinderkurs der Micha-Initiative

Endlich ist er da: Der „Just People?“-Kurs, den die Micha-Initiative Deutschland in Kooperation mit der schweizerischen Schwesterkampagne entwickelt hat. „Just People?“ möchte dazu herausfordern, mit Gott von einer gerechteren Welt zu träumen und globale Nächstenliebe ganz praktisch werden zu lassen.

Der Kurs soll ein Wegbegleiter sein – für Gemeinden, Hauskreise, Jugendgruppen oder einzelne Personen. In sechs spannenden und herausfordernden Kurseinheiten zu je 120 Minuten wird das Thema Armut und Gerechtigkeit aufgerollt: Den Kern jeder Kurseinheit bildet ein Referat, ergänzt von vielen kreativen und abwechslungsreichen Elementen. Der Kurs stellt Fragen und schafft Raum für Diskussionen und Austausch. Fester Bestandteil ist die „Just People?“-Aktion, die alle Teilnehmer zusammen auf die Beine stellen und durchführen.

Achtzehn Vertiefungsartikel bieten zusätzliche Informationen und Anregungen.

Immer wieder geht es um die Frage, was der Einzelne und die christliche Gemeinde für eine gerechtere Welt tun kann:

Kurseinheit 1: Welt – einfach wegschauen?
Kurseinheit 2: Bibel – einfach überlesen?
Kurseinheit 3: Mission – einfach predigen?
Kurseinheit 4: Ich – gerechter leben?
Kurseinheit 5: Gesellschaft – gerechter gestalten?
Kurseinheit 6: Kirche – gerechter nachfolgen?

Die Frage ist: Sind wir im Sinne des Titels Just People? „nur Menschen“, deren Taten sowieso nichts bringen, oder sind wir Just People?, „gerechte Menschen“, die sich für eine bessere Welt einsetzen?

Der Micha-Kurs „Just People“ (Preis: 14,95 Euro ;inkl. MwSt, zuzügl. Versandkosten) kann für Leiter und Teilnehmer bestellt werden über just-people@micha-initiative.de .

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Auch für die Arbeit mit Kindern ist ein Kurs erschienen, der die Ziele der „Micha-Initiative“ vermittelt.

In dem Heft Cool — durch Teilen mehr bekommen erhalten Mitarbeiter von Kindergottesdiensten oder anderen Kindergruppen in 10 flexibel einsetzbaren Einheiten Anregungen zu Themen wie: „Teilen lernen“, „Erkenne deinen Wert“, „Wert der Freundschaft“ und „Kinder der Welt entdecken“. Kinder sollen ermutigt werden, die Welt mit Gottes Augen zu sehen.

In dem Heft findet sich eine DVD, Zielgedanken, Umsetzungs-, Lied- und Gebetsvorschläge, Materialhinweise, Malvorlagen, Quiz, und vieles mehr.

Der Kurs ist geeignet für die Arbeit mit 6-11-jährigen Kindern.

„Cool – durch Teilen mehr bekommen“ ist im Gerth-Verlag erschienen und kostet 27,90 € .

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Ein Ansichtsexemplar beider Kurse kann bei Michael Voss, Telefon 0157-86770177, Email: evallianzwuppertal@gmx.de , angefordert werden.

September 20, 2011 at 10:00 am Hinterlasse einen Kommentar

Kinderhospiz Wuppertal benötigt finanzielle Unterstützung!

Die Kinderhospiz-Stiftung Bergisches Land benötigt zur Errichtung ihres Hauses finanzielle Unterstützung.

Hier können Sie spenden: https://www.caritativ-spenden.de/wuppertal_solingen_cv/eingabe/

Weitere Infos können Sie erhalten unter Telefon: 0202-389034646, Email: info@kinderhospiz-burgholz.de – oder lesen Sie das Untenstehende:

Nach den Plänen der Kinderhospiz-Stiftung Bergisches Land entsteht auf dem Gelände des ehemaligen städtischen Kinderheims Zur Kaisereiche das Kinderhospiz Burgholz. Mitten in der herrlichen Grünlage am Südrand Wuppertals soll das neue Kinderhospiz ein Haus des Lebens werden, in dem Kinder trotz schwerster Erkrankungen und nahenden Todes Momente des Glücks genießen können, ihre Eltern Entlastung und Unterstützung finden und sich ihre Geschwisterkinder am gemeinsamen Familienleben erfreuen können.

Ein solches Kinderhaus, das zur Kurzzeitpflege und als Kinderhospiz zur Verfügung steht, wird von betroffenen Familien in unserer Region bisher schmerzlich vermisst.

In Deutschland leben nach Schätzungen etwa 22.500 Kinder und Jugendliche mit lebensbegrenzenden Erkrankungen. Jährlich sterben etwa 5000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an einer solchen Erkrankung.

Mit der Diagnose werden für die betroffenen Familien private und berufliche Lebensplanungen umgeworfen. Sie betreuen ihr Kind über Monate oder Jahre,
24 Stunden – rund um die Uhr, sehr häufig bis an die Grenze der körperlichen und seelischen Belastbarkeit. Geschwisterkinder, deren Bedürfnisse wegen der Erkrankung des Bruders oder der Schwester oft in den Hintergrund treten, sind mit dieser Situation überfordert.

