Posts tagged ‘Micha-Initiative’

„Micha“-Woche 2014

Auch 2014 hat es wieder eine „Micha“-Woche der „Micha-Initiative“ geben – vom 13. bis 19. Oktober.
Thema war: „gut zu (er)tragen)“ – Einsatz für faire Bedingungen in Textil/Kleidungsproduktion,  und Bewusstseinsschaffung für diese Problematik auch beim Kleidungskauf.
Auf der Homepage der „Micha-Initiative“ gibt es hierzu nähere Informationen.
http://www.micha-initiative.de/mitmachen/gutzutragen
http://www.micha-initiative.de/live/sites/default/themes/micha/images/gutzutragen2014_Materialheft.pdf
 Der „Micha-Sonntag“ (19. Oktober) wurde in verschiedenen Wuppertaler Gemeinden in den dortigen Gottesdiensten gefeiert.
Ein „Micha“-Gebetsabend fand am Mittwoch, 15. Oktober, 19.00 Uhr, in Köbners Kirche, Wartburgstrasse 44, statt.
Schliesslich gab es am Samstag, 18. Oktober, vor den „City.Arkaden“, Alte Freiheit 16, eine Öffentlichkeitsaktion geben. Dabei gelang es, interaktiv mit PassantInnen ins Gespräch über das Thema kommen.
 

