Archive for Juni, 2012

Gebetsabende 2012 der Evangelischen Allianz Wuppertal

Auf der Plenum-Sitzung der Evangelischen Allianz Wuppertal vom 15. Februar wurde beschlossen, im Jahr 2012 folgende Gebetsabende durchzuführen (weitere können noch dazukommen):

Mittwoch, 29. Februar 2012, 19.00 Uhr: Gebetsabend für Respekt und Toleranz unter Wuppertaler Bürgern. Ort: Freie evangelische Gemeinde Vohwinkel, Westring 74

Mittwoch, 18.April 2012, 19.00 Uhr: Gebetsabend für die Stadt Wuppertal. Ort: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ostersbaum, Else-Lasker-Schüler-Strasse 22

Mittwoch, 23. Mai 2012, 19.00 Uhr: Gebetsabend für Evangelisation. Ort: Familienkirche Barmen, Winklerstrasse 40

Mittwoch, 20. Juni 2012, 19.00 Uhr: Gebetsabend für Kranke, Gehandicapte, Alte sowie für Wertschätzung des Lebens von der Zeugung bis zum Tod. Ort: Christuskirche der Evangelischen Kirchengemeinde Elberfeld-Südstadt, Unterer Grifflenberg 65

Freitag, 14. September 2012, 19.00 Uhr: Gebetsabend für die Stadt Wuppertal (im Rahmen von Wuppertal 24h life). Ort: Rathaus Wuppertal, Johannes-Rau-Platz,Raum 232 A

Sonntag, 11. November 2012, 17.00 Uhr: Gebetsabend für verfolgte Christinnen und Christen. Ort: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ostersbaum, Else-Lasker-Schüler-Strasse 22

Juni 23, 2012 at 11:00 pm Hinterlasse einen Kommentar

Open-Air-Gottesdienst am Alten Markt am 11. August 2012

Am Samstag, 11. August, konnten wir auf dem Alten Markt in Wuppertal einen grossartigen Open-Air-Gottesdienst feiern. Mitten in der Stadt wurde zwei Stunden lang Gottes Wort verkündigt, Gottes Geist spürbar. Kurzpredigten, Musik, ein Stand mit missionarischem Material, viel Hintergrundarbeit – Gott hat Alles zu einer genialen Sache gemacht und verknüpft. Christinnen und Christen aus vielen frei- und landeskrichlichen Gemeinden waren zum Gottesdienst gekommen, und Passantinnen und Passanten fühlten sich eingeladen, dazuzustossen. Danke an Alle, und besonders an Gott!

Juni 23, 2012 at 10:57 pm Hinterlasse einen Kommentar

Michael Diener, Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz: „Es gilt nicht nur das 6. Gebot“