In dieser Situation bietet die Kinderhospizarbeit Entlastung für die ganze Familie.

In Ergänzung zu den ambulanten Kinderhospizdiensten, die die Familien in ihrer häuslichen Umgebung betreuen, soll das Kinderhospiz Burgholz ein Zuhause auf Zeit in familiärer Atmosphäre bieten. Betreuungs- und Pflegeangebote für die betroffenen Kinder sollen helfen, wenn die Pflegeperson Urlaub braucht, eine Kur durchführen muss, erkrankt ist oder eine andere Krisensituation eintritt. Auch Eltern und Geschwister sollen die Möglichkeit haben, in diesem Haus Aufnahme und Entlastung zu finden.

So stärkt das Kinderhospiz Burgholz den familiären Zusammenhalt und gibt den Betroffenen Kraft, soweit eben möglich auch in schwierigsten Situationen als Familie zusammen zu leben.

Das Kinderhaus soll eine Einrichtung mit zwölf Plätzen werden.

Mit der Gründung der Kinderhospiz-Stiftung Bergisches Land setzen sich die Bethe-Stiftung, der Caritasverband Wuppertal/Solingen und die Diakonie Wuppertal gemeinsam dafür ein, den Bau und den Betrieb eines Kinderhospizes für die bergische Region zu ermöglichen. Wir wollen da sein für Familien, deren Kind oder Kinder unheilbar krank bzw. schwer mehrfach behindert sind: Ein Haus voller Leben, Lachen und Toben, aber auch ein Raum für Trauer und Schmerz.

Die Kinderhospiz-Stiftung hat sich die hospizliche Begleitung von Kindern, die Pflege und Betreuung von Kindern mit lebenszeitverkürzenden Erkrankungen sowie von Kindern mit schweren Erkrankungen und Behinderungen zur Aufgabe gemacht.

September 20, 2011 at 9:59 am Hinterlasse einen Kommentar

Bibelkoffer für Gemeinden und Schulen

Seit Ostern 2011 stellt das Evangelische Bibelwerk einen Bibelkoffer für Gemeinden und Schulen zur Verfügung.

Das „mobile Mini-Museum“ in Form eines Lernkoffers mit Anschauungsmaterial und Arbeitshilfen soll dazu beitragen, die Bibel wieder stärker ins Blickfeld junger Menschen zu rücken. Der Bibelkoffer bietet vielfältige Möglichkeiten, die Entstehung und Geschichte der Bibel „begreifbar“ zu machen. Dem Koffer liegen neben verschiedenen Bibelausgaben zahlreiche Medien bei: Bücher, Plakate und Poster zur Lebenswelt der Bibel; CDs und DVDs für die Unterrichtsgestaltung.

Weitere Informationen und Absprachen zur Ausleihe unter Telefon: 0202-4966890 und Email: bibelwerk@thzw.de .

September 20, 2011 at 9:55 am Hinterlasse einen Kommentar

Lesungen-Abend in der Immanuel-Buchhandlung am 16. Oktober 2011

Ein Abend mit Lesungen fand im Rahmen des Projekts „Der Berg liest“ am Sonntag, 16. Oktober 2011, in der Immanuel-Buchhandlung, Karlstrasse 50, statt.

Die Besucherinnen und Besucher wurden mit – von einer CD eingespielter – Musik des seinerzeit international sehr erfolgreichen ehemaligen Kinderstars Wilma Landkroon empfangen.

Nach der Begrüssung durch Buchhandlung-Leiter Lothar Raschig las Michael Voss, Präses der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems und Mitglied des leitenden Arbeitskreis der Deutschen Micha-Initiative, aus dem Buch „Unwiderstehlich“ von Joel Edwards. Edwards war viele Jahre Vorsitzender der Britischen Evangelischen Allianz und ist seit 2007 Internationaler Direktor der Micha-Initiavive (Micah Challenge).

Joel Edwards fordert in seinem Buch dazu auf, Christsein und Mission ganzheitlich zu leben. Die Verkündigung der Guten Nachricht, des Heils, das Menschen durch Jesu Sterben am Kreuz und seine Auferstehung mit Gott versöhnt, muß auch in die Gesellschaft hineinwirken. Jesus ist der, der in der Bibel beschrieben wird, und nicht eine Figur, die sich Menschen oder auch Kirchen so zurechtboegen können, wie er ihnen gerade taugt. Dieser wirkliche, lebendige Chrisus ist der Dreh- und Angelpunkt, an dem sich das persönliche Heil jedes Menschen entscheidet, der aber auch die irdische Gesellschaft posiiv verändern will.

Die Wuppertaler Autorin Martina Senftleben faszinierte das Publikum mit zwei ihrer selbstgeschriebenen Geschichten.In der ersten ging es um den jungen Kauz Lucius, der sich anders verhält als seine Altersgenossen: Er ist neugierig, liest viel, möchte mehr wissen und erfahren. Als Außenseiter angesehen, findet er Verständnis bei der alten Käuzin Achimeda. In einer Notsituation erweist sich Lucius‘ Wissen als sehr hilfreich. Nun findet er Akzeptanz, und viele andere junge Käuze lassen sich von ihm zum Lesen und Lernen animieren. – Die zweite Geschichte, angelehnt an Psalm 77, die Martina Senftleben las, handelt von einem Gespräch eines Menschen mit seinem eigenen Herzen, das er auf einmal vor sich sieht. Dieser Dialog führt zu einer Neubewertung des Lebens des Menschen, und das Herz wird golden.