September 19, 2014 at 6:22 pm Hinterlasse einen Kommentar

exposed – Kampagne 2013 der Micha-Initiative

Im Jahr 2013 hat sich die deutsche Micha-Initiative, ebenso wie die Internationale Micah-Challenge, an dem Projekt „exposed“ (deutsch: „Offenlegung“) beteiligt. Das Projekt soll Steuerflucht und Korruption bekämpfen und dadurch erhebliche Mittel für weltweite Armutsbekämpfung freimachen. Es ist sozusagen eine Fortsetzung der Kampagne „Licht ins Dunkel“. Diese hat ja dazu geführt, dass das Europa-Parlament und die anderen europäischen Gremien sich auf die Verabschiedung eines Rechnungslegungs-Richtlinien-Gesetzes ohne „Schlupflöcher“ geeinigt haben. So werden Gelder von grossen rohstoffverarbeitenen Konzernen in starkem Maße nicht mehr in korrupte Hände in rohstoffreichen Ländern fliessen können, sondern bei den Menschen ankommen, die dort unter harten Bedingungen arbeiten.
Hier die theologische Grundlegung für die diesjährigen „Micha“-Aktionen (kann gerne auch in Micha-Predigten oder anderen Veranstaltungen verwendet werden):
Gott will Gerechtigkeit! Gerechtigkeit zwischen ihm und den Menschen, aber auch Gerechtigkeit unter den Menschen. Die Bibel ist voll von entsprechenden Aussagen. In der Gerechtigkeitsbibel, die die Micha- Initiative in Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen herausgegeben hat, sind über 3.000 Stellen markiert, die Gottes Traum von Gerechtigkeit und der Überwindung von Armut und Unterdrückung zeigen.
Wieso ist es aber so, dass Gerechtigkeit nicht verwirklicht ist auf der Erde? Gerechtigkeit, die ja nicht nur Gott will, sondern die – so könnte man jedenfalls doch denken – auch in Interesse der Menschen liegt. Aller Menschen.
Der Grund – zumindest einer der Gründe – liegt in der „Corruptio“. Das lateinische Wort „Corruptio“ bedeutet zunächst „Versuchung, Verführung“. Das ist etwas, dem Menschen immer ausgeliefert sind. Auf vielerlei Weise. Auch Jesus hat dies erlebt, als er in der Wüste war. Er hat widerstanden. Uns gelingt das oft nicht. Oft mit für uns negativen Folgen. Aber oft bringt „Corruptio“ auch Folgen für andere mit sich. Wenn Menschen ihren Versuchungen und
Verführungen nachgeben und dies auf Kosten anderer Menschen geschieht. Oft genug ganz buchstäblich „auf Kosten“ anderer Menschen.
„Corruptio“ bedeutet nicht nur „Versuchung“ und „Verführung“,  es kann auch die Bedeutung
„Verderbtheit“ oder „Verderben“ haben. Versuchung und Verführung können Verderben bringen. Für den, der sich verführen – korrumpieren – lässt, und für andere, auf deren Kosten es geschieht.
Es ist interessant, dass das lateinische Wort „Corruptio“ in den modernen Sprachen als Korruption einen Platz gefunden hat. Korruption ist nur ein Teil dessen, was Menschen als Versuchung und Verführung begegnen und Verderben bringen kann. Korruption – ein unkorrektes Handeln, ein unkorrekter Umgang mit Besitz, Macht und Geld.
Was bedeutet es, wenn „Corruptio“ heute vor allem als „Korruption“ erscheint? Könnte es nicht sein, dass gerade dieses Vergehen eine Tat ist, die in besonderer Weise Verderben bringt?
Die Bibel spricht darüber, wie Korruption und Verderben zusammenhängen. So fordert Gott in 2. Mose 23,8: „Du sollst nicht Geschenke nehmen, denn Geschenke machen die Sehenden blind und verkehren die Sache der Gerechten“. Hier geht es nicht um irgendwelche Geschenke, sondern um Formen von Bestechung. Diese Forderung steht in den sogenannten Bundesgesetzen, die den zehn Geboten folgen und die das Leben der Israeliten im Sinne Gottes regeln sollen.
Korruption, Bestechung, falscher Umgang mit Geld – das führt also dazu, dass die Dinge verkehrt sind, dass Ungerechtigkeit entsteht, dass Blindheit das Sehen unmöglich macht. Übrigens auch für denjenigen, der Korruption betreibt. Er erkennt nicht Gottes Willen für sich und die anderen, sucht auf habgierige Weise Glück und Befriedigung in materiellen Dingen wie Reichtum oder in Macht, findet aber nicht zu wirklichem Leben in gerechter Anbindung an Gott und zu anderen Menschen.
In viel stärkeren Maße wirkt sich „Corruptio“ aber auf andere aus. Ihnen wird vorenthalten, was ihnen eigentlich zusteht, mit zum Teil  immensen Folgen. Korruption und Steuerflucht (was in diesem Zusammenhang auch eine Form von Korruption ist, da man sich selbst korrumpiert und der Gemeinschaft schadet) führen dazu, dass wichtige Gelder verloren gehen – Gelder, die für die Bekämpfung von Armut und Hunger so enorm wichtig wären.
Wie sehr Gott Korruption ablehnt, wird in 5. Mose 27,25 deutlich. Dort heißt es: „Verflucht sei, wer Geschenke nimmt, dass er unschuldiges Blut vergießt!“ Verflucht – also fern von Gott sein, aus der Gegenwart Gottes vertrieben. Nicht, weil Gott nicht jeden Menschen liebt und in seiner Nähe haben möchte. Sondern weil die Tat der „Corruptio“ das Verderben selbst in sich birgt.
Nicht nur im Alten Testament wird Gottes Gebot für Gerechtigkeit unmissverständlich ausgedrückt. Jesus Christus hat die, die oft korrupt waren, in der Gesellschaft seiner Zeit dazu aufgefordert, sich nicht verführen – korrumpieren – zu lassen. Er hat Zachäus in seine Nachfolge gerufen. Zachäus, der zugibt, dass er betrogen hat, und nun das aus Habgier unrecht erlangte Geld vierfach zurückgibt. Und schon der Täufer Johannes fordert: „Nehmt nicht mehr, als euch zusteht“. In Jakobus 5 werden Menschen, die andere ausbeuten angeklagt: „Ihr Reichen, weinet und heulet über das Elend, das über euch kommt!Euer Reichtum ist verfault und eure Kleider sind zum Mottenfraß geworden; euer Gold und Silber ist verrostet, und ihr Rost wird gegen euch Zeugnis ablegen. Der Lohn der Arbeiter, die Euch die Felder abgemäht haben, der aber von euch zurückbehalten worden ist, schreit, und das Rufen der Schnitter ist zu den Ohren des Herrn der Heerscharen gekommen.“
Deftige Worte, die eines deutlich machen sollen: Zu Unrecht erworbener Besitz
ist dem Verderben ausgeliefert. Hier könnte man das gängige Sprichwort abwandeln: Korruptes Geld stinkt, es verdirbt.
Gott will keine „Corruptio“, insbesondere dort, wo anderen Menschen dadurch Schaden nehmen. Und das geschieht durch Korruption und Steuerhinterziehung in mannigfaltiger Weise. Hunderte von Milliarden Euro werden zur Befriedigung persönlicher Habgier missbraucht, Millionen Menschen – insbesondere im globalen Süden – kostet das ihre Gesundheit oder sogar ihr Leben.
Gott lehnt diese Praktiken ab. Christen sollen aber nicht nur „Corruptio“ vermeiden, sie sind auch dazu herausgefordert, sich wirkungsvoll gegen die Missstände zu engagieren, die durch die korrupten Strukturen und Taten anderer entstanden sind.
„Der Herr, Euer Gott, ist ein großer Gott, der keine Person achtet und kein Geschenk nimmt“, so wird Gottes Gerechtigkeit in 5. Mose 10,17 beschrieben. Diese Gerechtigkeit muss auch Leitbild für Menschen sein, die mit Gott leben und ein Leitbild für Gesellschaften, die sich nach Gerechtigkeit sehnen.
Michael Voss (Wuppertal)
In Wuppertal gab es in der „Micha-Woche“ verschiedene Veranstaltungen, unter Anderen spezielle „Micha“-Gottesdienste, einen Gebetsabend, sowie die „Kuh-Aktion“, bei der Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinde Elberfeld-Südstadt und einige Erwachsene an Hand einer (Plastik)-Kuh szenisch darstellten, wie Reichtum und Armut in der Welt ungerecht verteilt sind und viele Reiche nicht bereit sind, ihren Überfluss mit den Armen dieser Erde zu teilen. Hier ein Bild der „Kuh-Aktion„:
Kuhaktion
Weiterhin kann – und soll – diese Online-Unterschriftenaktion unterschrieben werden: http://www.micha-initiative.de/mitmachen/exposed. Beim G20-Gipfel in Australien im November 2014 sollen hiermit die führenden Politiker der Welt aufgefordert werden, (weiterhin) entschiedene Massnahmen gegen Steuerflucht und Korruption zu ergreifen.
Wenn die Petition auf dem G20-Gipfel erfolgreich sein soll, ist (weltweit) eine Millionenzahl von Unterschriften notwendig.