Es gilt nicht nur das sechste Gebot!
Täuschen wir uns nicht: Gottes Gebote waren seit ihrer Offenbarung umstritten – und sie sind es bis heute, vielleicht sogar besonders heute, in unserer Zeit und in unserer Gesellschaft.
Aber Gefahr droht den Geboten nicht nur von ihren Verächtern, sondern auch von denen, die sich mit besonderer Vehemenz für ihre Gültigkeit einsetzen. Die Gebote Gottes sind auch dann gefährdet, wenn Gläubige, gleichsam wie mit Scheuklappen, immer nur für gewisse einzelne Lebensordnungen Gottes ihre Stimme erheben, wenn Gebote unter Missachtung anderer Gebote verteidigt werden, wenn deren Gültigkeit vor allem immer nur im Blick auf andere angemahnt wird oder wenn dabei das größte aller Gebote unheilbaren Schaden leidet.Wer protestiert gegen diese Unmenschlichkeit?
Nun gibt es gerade im sogenannten „evangelikalen Bereich“ immer wieder Christinnen und Christen, die insbesondere die Thematik des sechsten Gebotes, also „beziehungs- und sexualethische Fragen“ in den Mittelpunkt rücken.
Kein Zweifel, dass es hierfür wichtige Gründe gibt, und doch ist es einseitig, dass diejenigen, die die persönlichen Lebensverhältnisse von Politikern anprangern oder gegen liberale Gesetzgebungen im Bereich Homosexualität protestieren, bisher kaum dadurch aufgefallen wären, dass sie sich neben den Schöpfungsordnungen auch für die Bewahrung der Schöpfung eingesetzt oder gegen absolut unmenschliche und unchristliche Bedingungen bei der Herstellung ihrer Textilien oder Nahrungsmittel in der Zweidrittelwelt das Wort erhoben hätten.
Es ist ungeistlich, dass der Kampf um die Schlafzimmerhoheit den Blick dafür verstellt, dass in der Bibel im Kontext sexueller Verfehlungen fast immer auch vor Richtgeist, vor Hochmut und Gesetzlichkeit, vor sozialen Sünden gewarnt wird. Es ist fatal, dass Vertreter dieser Scheuklappenethik bevorzugt interne Glaubenskämpfe schüren, oftmals auch auf Kosten des achten Gebotes, indem Aussagen verkürzt oder einseitig dargestellt und Menschen an den Pranger gestellt werden, paradoxerweise nicht nur für das, was sie gesagt, sondern auch für das, was sie nicht oder nicht mit dem erwarteten „Kampfvokabular“ ausgedrückt haben.
Es ist tragisch, dass dabei die Gottes-und Nächstenliebe als Zusammenfassung aller Gebote rücksichtslos mit Füßen getreten wird, weil die erkannte Wahrheit völlig lieblos Dritten eingetrichtert werden soll – von allgemein immer noch geltenden Regeln des Anstandes, des Respekts, der Höflichkeit ganz zu schweigen …
…………………………………..
Ich sehe die wachsende Zahl von Christinnen und Christen, die nicht mehr bereit sind, auf mindestens einem Auge blind zu sein, die sich nicht mehr gegeneinander „scharfmachen“ lassen, sondern gemeinsam, als Glieder am Leib Christi, nicht als Rächer, sondern als Zeugen für die Geltung aller Gebote Gottes eintreten. Die bei sich selbst beginnen und deshalb demütig in Wahrheit und Liebe Gott und den Menschen dienen. Ach, dass wir das alle miteinander täten!
(Quelle: „idea“)

Juni 23, 2012 at 10:55 pm Hinterlasse einen Kommentar

Stellungnahme zu geplantem Moscheebau an der Gathe

In den vergangenen Tagen wurde in den Wuppertaler Medien mehrfach über den geplanten Bau (eigentlich Erweiterungsbau) einer Moschee an der Gathe berichtet.

Dies hat bei evangelischen Christinnen und Christen zu Diskussionen geführt; und auch zu Anfragen, ob die Evangelische Allianz hierzu eine Stellungnahme verfassen werde.

Auf Grund dieser Anfragen gebe ich folgende Erklärung ab:

Wir leben in Deutschland, wie in so gut wie allen anderen europäischen Ländern, in einer multikulturellen Gesellschaft. Auch in Wuppertal leben Menschen aus 151 Nationalitäten, die gut 14% der Bevölkerung ausmachen. Diese Menschen bereichern Wuppertal in vielfältiger Weise.

Etwa 8% der Wuppertaler Einwohner sind Muslime. Sie bilden eine Bevölkerungsgruppe, die – von wenigen Ausnahmen abgesehen, die aber in allen Bevölkerungsgruppen zu finden sind – in unsere Stadt integriert ist. Und dies nicht nur durch Gyros-Gaststätten, deren Speisen die meisten Menschen gerne essen (ebenso wie (italienische) Pizza, (südosteuropäische) Cevapcici oder chinesische Gerichte).

Für uns als Christinnen und Christen stellt sich nun die Frage, wie wir uns gegenüber unseren muslimischen Mitbürgern verhalten.

Ich denke, neben der für Christusgläubige im eigentlichstem Sinn ‚gebotenen‘ Nächstenliebe und Gastfreundschaft muss auch dazu gehören, Muslimen die Ausübung ihrer Religion zu gestatten (wozu dann auch die Errichtung von Moscheen gehört).