Der Lesungen-Abend wurde fortgesetzt mit einer Lesung der Wuppertaler Poetin und Schriftstellerin Paula Althaus, begleitet von Pascal Porter mit Gesang und Gitarrenspiel, aus ihrem Buch „Ohnmacht oder Licht am Horizont. Gedichte, Gedanken und ein Märchen„. Dieses Märchen („Mauern“) lässt Leserinnen und Leser zwischenmenschliche Beziehungen und die eigenen, oftmals viel zu misstrauischen Einstellungen zu Anderen zu überdenken. Mit Mut, Entschlossenheit und Beharrlichkeit kann immer wieder Hoffnung ins Leben kommen. Auch die Gedichte appellieren daran, Wärme, Vertrauen und Liebe ins Leben hereinzulassen.

In der Immanuelbuchhandlung (Karlstrasse 50, Telefon: 0202-2429761, Email: immanuel-buchhandlung@web.de) können erworben werden:

Die aktuelle Single von Wilma Landkroon (mit Sylvia Corpiér): „Niets of Niemand“

Das Buch von Joel Edwards: „Unwiderstehlich“

Das Buch von Paula Althaus: „Ohnmacht oder Licht an Horizont“

September 20, 2011 at 9:30 am Hinterlasse einen Kommentar

Gebetsabend für Respekt und Toleranz unter Wuppertaler Bürgern

Am Mittwoch, 29. Februar 2012, fand in der Freien evangelischen Gemeinde Vohwinkel, Westring 74, ein Gebetsabend der Evangelischen Allianz Wuppertal unter dem Thema „Gebet für Respekt und Toleranz unter Wuppertaler Bürgern“ statt.

Es trafen sich Christen aus landes- und freikirchlichen Gemeinden, um dieses Anliegen vor Gott zu bringen. Hintergrund waren insbesondere die Akivitäten von Neonazis in Vohwinkel und anderen Teilen Wuppertals.


Während des Gebetsabends wurde Gott für den kulturellen Reichtum in einem multi-nationalen Wuppertal gedankt und dafür gebetet, dass Menschen nicht aus rassistischen, nationalistischen oder anderen Gründen ausgegrenzt werden. Auch für eine Änderung der verirrten Gesinnung der Neonazis wurde gebetet.

September 20, 2011 at 9:26 am Hinterlasse einen Kommentar

Gebetsabend für Freiheit und Einheit in Europa und Deutschland

Am Montag, 3. Oktober 2011, trafen sich in der Christuskirche in Wuppertal-Elberfeld Menschen aus landeskirchlichen, freikirchlichen und fremdsprachigen Gemeinden zu einem Gebetsabend der Evangelischen Allianz. Eingeladen war zu „Dank und Bitte für Freiheit und Einheit in Europa und Deutschland„.


Dieser Titel für den Gebetsabend war bewusst gewählt worden, um (deutsch-)nationale Anklänge zu vermeiden und den Blick weiter zu richten. Insbesondere stand die durch den Fall der Diktaturen im Ostblock gewonnene Freiheit der Menschen, die in den entsprechenden Ländern leben, im Fokus – gerade auch die Glaubensfreiheit.


Das Zusammenwachsen Europas – trotz aller Krisen -, und darin eingebunden das Zusammenfinden der beiden deutschen Staaten BRD und DDR, war Grund zu Dank, aber auch für Bitte um weiteres menschliches Zusammenwachsen.


Auch für eine intensivere Nutzung der gegebenen Möglichkeiten der Verkündigung wurde gebetet.


Christian Führer, der Initiator der Leipziger Montagsgebete und -demonstrationen, hatte ein Grußwort für den Gebetsabend geschickt.

Grußwort von Christian Führer:

Schon vor dem 9. Oktober 1989 haben wir gehört:
„Ihr denkt doch nicht, dass ihr mit Euren Kerzen und Gebeten was ändern könnt?“
Wir nicht. Aber JESUS, DESSEN GEIST uns erfasst und entzündet, DESSEN „Kraft in den Schwachen mächtig ist.“ (2. Kor. 12,9)
Und es wurde möglich, was unmöglich war…

Nehmen wir sie mit in unser Leben, diese einzigartige Erfahrung der Friedlichen Revolution von 1989, die aus der Kirche kam.
Das Wunder der Friedlichen Revolution, das Wunder der Einheit ohne Krieg und Sieg aber lassen wir uns weder klein reden noch runterjammern, sondern würdigen es, wie Bundestagspräsident  Norbert Lammert  am 9. Oktober 2010  in der Nikolaikirche formulierte, „mit stillem Stolz und lautem Dank“.

Wenn sich viele heute trotzdem wie in einem Irrgarten der Resignation und Mutlosigkeit vorkommen und sich mit dem pausenlosen Ablaufen der immer gleichen Wege bereits freudlos zufrieden gegeben oder depressiv abgefunden haben – denken wir daran:
Der Irrgarten ist oben offen!
Wir brauchen wieder den Aufblick!
Den Aufblick, um uns orientieren zu können!
Den Aufblick zu JESUS, dass wir nicht liegen bleiben und aufgeben.