Oktober 1, 2013 at 8:43 pm Hinterlasse einen Kommentar

„Gerechtigskeitsbibel“ der Micha-Initiative erschienen

Endlich ist sie da: die „Gerechtigkeitsbibel“ der Micha-Initiative!

Was ist das Besondere an der „Gerechtigskeitsbibel“? Alle Stellen, die sich mit dem Thema „Gerechtigkeit“ beschäftigen, mit gerechtem und fairem Umgang dem Nächsten gegenüber, sind orange markiert.

Und – es gibt über 3.000 Stellen, wo Gott uns darauf hinweist, dass wir Gerechtigkeit üben und uns für Gerechtigkeit einsetzen sollen.

Ein in der Mitte der Bibel eingefügter Teil gibt hierzu Informationen und Beispiele.

Die Bibel sagt deutlich: Beides gehört zusammen – Verkündigung und Evangelisation, und ein gerechtes Leben nach Gottes Geboten.

Die „Gerechtigkeitsbibel“ ist für 19,99 € erhältlich (am Besten in einer unserer christlichen Buchhandlungen).

November 25, 2012 at 9:50 pm Hinterlasse einen Kommentar

„Micha“-Kurs „Just People?“ und „Micha“-Kinderkurs der Micha-Initiative

Endlich ist er da: Der „Just People?“-Kurs, den die Micha-Initiative Deutschland in Kooperation mit der schweizerischen Schwesterkampagne entwickelt hat. „Just People?“ möchte dazu herausfordern, mit Gott von einer gerechteren Welt zu träumen und globale Nächstenliebe ganz praktisch werden zu lassen.

Der Kurs soll ein Wegbegleiter sein – für Gemeinden, Hauskreise, Jugendgruppen oder einzelne Personen. In sechs spannenden und herausfordernden Kurseinheiten zu je 120 Minuten wird das Thema Armut und Gerechtigkeit aufgerollt: Den Kern jeder Kurseinheit bildet ein Referat, ergänzt von vielen kreativen und abwechslungsreichen Elementen. Der Kurs stellt Fragen und schafft Raum für Diskussionen und Austausch. Fester Bestandteil ist die „Just People?“-Aktion, die alle Teilnehmer zusammen auf die Beine stellen und durchführen.

Achtzehn Vertiefungsartikel bieten zusätzliche Informationen und Anregungen.

Immer wieder geht es um die Frage, was der Einzelne und die christliche Gemeinde für eine gerechtere Welt tun kann:

Kurseinheit 1: Welt – einfach wegschauen?
Kurseinheit 2: Bibel – einfach überlesen?
Kurseinheit 3: Mission – einfach predigen?
Kurseinheit 4: Ich – gerechter leben?
Kurseinheit 5: Gesellschaft – gerechter gestalten?
Kurseinheit 6: Kirche – gerechter nachfolgen?

Die Frage ist: Sind wir im Sinne des Titels Just People? „nur Menschen“, deren Taten sowieso nichts bringen, oder sind wir Just People?, „gerechte Menschen“, die sich für eine bessere Welt einsetzen?

Der Micha-Kurs „Just People“ (Preis: 14,95 Euro ;inkl. MwSt, zuzügl. Versandkosten) kann für Leiter und Teilnehmer bestellt werden über just-people@micha-initiative.de .

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Auch für die Arbeit mit Kindern ist ein Kurs erschienen, der die Ziele der „Micha-Initiative“ vermittelt.