„Steht auf und fürchtet euch nicht“, so klar und hoffnungsvoll kann es JESUS sagen
(Matth 17,7). Und wir bekommen Mut und Hoffnung, dass wir wieder stehen können, dass wir widerstehen können, wie am 9. Oktober 1989.

Wir haben die Gnade GOTTES in einzigartiger Weise erfahren trotz allem, was das „Volk der Dichter und Denker“ an entsetzlichen Gräueln im vorigen Jahrhundert der Welt angetan hat, besonders dem Volk, aus dem JESUS geboren ist.
Lasst uns diese Gnade nicht verspielen, sondern nach vorn gerichtet nutzen:
Wir sollten uns aus dem steten Jammerton lösen, das Dankenswerte achten und die Missstände bekämpfen.
Und wenn uns Bedenken kommen – und uns Deutschen kommen immer Bedenken , wir sehen immer zuerst das Haar in der Suppe, und wenn wir keins sehen, dann schütteln wir so lange den Kopf, bis eins hineinfällt – wenn uns Bedenken kommen, was wir sollen und können oder nicht, dann denken wir daran – Martin Niemöller hat es formuliert:
„Wir haben nicht zu fragen,
wie viel wir uns zutrauen;
sondern wir werden gefragt,
ob wir GOTTES Wort zutrauen,
dass es GOTTES Wort ist
und tut, was es sagt.“

Vertrauen wagen .
Damit wir leben, damit wir weiter leben können!
Amen     

September 20, 2011 at 9:15 am Hinterlasse einen Kommentar

Gebetsabend für die Stadt Wuppertal am 16. September

Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn“ – so fordert der Prophet Jeremia seine nach Babylon verschleppten Landsleute auf.

Diese Aufforderung Jeremias an die in Babylon lebenden Jüdinnen und Juden dürfen wir aber auch auf uns beziehen – auf uns als Christinnen und Christen in Wuppertal.

Daher veranstaltete die Evangelische Allianz Wuppertal am 16. September 2011 im Rahmen von „Wuppertal 24h live“ einen Gebetsabend für Wuppertal – und dies an dem Ort, wo das politische Herz der Stadt schlägt: im Rathaus am Johannes-Rau-Platz.

Christinnen und Christen aus zahlreichen Wuppertaler Gemeinden beteten für Anliegen, die  von Verantwortlichen der Stadt in Politik und Verwaltung genannt wurden: gute Bildungschancen für alle Wuppertaler Kinder und Jugendlichen, die Verabschiedung des finanziellen Stützungspakets des Landes, ein harmonisches Zusammenwirken bei der Fertigstellung der Nordbahn-Trasse. Auch für die Wuppertaler Politiker wurde gebetet, ebenso für Kranke, Alte, Trauernde und für Menschen in finanzell schwieriger Situation und für diejenigen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Alle Kirchen, Gemeinde, Werke und die Evangelische Allianz wurden Gott anbefohlen.

Besonders wurde auch Fürbitte für das parallel stattfindende christliche Jugend-Event auf dem Geschwister-Scholl-Platz getan.

Aber auch Dank wurde vor Gott gebracht, für die reiche Geschichte des Glaubens in Wuppertal, für die vielen Gemeinden und die gute Zusammenarbeit in der Evangelischen Allianz, für die zahlreichen Möglichkeiten der Verkündigung, aber auch für das gute Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Kulturen.

September 20, 2011 at 9:00 am Hinterlasse einen Kommentar

Gebets- und Kollektenabend für die Menschen am Horn von Afrika

Am Mittwoch, 10. August 2011, fand in der Gemarker Kirche ein Gebetsabend der Micha-Initiative im Rahmen der Evangelischen Allianz statt.

Gebetet wurde für die Menschen am Horn von Afrika, wo sich zur Zeit eine der schlimmsten Hungernöte der Geschichte abspielt. Die Teilnehmenden des Gebetsabends brachten die Situation der ca. 12 Millionen Hungernden in Somalia, Äthiopien, Eritrea, Kenia und anderen Ländern vor Gott und baten ihn, sich jedes und jeder dieser Menschen ganz persönlich zu erbarmen.

Auch die Hilfsorganisationen, die sich oft unter Gefahr für ihr eigenes Leben und ihre Gesundheit in den Hungerregionen engagieren, wurden Gott anbefohlen.

Die politisch unstabile Lage in vielen der betroffenen Länder war ebenfalls Gebetsanliegen – speziell auch, daß Gruppen wie die islamistische Al-Schabab nicht weiterhin die Hungernden terrorisiert.

Es wurde gebetet, daß die Reichen und Mächtigen dieser Welt ihr Herz öffnen und die notwendigen materiellen Mittel zur Verfügung stellen.

Schließlich wurde Gott gebeten, daß Menschen auch gerade in dieser Situation den Weg zum Glauben finden.

Da für Christinnen und Christen Wort und Tat zusammengehören, gab es eine Sammlung für die Arbeit vor Ort der Kindernothilfe und humedica. 550 € kamen zusammen.


September 20, 2011 at 8:01 am Hinterlasse einen Kommentar

JesusHouse 2011 in Wuppertal

JesusHouse, die aus Stuttgart an viele Orte übertragene „grösste Jugend-Evangelisation Europas“ war auch in Wuppertal zu erleben: in der Versöhnungskirche in Cronenberg, Eich 12, trafen sich von Mittwoch, 30. März, bis Samstag, 2. April, zahlreiche Jugendliche (und einige Erwachsene), um das vor Ort vorbereitete Rahmenprogramm und die Life-Übertragung mit Moderator Tim Niedernolte, der Band GraceTown, sowie Matthias Clausen, der die gute Message von Jesus Christus verkündete, zu erleben.

Hier ein Pressebericht zu den Wuppertaler JesusHouse-Tagen: „Unter dem Motto ‚music and message‘ steht das Jugendevent ‚JesusHouse‘ – und genau das bot es. … Schon am ersten Abend kamen rund 150 Gäste zur Versöhnungskirche, um die Veranstaltung mitzuerleben. Das Besondere: ‚JesusHouse‘ ist kein normaler Gottesdienst, sondern eine Live-Übertragung aus Stuttgart, wo die eigentliche ‚Show‘ zentral stattfand. Per Satellit wurde diese in zahlreiche Städte gesendet – auch nach Cronenberg. Für die richtige Einstimmung sorgte die christliche Rockband ‚Seventh Day‘. Die eigentliche Übertragung aus der Porsche-Arena bot Gäste wie den Fußball-Nationalspieler Cacau und Musikauftritte unter Anderem des Rappers ‚Danny Fresh‘. Neben stimmungsvoller Musik wurde aber auch das Thema ‚Gott‘ behandelt. Wie ist er, braucht man ihn überhaupt? Zu diesen Fragen predigte Pastor Matthias Clausen. ‚Gott ist ein Freund, der immer dabei ist, der sich für jeden Menschen interessiert‘, so Clausen. Neben der Predigt wurden auch gemeinsame Gebete gesprochen. ‚Ich bin total begeistert, Alles war rappelvoll‘, sagte Eva Breuer, Organisatorin von ‚Jesus House‘ in der Versöhnungskirche. ‚Ich finde es wichtig, dass Jugendliche in einer Zeit der Umbrüche einen festen Glauben haben‘, erklärte Karsten Gebauer, der am 1. April eine befristete Pfarrstelle in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Cronenberg angetreten hat. Ähnlich sieht das Eva Breuer: ‚Die Jugend ist die beste Zeit, mit Gott anzufangen‘.

Eva Breuer schreibt weiter: „Frohe, gesegnete JesusHouse-Tage liegen hinter uns. Wir durften viele junge Leute in unseren Gemeinderäumen begrüssen, mit ihnen feiern, essen und trinken. Am zweiten Abend sind 4 Jugendliche nach dem Aufruf nach vorne gekommen und haben das Übergabegebet gesprochen. So könnte es von mir aus weitergehen!“

April 2, 2011 at 3:00 pm Hinterlasse einen Kommentar

Evangelische Allianz zu PID und zu Lebensschutz

Zur Frage der „Präimplantationsdiagnostik“ (PID) , aber auch generell zur Frage des Schutzes menschlichen Lebens in allen Lebensphasen von der Zeugung bis zum Tod, erklärt Hartmut Steeb, Generalsekratär der Deutschen Evangelischen Allianz:

“ 1. Gott ist der Schöpfer menschlichen Lebens. Jedes menschliche Leben hat seine unabänderliche Würde.

2. Diese Würde gilt jedem Menschen in jeder Phase seines Lebens, ob krank oder gesund, jung oder alt, hohe oder niedrige Lebenserwartung, auch schon vor der Geburt (Psalm 139).

3. Das Leben eines Menschen beginnt mit der Zeugung bzw. künstlichen Befruchtung. Von diesem Zeitpunkt an kann es nur ein uneingeschränktes Ja zum Lebensschutz geben, ohne jedes Nein.

4. Je weniger sich Menschen selbst für ihre Würde einsetzen können, desto wichtiger ist die Fürsorge durch Andere und der rechtliche Schutzmantel, den sie zum Leben brauchen.

5. Darum sind Christen und die christliche Gemeinde gefordert, Menschen das uneingeschränkte Ja Gottes zum menschlichen Leben in Wort und Tat zu vermitteln. Im Konfliktlagen und Konfliktfragen sind wir deshalb besonders zur Hilfe und Unterstützung gerufen, um das Ja zum Leben, auch zu Krankheit und Behinderung, zu ermöglichen und zu erleichtern. …

6. Das bedingungslose Ja zum menschlichen Leben bedingt ein bedingungsloses Nein zur PID. Jede Form der Selektion menschlichen Lebens in für eine weitere Entwicklung geeignetes und weniger geeignetes widerspricht der Würde des Menschen.“

(Quelle: EINS 1/2011)

April 2, 2011 at 2:00 pm Hinterlasse einen Kommentar

Osterbräuche – Ostern, was ist das?

Bald ist es wieder soweit – das höchste Fest der Christenheit, Ostern, wird gefeiert.

Aber – was ist das eigentlich, Ostern? Arbeitsfreie Tage und Ferien, das Fest der Hasen und der Eier?