In dem Heft Cool — durch Teilen mehr bekommen erhalten Mitarbeiter von Kindergottesdiensten oder anderen Kindergruppen in 10 flexibel einsetzbaren Einheiten Anregungen zu Themen wie: „Teilen lernen“, „Erkenne deinen Wert“, „Wert der Freundschaft“ und „Kinder der Welt entdecken“. Kinder sollen ermutigt werden, die Welt mit Gottes Augen zu sehen.

In dem Heft findet sich eine DVD, Zielgedanken, Umsetzungs-, Lied- und Gebetsvorschläge, Materialhinweise, Malvorlagen, Quiz, und vieles mehr.

Der Kurs ist geeignet für die Arbeit mit 6-11-jährigen Kindern.

„Cool – durch Teilen mehr bekommen“ ist im Gerth-Verlag erschienen und kostet 27,90 € .

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Ein Ansichtsexemplar beider Kurse kann bei Michael Voss, Telefon 0157-86770177, Email: evallianzwuppertal@gmx.de , angefordert werden.

September 20, 2011 at 10:00 am Hinterlasse einen Kommentar

Lesungen-Abend in der Immanuel-Buchhandlung am 16. Oktober 2011

Ein Abend mit Lesungen fand im Rahmen des Projekts „Der Berg liest“ am Sonntag, 16. Oktober 2011, in der Immanuel-Buchhandlung, Karlstrasse 50, statt.

Die Besucherinnen und Besucher wurden mit – von einer CD eingespielter – Musik des seinerzeit international sehr erfolgreichen ehemaligen Kinderstars Wilma Landkroon empfangen.

Nach der Begrüssung durch Buchhandlung-Leiter Lothar Raschig las Michael Voss, Präses der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems und Mitglied des leitenden Arbeitskreis der Deutschen Micha-Initiative, aus dem Buch „Unwiderstehlich“ von Joel Edwards. Edwards war viele Jahre Vorsitzender der Britischen Evangelischen Allianz und ist seit 2007 Internationaler Direktor der Micha-Initiavive (Micah Challenge).

Joel Edwards fordert in seinem Buch dazu auf, Christsein und Mission ganzheitlich zu leben. Die Verkündigung der Guten Nachricht, des Heils, das Menschen durch Jesu Sterben am Kreuz und seine Auferstehung mit Gott versöhnt, muß auch in die Gesellschaft hineinwirken. Jesus ist der, der in der Bibel beschrieben wird, und nicht eine Figur, die sich Menschen oder auch Kirchen so zurechtboegen können, wie er ihnen gerade taugt. Dieser wirkliche, lebendige Chrisus ist der Dreh- und Angelpunkt, an dem sich das persönliche Heil jedes Menschen entscheidet, der aber auch die irdische Gesellschaft posiiv verändern will.

Die Wuppertaler Autorin Martina Senftleben faszinierte das Publikum mit zwei ihrer selbstgeschriebenen Geschichten.In der ersten ging es um den jungen Kauz Lucius, der sich anders verhält als seine Altersgenossen: Er ist neugierig, liest viel, möchte mehr wissen und erfahren. Als Außenseiter angesehen, findet er Verständnis bei der alten Käuzin Achimeda. In einer Notsituation erweist sich Lucius‘ Wissen als sehr hilfreich. Nun findet er Akzeptanz, und viele andere junge Käuze lassen sich von ihm zum Lesen und Lernen animieren. – Die zweite Geschichte, angelehnt an Psalm 77, die Martina Senftleben las, handelt von einem Gespräch eines Menschen mit seinem eigenen Herzen, das er auf einmal vor sich sieht. Dieser Dialog führt zu einer Neubewertung des Lebens des Menschen, und das Herz wird golden.

Der Lesungen-Abend wurde fortgesetzt mit einer Lesung der Wuppertaler Poetin und Schriftstellerin Paula Althaus, begleitet von Pascal Porter mit Gesang und Gitarrenspiel, aus ihrem Buch „Ohnmacht oder Licht am Horizont. Gedichte, Gedanken und ein Märchen„. Dieses Märchen („Mauern“) lässt Leserinnen und Leser zwischenmenschliche Beziehungen und die eigenen, oftmals viel zu misstrauischen Einstellungen zu Anderen zu überdenken. Mit Mut, Entschlossenheit und Beharrlichkeit kann immer wieder Hoffnung ins Leben kommen. Auch die Gedichte appellieren daran, Wärme, Vertrauen und Liebe ins Leben hereinzulassen.

In der Immanuelbuchhandlung (Karlstrasse 50, Telefon: 0202-2429761, Email: immanuel-buchhandlung@web.de) können erworben werden:

Die aktuelle Single von Wilma Landkroon (mit Sylvia Corpiér): „Niets of Niemand“

Das Buch von Joel Edwards: „Unwiderstehlich“

Das Buch von Paula Althaus: „Ohnmacht oder Licht an Horizont“

September 20, 2011 at 9:30 am Hinterlasse einen Kommentar

Gebets- und Kollektenabend für die Menschen am Horn von Afrika

Am Mittwoch, 10. August 2011, fand in der Gemarker Kirche ein Gebetsabend der Micha-Initiative im Rahmen der Evangelischen Allianz statt.

Gebetet wurde für die Menschen am Horn von Afrika, wo sich zur Zeit eine der schlimmsten Hungernöte der Geschichte abspielt. Die Teilnehmenden des Gebetsabends brachten die Situation der ca. 12 Millionen Hungernden in Somalia, Äthiopien, Eritrea, Kenia und anderen Ländern vor Gott und baten ihn, sich jedes und jeder dieser Menschen ganz persönlich zu erbarmen.

Auch die Hilfsorganisationen, die sich oft unter Gefahr für ihr eigenes Leben und ihre Gesundheit in den Hungerregionen engagieren, wurden Gott anbefohlen.

Die politisch unstabile Lage in vielen der betroffenen Länder war ebenfalls Gebetsanliegen – speziell auch, daß Gruppen wie die islamistische Al-Schabab nicht weiterhin die Hungernden terrorisiert.

Es wurde gebetet, daß die Reichen und Mächtigen dieser Welt ihr Herz öffnen und die notwendigen materiellen Mittel zur Verfügung stellen.

Schließlich wurde Gott gebeten, daß Menschen auch gerade in dieser Situation den Weg zum Glauben finden.

Da für Christinnen und Christen Wort und Tat zusammengehören, gab es eine Sammlung für die Arbeit vor Ort der Kindernothilfe und humedica. 550 € kamen zusammen.


September 20, 2011 at 8:01 am Hinterlasse einen Kommentar

Bericht von der „Micha-Woche“ in Wuppertal vom 10. bis 17. Oktober 2010

Logo Micah International

Die Micha-Initiative setzt sich im Rahmen der Weltweiten Evangelischen Allianz aus christlicher Verantwortung für eine bessere, gerechtere Welt ein. Sie will Christinnen und Christen zum Engagement gegen globale Armut und für weltweite Gerechtigkeit begeistern. Sie fordert und unterstützt, dass die Millenniumsziele der UNO erreicht werden, und damit vor allem, dass extreme Armut bis zum Jahr 2015 halbiert wird.

Bei den Milleniumszielen handelt es sich um: Bekämpfung von extremer Armut und Hunger; Primarschulbildung für alle Kinder weltweit; Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und Stärkung der Rolle der Frauen; Reduzierung der Kindersterblichkeit; Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Müttern; Bekämpfung von Aids, Malaria und anderen schweren Krankheiten; Ökologische Nachhaltigkeit; Aufbau einer globalen Entwicklungspartnerschaft.

Das Jahr 2010 war ein besonderes Jahr: 2/3 der Laufzeit der Millenniumziele sind um – Zeit zur Bilanz und zu einem stärkeren Signal an die Öffentlichkeit und die Politik. Die Micha-Initiative will, dass alles dafür getan wird, um diese Ziele zu verwirklichen und weltweit Entwicklung voranzubringen. Christinnen und Christen sollen sich ihrer globalen Verantwortung stärker bewusst zu werden und Gottes Herz für die Armen und Entrechteten dieser Welt zu entdecken. Denn Gott will, wie Jesus Christus uns vorgelebt hat, Beides: Das ewige Heil der Menschen durch eine lebendige Gottesbeziehung, und ein so menschen-würdiges Leben wie möglich hier auf dieser Erde. Oder, wie Martin Luther es formuliert hat: „Wie sollen die Menschen glauben, wenn sie nichts zu fressen haben?“

Vom 10.- 17. Oktober 2010 hat es daher in Wuppertal eine „Micha“-Woche gegeben. Hier ein Bericht:

Mit einem Gottesdienst in der Freien evangelischen Gemeinde Barmen wurde am Sonntag, 10. Oktober 2010 (10/10/10) die Wuppertaler Micha-Woche eröffnet.
Michael Voss vom Arbeitskreis „Micha“ der Deutschen Evangelischen Allianz führte in seiner Predigt aus, daß die drei häufigsten Wörter in der deutschen Sprache – „der“, „die“, „und“ – das umschreiben, worum es bei der „Micha“-Arbeit, aber auch generell im christlichen Glauben geht. Gott liebt jeden Menschen, jeden „der“ und jede „die“. Diese Liebe Gottes will, daß Menschen das ewige Heil durch Jesu Tod und Auferstehung finden „und“ daß Menschen hier auf dieser Erde unter lebenswürdigen Umständen leben. Eines geht nicht ohne das andere, wie es Jesus selbst gezeigt hat, etwa als er 5000 Menschen, die seinen Worten gelauscht hatten und nun hungrig waren, mit Nahrung versorgt hat. Auch die Urgemeinde erkannte die Aufgabe des „Dienstes des Wortes“ und des „Dienstes an den Tischen“. Martin Luther hat zutreffend gesagt: „Wie sollen die Menschen glauben können, wenn sie nichts zu essen haben“. Allerdings gilt auch: „Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und Schaden an seiner Seele nimmt“. Entscheidend sei, Verkündigung und diakonisches Handeln nicht gegeneinander auszuspielen, sondern um Gottes und der Menschen willen miteinander zu verknüpfen.
Zum Thema passende Lieder, eine Gebetsgemeinschaft für die Ziele der Micha-Initiative, die mit dem weltweiten Micha-Gebet endete, und das Sammeln von Daumenabdrücken rundeten den Gottesdienst ab.