Nein! Dies Alles, die freien Tage und die Osterhasen, ist schön und auch gut. Aber: Es geht zu Ostern um etwas unendlich viel Wichtigeres und Wertvolleres. Es geht um das Entscheidende für jeden Menschen und für die Welt. Es geht darum, daß Jesus Christus gekreuzigt wurde, gestorben ist (dessen gedenken wir insbesondere an Karfreitag), und daß Jesus vom Tode auferstanden ist und so die Trennung der Menschen von Gott überwunden hat. Dadurch können wir, befreit von unserer Fragmentarität und Sündhaftigkeit, mit Gott leben und Ewiges Leben gewinnen.

Viele unserer heutigen Osterbräuche haben ihren Ursprung in dieser wirklichen Bedeutung des Osterfestes: der Auferstehung Jesu Christi und dem uns darin geschenkten neuen Leben.

Das Ei ist ein Zeichen für neues Leben. So wie aus einem Ei ein neues Lebewesen entsteht, bringen Tod und Auferstehung Jesu dem Glaubenden neues Leben in ewiger Gemeinschaft mit Gott. Früher wurden Ostereier mit roter Farbe bemalt, die das Blut Christi symbolisiert.

Auch der Hase ist ein Symbol für Erneuerung. So wie manche Hasenarten im Frühjahr ihre Fellfarbe ändern, ändert sich die Beziehung zwischen Gott und Mensch durch die Überwindung von Sünde und Tod in Jesus Christus.


Das in einigen Regionen entzündete Osterfeuer erinnert daran, daß durch den Kreuzestod Jesu die Sünde  vernichtet wird, so wie das Feuer das Holz verzehrt.


Dafür gab Jesus seinen Leib – so wie der „Leib“ der entzündeten Osterkerze allmählich schmilzt. Anders als die Kerze, die verschwindet, hat Gott aber Jesus aus dem Tode zurückgeholt und ihm ewiges Leben gegeben – ewiges Leben, das auch wir durch den Glauben an Jesus Christus erhalten.


Das Motiv des Lammes für Jesus findet sich in der Bibel, so in Johannes 1,29: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt“.


Das, worum es zu Ostern wirklich geht, sind das Kreuz und das leere Grab. Jesus Christus starb stellvertretend für die Menschen, für jeden einzelnen Menschen. Er zerstörte durch seinen Tod Alles, was uns von Gott trennt. In der Auferstehung Jesu wird dies sichtbar. Wir dürfen Gottes Kinder sein, ebenso wie es Jesus ist. Das ist Ostern! Und das ist doch wirklich ein Grund zum Feiern!

(mivo)

März 19, 2010 at 9:20 pm Hinterlasse einen Kommentar

Internationale Allianz-Gebetswoche 2013 in Wuppertal

Vom 13.- 20. Januar 2013 findet die nächste Internationale Allianz-Gebetswoche statt.

Das Motto der Gebetswoche lautet im Jahr 2013 „Unterwegs mit Gott“. Christsein ist kein Zustand, sondern eine Reise. Wer an Jesus Christus glaubt, ist in Bewegung. Weil der Gottessohn selber den Weg gegangen ist von Gottes ewiger Welt zu uns auf die Erde.

Wer in dieser Woche mit betet, begibt sich meistens auf den Weg zu anders geprägten Christinnen und Christen. Das Gemeinsame ist wichtiger als die Unterschiede. Miteinander beten über die Grenzen unserer Traditionen hinweg: Das ist ein Markenzeichen der Evangelischen Allianz.

Auch in Wuppertal werden, wie seit vielen Jahren, zahlreiche Veranstaltungen stattfinden, bei denen sich Christinnen und Christen in frei- und landeskirchlichen Räumen zum gemeinsamen Gebet treffen werden.

Hier eine Übersicht über die Wuppertaler Veranstaltungen im Rahmen der Gebetswoche.

Mo., 07. Januar (!!!!) 2013, 18.00 Uhr: Evangelische Kirche Hatzfeld, Hatzfelder Strasse 83

Do., 10. Januar (!!!!) 2013, 18.00 Uhr: Wuppertaler Stadtmission, Heinrich-Böll-Straße 188

So., 13. Januar 2013, 10.00 Uhr: Allianzwochen-Gottesdienst, Evangelisch-reformierte Kirche Ronsdorf, Elias-Eller-Strasse. Predigt: Christina Brudereck

So., 13. Januar 2013, 10.00 Uhr: Allianzwochen-Kindergottesdienst, Evangelisch-reformiertes Gemeindehaus Ronsdorf, Kurfürstenstrasse 13

Mo., 14. Januar 2013, 19.30 Uhr: Landeskirchliche Gemeinschaft, Varresbecker Strasse 26

Mo., 14. Januar 2013, 19.30 Uhr: Bethesdakirche (EmK), Nevigeser Strasse 20

Mo., 14. Januar 2013, 19.30 Uhr: Freie evangelische Gemeinde Barmen, Unterdörnen 77

Mo., 14. Januar 2013, 19.30 Uhr: Freie evangelische Gemeinde Vohwinkel, Westring 74

Mo., 14. Januar 2013, 20.00 Uhr: Evangelisch-reformiertes Gemeindehaus Ronsdorf, Kurfürstenstrasse 13

Mo., 14. Januar 2013, 20.00 Uhr: Freie evangelische Gemeinde Beyenburg, Gerstenkamp 9