„Wer schweigt, fördert, was im Gange ist“- mit diesem Zitat von Gustav Heinemann erläuterte Thomas Corzilius (Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Unterbarmen) in seiner Andacht am Montag, 11. Oktober beim Micha-Abend in Köbners Kirche, dass es kein unpolitisches Handeln gibt. Das Reich Gottes ist das Kernstück des christlichen Glaubens, und Christinnen und Christen sind aufgerufen, die Welt nicht sich selbst zu überlassen, sondern den Glauben zu leben und sich für Gerechtigkeit, Erhalt der Umwelt und andere Ziele einzusetzen.
In zwei Videos wurde beispielhaft gezeigt, wie an der Elfenbeinküste Kakao angebaut wird und wie in Brasilien Orangen geerntet und zu Saft verarbeitet werden. Die gepa war die erste Organisation, die sich dafür einsetzte, dass diese harte Arbeit angemessen entlohnt wird. Mit dem Kauf von gepa- oder anderen fair gehandelten Produkten wird unterstützt, dass Menschen in den Herkunftsländern der Waren sozial abgesichert werden und die Kinder eine Schulbildung erhalten, die ihnen einen Weg in die Zukunft eröffnet.
Diese Zusammenhänge wurden deutlich bei den Ausführungen von Michael Voss (AK Micha der Deutschen Evangelischen Allianz) zur Micha-Initiative und Ulrich Jöster zur gepa. Wie Manfred Braunschweig in seiner Moderation unmissverständlich zum Ausdruck brachte, kann niemand nach der Veranstaltung nach Hause gegangen sein mit dem Eindruck, selbst doch nichts tun zu können. Das eigene Kaufverhalten kritisch zu hinterfragen und sich damit für angemessene Entlohnung einzusetzen ist nur eine von vielen Möglichkeiten.
Mit 100 Millionen Christinnen und Christen in der ganzen Welt wurde an diesem Abend und im Gottesdienst am Vortag auch das Micha-Gebet gesprochen.

Beim Micha-Abend in der Alten Wupperfelder Kirche am Dienstag, 12. Oktober war Gisela Bhatti von Oikocredit zu Gast. Sie berichtete von der Arbeit der Organisation vor Allem in Bangladesh und schilderte in sehr lebendiger Form, wie hierdurch Menschen eine Perspektive zu selbstverantwortetem Leben geboten wird. In dem Wort „Credit“ steckt „credo“, also „ich glaube“, was sowohl die christliche Grundlage der 1975 gegründeten Initiative als auch das Vertrauen in die Fähigkeit der Menschen, ihre gottgegebenen Gaben zu nutzen, ausdrückt.
Oikocredit gibt Menschen, die Möglichkeit, ihre Rücklagen sozial verantwortlich anzulegen und damit einen Gottes Liebe entsprechenden Umgang mit Geld zu pflegen. Das angelegte Geld, das mit zur Zeit 2% verzinst wird, wird eingesetzt, um Menschen in Armutssituationen einen Mini-Kredit zugeben, mit dem sie etwa Saatgut, Nutztiere oder Werkzeug kaufen und so eine eigenständige wirtschaftliche Existenz gründen können. So kann Armut überwunden und gleichzeitig vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Wertigkeit aufgebaut werden. Nur 10% der Personen, denen einen Mini-Kredit gewährt wird, scheitern, 80% verbessern ihre Situation, 10% entwickeln sich sogar zu „Überfliegern“, wie eine Frau, die aus einer Außenseitersituation in ihrem Wohnort bis zur Bürgermeisterin aufstieg.
Die Mini-Kredite werden in lokaler Währung gewährt, um unabhängiger von Schwankungen am Finanzmarkt zu sein. Sie sind nicht zinslos – der Gedanke an Almosen soll bewusst vermieden werden, 99,9 % der Kreditnehmer zahlen die fälligen Summen zurück. Damit ist Geld bei Oikocredit auch für Anleger sicher, verfügbar und mit „ethischem Ertrag“ angelegt. Für 20 € jährlich kann man Mitglied bei Oikocredit werden und dann Anlagen tätigen. Etliche Teilnehmer des Abends, der mit dem Micha-Gebet und dem Sammeln von Daumenabdrücken endete, zeigten sich interessiert und nahmen Aufnahmeanträge mit.

Dr. Karl Pfahler berichtete beim Micha-Abend am Mittwoch, 13. Oktober, in der Evangelisch-methodistischen Gemeinde Barmen aus der Arbeit der Kindernothilfe. Dabei stellte er den Selbsthilfegruppen-Ansatz vor, der Anfang dieses Jahrzehnts entwickelt wurde.
Der Selbsthilfegruppen-Ansatz hat sich als erfolgreiches Instrument der Armutsbekämpfung erwiesen und stärkt in grosser Armut (und damit oft auch in sozialer Ausgrenzung) lebende Menschen sozial, wirtschaftlich und politisch und gibt ihnen Würde.
Es werden arme Menschen eines Dorfes oder eines Stadtteils angesprochen und eingeladen, Mitglied einer Selbsthilfegruppe zu werden, wo sie oft erstmalig Gemeinschaft und Solidarität statt Ausgrenzung erleben. Sie erfahren gegenseitige Unterstützung und die Tatsache, daß sie als Gruppe mehr erreichen können als alleine. In den Gruppen werden Aufgaben wie Kinderbetreuung gemeinsam angegangen, verschiedene Stärken und Fähigkeiten dienen zum Nutzen Aller. Die Gruppen erfahren Beratung und Unterstützung durch fachlich qualifizierte Mitarbeitende der Kindernothilfe.
Eine Stärke des Selbsthilfegruppen-Ansatzes liegt in der Zahl der Mitglieder der Gruppen und der Zahl der Gruppen selbst. Hierdurch lassen sich auch politisch-gesellschaftliche Änderungen anstoßen, die strukturelle Ursachen von Armut bekämpfen und langfristige Entwicklungen möglich machen.
Im Gegensatz zu früheren Ansätzen wird hier nicht Einzelpersonen eine materielle Unterstützung gewährt (was nur bestimmte Menschen erreicht und gesellschaftliche Grundprobleme nicht löst). Statt dessen werden Mitglieder einer Gruppe durch Schulungen und gegenseitige (Unter)stützung befähigt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Auch die Kinder profitieren, indem sie zur Schule gehen und besser ernährt sind.
Mehrere Selbsthilfegruppen bilden übergeordnete Strukturen, so genannte Cluster, mehrere Cluster wiederum bilden eine „Föderation“. Diese vertritt dann so viele Mitglieder, daß sie politisch-gesellschaftlichen Einfluss ausüben kann.
Den Erläuterungen Dr. Pfahlers schloss sich eine Gesprächrunde mit den Besuchern des Micha-Abends an, zum Abschluss wurde das Micha-Gebet gesprochen und Daumenabdrücke gesammelt.

„Sisters in Law“ heißt der Film, der beim Micha-Abend am Donnerstag, 14. Oktober 2010, in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Else-Lasker-Schüler-Strasse gezeigt wurde und den Focus auf einen besonderen Aspekt der Micha-Ziele legt, nämlich die Gleichstellung und Stärkung der Rolle der Frauen (3. Milleniumsziel).
Eine Richterin und eine Staatsanwältin arbeiten in einem kleinen Ort in Kamerun und begreifen sich als Anwältinnen von Frauen, die Opfer von Gewalttaten wurden. Der Film verfolgt die Verhandlung dreier Delikte aus dem Dorf: Ein kleines Mädchen wurde von ihrer Tante brutal mißhandelt; ein anderes Mädchen beschuldigt ihren Nachbarn, sie vergewaltigt zu haben; und eine Ehefrau will sich nach Jahren der Qual von ihrem jähzornigen und machohaften Mann scheiden lassen.
Die beiden Rechtshüterinnen unterstützen und ermutigen Frauen dabei, ihre Rechte durchzusetzen und den Mut zu haben, sich gegen unterdrückende Traditionen zu wehren. Diese können dann wiederum selbst dazu beitragen, ihre Gesellschaft jedenfalls in Ansätzen menschlicher zu gestalten.
In einem von Frank Neuenhausen verlesenen Brief von Missionaren der Gemeine, die in Tansania arbeiten, wurde ebenfalls von Frauen und vor Allem auch Kinder unterdrückenden Strukturen berichtet, die für Christen – neben der Verkündigung der Frohen Botschaft – eine Herausforderung im Einsatz für von Gott gewünschte Gerechtigkeit auf dieser Erde darstellen.
Der Abend endete mit einer Gebetsgemeinschaft, dem Micha-Gebet und dem Sammeln von Daumenabdrücken.