Di., 15. Januar 2013, 18.30 Uhr: Christuskirche, Unterer Grifflenberg 65 (Veranstaltung von „The Quest“, Zusammenschluss fremdsprachiger Gemeinden in Wuppertal)

Di., 15. Januar 2013, 19.00 Uhr: Pfarrkirche Maria Magdalena, Beyenburger Freiheit

Di., 15. Januar 2013, 19.30 Uhr: Kirche Schöller, Schöllerweg

Di., 15. Januar 2013, 20.00 Uhr: Evangelisch-reformiertes Gemeindehaus Ronsdorf, Kurfürstenstrasse 13

Mi., 16. Januar 2013, 09.30 Uhr: Gemeindezentrum Emmaus Cronenberg, Hauptstrasse 39  (Gebetsfrühstück)

Mi., 16. Januar 2013, 15.30 Uhr: Evangelisch-reformiertes Gemeindehaus Ronsdorf, Kurfürstenstrasse 13

Mi., 16. Januar 2013, 16.00 Uhr: Diakonissen-Schwesternschaft Bethesda, Hainstrasse 59

Mi., 16. Januar 2013, 19.00 Uhr: Haus der Begegnung, Stahlsberg 84

Mi., 16. Januar 2013, 19.00 Uhr: Evangelisch-methodistische Kirche Barmen, Eintrachtstrasse 45

Mi., 16. Januar 2013, 19.30 Uhr: Apostolische Gemeinschaft / Evangelische Koreanische Missionsgemeinde, Hellerstrasse 12

Mi., 16. Januar 2013, 19.30 Uhr: Freie evangelische Gemeinde Elberfeld, Bergstrasse 40/42

Mi., 16. Januar 2013, 19.30 Uhr: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Vohwinkel, Mackensenstrasse 16

Mi., 16. Januar 2013, 20.00 Uhr: Evangelisch-reformiertes Gemeindehaus Ronsdorf, Kurfürstenstrasse 13 (Taizé-Abend)

Mi, 16. Januar 2013, 20.00 Uhr: Evangelisches Gemeindezentrum Laaken, Zu den Erbhöfen 53

Do., 17. Januar 2013, 15.30 Uhr: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ostersbaum, Else-Lasker-Schüler-Strasse 22

Do., 17. Januar 2013, 18.00 Uhr: Alte Kirche Wupperfeld, Bredde 69 (im Rahmen der „Feierabend-Kirche„)

Do., 17. Januar 2013, 19.30 Uhr: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ostersbaum, Else-Lasker-Schüler-Strasse 22

Do., 17. Januar 2013, 19.30 Uhr: Evangelisches Gemeindezentrum Gräfrather Strasse 15

Do., 17. Januar 2013, 20.00 Uhr: Evangelisch-reformiertes Gemeindehaus Ronsdorf, Kurfürstenstrasse 13

Do., 17. Januar 2013, 20.00 Uhr: Freie evangelische Gemeinde Beyenburg, Gerstenkamp 9

Fr., 18. Januar 2013, 15.00 Uhr: Freie evangelische Gemeinde Vohwinkel, Westring 74

Fr., 18. Januar 2013, 19.00 Uhr: Blaues Kreuz, Oberdörnen 25 a

Fr., 18. Januar 2013, 19.30 Uhr: Jugendgebetsabend, Freie evangelische Gemeinde Elberfeld, Bergstrasse 40/42

Fr., 18. Januar 2013, 19.30 Uhr: Gemeindehaus Inselstrasse 19

Fr., 18. Januar 2013, 20.00 Uhr: Evangelisch-reformiertes Gemeindehaus Ronsdorf, Kurfürstenstrasse 13, mit Sefora Nelson

Fr., 18. Januar 2013, 20.00 Uhr: Evangelisches Gemeindehaus Beyenburg, Steinhauser Strasse 12

Sa., 19. Januar 2013, 09.30 Uhr: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Vohwinkel, Mackensenstrasse 16

Sa., 19. Januar 2013, 18.00 Uhr: Johanneskirche, Altenberger Strasse 25

Sa., 19. Januar 2013, 18.00 Uhr: Church of Peace, Briller Strasse 16

Sa., 19. Januar 2013, 20.00 Uhr: Evangelisches Gemeindehaus Beyenburg, Steinhauser Strasse 12

So., 20. Januar 2013, 10..00 Uhr: Allianzwochen-Gottesdienst, Evangelische Kirche Beyenburg, Am Kriegermal 24

So., 20. Januar 2013, 16..00 Uhr: Stadtweiter Abschlussgottesdienst der Allianz-Gebetswoche, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ostersbaum, Else-Lasker-Schüler-Strasse 22

Januar 6, 2010 at 12:09 pm Hinterlasse einen Kommentar

Evangelische Allianz verurteilt Koranverbrennung

Die Evangelische Allianz hat sich weltweit entsetzt über die Verbrennung eines Korans durch den amerikanischen Pastor Terry Jones geäußert.