Beim Micha-Abend am Freitag, 15. Oktober, in der multikulturellen Gemeinde Church of Peace beschreib Pastor Olivier Tra-Bi aus Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste) die Situation in seinem Land, das einmal für afrikanische Verhältnisse als reich und prosperierend galt, aber durch Spannungen zwischen Parteien und Ethnien in eine Krise und schließlich in einen Bürgerkrieg gestürzt wurde. So leben heute zahlreiche Ivorer unterhalb der Armutsgrenze (1,25 $, die am Tag zur Verfügung stehen), die Kindersterblichkeit ist hoch, und trotz Schulpflicht gehen viele Kinder nicht zur Schule.
Tra-Bi betonte die Bedeutung der Arbeit der in der Evangelischen Allianz zusammenarbeitenden Kirchen für die Versöhnung im Land nach dem Bürgerkrieg. Die Ziele dieser Arbeit sind Frieden, Gerechtigkeit und Einheit. Gemeinden geben hier ein Beispiel, indem Menschen aus verschiedenen Ethnien und politischen Lagern dort unter dem Wort Gottes und dem Glauben an Jesus Christus als Retter und Heiland eins sind. Durch Kontakte zu und Gespräche mit Politikern und Wirtschaftsführern konnte diese Haltung in die Gesellschaft hineingetragen werden und positive Veränderungen auslösen.
Die Kirche Tra-Bis, L’Église Évangélique de Réveil, hat eine Tätigkeit begonnen, die die Felder Soziales, Gesundheit, berufliche Bildung und Arbeitsbeschaffung beinhaltet. So gibt es eine Bank für Arme oder die Ausgabe an Saatreis, die Menschen ermöglicht, durch den Anbau des Reis sich selbst mit Nahrung zu versorgen und mit der Mehrernte handeln zu können.
Auch dieser Micha-Abend endete mit dem Micha-Gebet und dem Sammeln von Daumenabdrücken.

Ein Wermutstropfen – oder besser gesagt, viele Regentropfen sorgten dafür, daß die Öffentlichkeitsaktion der Evangelischen Allianz zur Micha-Woche am Samstag, 16. Oktober, in der Elberfelder City nicht die erhoffte Resonanz hatte. Auf Grund der Witterung ließen sich nicht sehr viele Passanten ansprechen, dennoch wurden Info-Flyer über die Micha-Initiative verteilt, kam es zu einigen Gesprächen und wurden auch hier Daumenabdrücke gesammelt.

Am Sonntag, dem 17. Oktober, wurde der diesjährige Micha-Sonntag begangen. In der Elberfelder Christuskirche fand der offizielle Abschlussgottesdienst der Wuppertaler Micha-Woche statt, aber auch zahlreiche andere Wuppertaler Gemeinden feierten Micha-Gottesdienste  oder ließen die Themen der Micha-Initiative vorkommen bzw. sprachen das Micha-Gebet.
Im Abendmahls-Gottesdienst in der Christuskirche wies der Präses der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems, Michael Voss, darauf hin, daß schon immer in der Geschichte des christlichen Glauben besonderer Segen zu erleben war, wenn Verkündigung und Mission mit der Hinwendung zu den menschlichen Nöten der Menschen verbunden waren. Vom Stadtpatron Wuppertals, Laurentius, über Personen wie August Hermann Franke, Johann Hinrich Wichern oder Friedrich Bodelschwingh bis zu Mutter Theresa haben unzählige Gläubige die Notwendigkeit der gesamtheitlichen Mission, des „und“ von Wort und Tat, erkannt. Sie können heutigen Christen hierin Vorbild sein.
Bei der Einleitung des Abendmahls betonte Voss, daß hierbei die Gläubigen sozusagen mit an dem Tisch sitzen, an dem Jesus vor seinem Tod das letzte Mahl mit seinen Jüngern eingenommen hat. Durch Jesu Sterben und Auferstehung ist das Abendmahl Einladung Gottes an alle Menschen, sich hier einzugliedern und so Heil der Versöhnung mit Gott zu erfahren, und es ist die Ermahnung des Herrn, auch die materiellen Güter dieser Welt zu teilen.

 

Oktober 18, 2010 at 11:55 pm Hinterlasse einen Kommentar

Micha-Fest in Wuppertal am 22. September 2007

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Am Samstag, 22. September 2007, fand von 11.00 bis 17.00 Uhr erstmals ein „Micha-Fest“ statt, zu dem die Evangelische Allianz zahlreiche Organisationen eingeladen hatte, die im Sinn der Micha-Initiative tätig sind. Ort des Micha-Festes war der Johannes-Rau-Platz in der City von Wuppertal-Barmen. (mehr …)

Oktober 15, 2009 at 5:25 pm Hinterlasse einen Kommentar


Evangelische Allianz Wuppertal

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