Thomas Schirrmacher, Vorsitzender der Theologischen Kommission der Weltweiten Evangelischen Allianz. legt auf biblischer Grundlage dar, warum eine solche Tat das absolute Gegenteil von dem ist, was Jesus von seinen Nachfolgern erwartet:

„Während Jesus seinen Nachfolgern prophezeit: ‚Die Sanftmütigen werden das Erdreich besitzen. … Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.‘ (Mt 5,5.9) und sein Apostel Paulus uns auffordert: ‚Haltet, solange es an Euch liegt, mit allen Menschen Frieden'(Röm 12,18), hat Jones beschlossen, dass Zündeln angesagt ist, zunächst wörtlich, jetzt durch Nutzen der sozialen Netzwerke im Web für eine internationale Gerichtsverhandlung gegen den Koran und die anschließende Verurteilung und Verbrennung eines Koranexemplars.

Auch wenn wir alle in Gefahr stehen, nicht dem Evangelium entsprechend zu leben, gilt doch hier ganz besonders, was Gott sagt: ‚Um euretwillen wird Gottes Name verlästert unter den Heidenvölkern‘ (Röm 2,24). Bisher hat Terry Jones jedenfalls weder den Gott der Liebe noch Jesus weltweit bekannt gemacht, sondern nur sich selbst!

Terry Jones versucht aus der politischen Stimmung gegen den Islam Kapital für den Glauben – oder besser für sich selbst – zu schlagen. Doch: ‚Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen‘ (Mt 26,52). Dem steht entgegen: ‚Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut …‘ (Gal 5,22-23). Unser Auftrag lautet deswegen anders: ‚Erinnere sie daran, dass sie der Gewalt der Obrigkeit untertan und gehorsam seien, zu allem guten Werk bereit, niemanden verleumden, nicht streiten, gütig seien, alle Sanftmut beweisen gegen alle Menschen.‘ (Tit 3,1-2).

…………..

Natürlich ist es falsch, dass Muslime auf solche Provokationen mit Gewalt reagieren. Aber wer derart überzogen provoziert und bewußt Gewalt schürt und dabei selbst kriegerische Sprache benutzt, ist für die anschließende Gewalt zumindest mit verantwortlich.

Christen sind froh, dass Gott selbst der Richter ist und sich selbst jedes endgültige Urteil vorbehalten hat. Nur Gott selbst kann Menschen ins Herz schauen und sein Urteil am Ende kennen wir nicht, denn: ‚Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HErr aber sieht das Herz an‘.(1Sam 16,7).

………….

Hätte Jesus wohl einen Koran verbrannt? Hätte Paulus das befürwortet? Zwar ‚ergrimmte‘ auch er über die vielen Götzen in Athen (Apg 17,16), redete aber anschließend freundlich und in Hochachtung mit den griechischen Philosophen (Apg 17,22-23). Denn Christen ‚verteidigen‘ ihren Glauben immer ‚in Sanftmut und Ehrerbietung‘ gegenüber Kritikern (1Petr 3,15-16).“

Schon im vergangenen Herbst hatte der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Jürgen Werth, angesichts einer seinerzeit geplanten entsprechenden Aktion erklärt: „Mit christlichem Glauben hat das überhaupt nichts zu tun! Das Recht auf Religionsfreiheit ist unteilbar und kann nicht allein von einer bestimmten Gruppe unter Ausschluss anderer in Anspruch genommen werden. Als Evangelische Allianz treten wir für verfolgte Christen und ebenso für Anhänger anderer Religionen ein, entsprechend dem Vorbild der ersten Delegationen der Evangelischen Allianz im 19. Jahrhundert, die unter anderem beim türkischen Sultan und beim russischen Zar in Sachen Religionsfreiheit vorstellig wurden. Dabei differenziert die Evangelische Allianz zwischen dem Eintreten für die Rechte von Anhängern anderer Religionen oder Menschen ohne Religionszugehörigkeit und dem Gutheißen ihrer Wahrheitsansprüche. Es ist möglich, für die Freiheit anderer einzutreten, ohne deren Glaubensüberzeugung für wahr zu halten oder zu teilen.“

Der Präses der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems, Michael Voss, betont: „Aufgabe von Christinnen und Christen ist die evangelistische Weitergabe der Guten Botschaft, die in der in Jesus Christus existielle Wahrheit gewordenen Liebe Gottes besteht. Dies kann keinenfalls mit Hass und Verurteilung geschehen, sondern im Vorleben dieser Liebe und im Aufmerksammachen auf den, der der Heiland für alle Menschen ist. Terry Jones trägt mit seinem Tun erhebliche Mitverantwortung für die natürlich ebenfalls zu verurteilende Gewalt, die durch radikale Muslime gegen Christen etwa in Afghanistan geübt wird. Der Geist, der Jones treibt, ist ganz sicher nicht der Heilige Geist des guten Gottes.

Christinnen und Christen müssen nicht zu derartigen Mitteln greifen, wie Jones es getan hat. Sie haben das Vorrecht, Jesus Christus als den Herrn aller Welt zu bekennen, müssen Jesus Christus aber nicht kriegerisch ‚verteidigen‘, eben weil er der Herr aller Welt ist.

Allerdings muß in genau so eindeutiger Form wie die Koranverbrennung verurteilt werden, daß etwa im Februar im Iran von den dortigen Revolutionsgarden zahlreiche Bibeln in persischer Sprache in ein Feuer geworfen wurden. Religionsfreiheit muß auch in muslimischen oder atheistischen Ländern deutlich – deutlicher als bisher – eingefordert werden.“

Oktober 13, 2009 at 1:00 pm Hinterlasse einen Kommentar

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