Denn:

1. Zu Recht, und sicherlich sogar viel zu wenig, beklagen wir, dass in vielen islamischen Staaten Christen nicht gestattet ist, ihren Glauben frei auszuüben und Kirchen der Gemeindehäuser zu bauen. Mehr noch, in nicht wenigen muslimischen Staaten werden Christinnen und Christen massiv verfolgt, bis hin zu Gefährdung für Freiheit und gar Leben. Hier sind wir verpflichtet, und dies mehr als bisher (!), unsere Stimme für die bedrängten Geschwister zu erheben – so wie es etwa „Open Doors“ konsequent tut und beim „Gebetstag für die verfolgten Christen“ und beim „Gedenktag für verfolgte Christen“ geschieht.
Aber: Wie sollen wir uns glaubwürdig für das Recht von Christinnen und Christen einsetzen, ihren Glauben in islamischen Staaten auszuüben und Kirchen zu bauen, wenn wir hier Muslimen nicht das gleiche zugestehen?

2. Noch wichtiger aber ist: Wir Christinnen und Christen brauchen nicht für Gott zu ‚kämpfen‘, als sei unser Glaube eine Ideologie, die nur durch menschliches Handeln bestehen kann. Wenn wir glauben, und in diesem Glauben wissen, dass Gott sich in Jesus Christus offenbart hat, dass Gott in Jesus Christus das Heil in die Welt gebracht hat (für alle Menschen!), dass Jesus Christus der Sieger ist über alles Widergöttliche – wovor brauchen wir uns dann fürchten?
Jedenfalls nicht vor einer „Islamisierung Deutschlands“! Denn, wie gesagt, Jesus Christus ist Sieger. Dies ist in dieser Welt nicht immer sichtbar, ist es seit Jesu Auferstehung nie gewesen und wird es bis zu Jesu Wiederkunft auch nie sein. Jedenfalls nicht ‚auf den ersten Blick‘; allerdings sehr wohl mit dem Blick des Glaubens. Aber wir wissen im Glauben: Es ist so!
Mitunter habe ich den Eindruck, dass es Manchen, die für den christlichen Glauben ‚kämpfen‘ wollen, und/oder die Angst vor einer „Islamisierung“ haben, garnicht so sehr um den Glauben geht, sondern um Kultur. Um die „Kultur des christlichen Abendlands“ (die ich keinesfalls klein- oder schlechtreden will – aus dem christlichen Glauben sind grossartige kulturelle Werke entstanden, in Europa und anderswo. Aber diese sind bei aller Grossartigkeit eben allenfalls Auswirkungen des Eigentlichen, also des Glaubens als personenhafter Gottesbeziehung). Und Manchen geht es bei ihrer Furcht vor dem Islam gar um das Bewahren oder Erschaffen einer so genannten „deutschen Leitkultur“, was immer das nun auch sein soll.
Aber darum kann (und darf) es nicht gehen! Nicht um Kultur und schon garnicht um Deutschelndes. Es geht um Jesus Christus, den Sieger!

3. Und das bedeutet dann eben: Christinnen und Christen brauchen keine Angst zu haben, auch nicht vor anderen Religionen oder Kulturen. Weil Jesus Christus auch für die Menschen dieser Religionen und Kulturen gestorben und auferstanden und Sieger ist! Ganz im Gegenteil, wir dürfen Gott danken für jeden Menschen, der aus anderen Ländern, aus anderen Religionen und anderen Kulturen nach Deutschland kommt. Denn so haben wir eine einzigartige Möglichkeit, mit diesen Menschen in Kontakt zu treten. Und ins Gespräch zu kommen auch über unseren Glauben, den wir als Christinnen und Christen haben. Dies ganz klar auch im missionarischem Sinn! Wobei „missionarisch“ immer im Sinne Sören Kierkegaards verstanden werden soll: „Aufmerksam machen auf den christlichen Glauben.“. Mehr können wir allemal nicht – allerdings auch nicht weniger!
Es ist ein Geschenk Gottes, dass wir Menschen aus so vielen Ländern und Kulturen in unserer Stadt haben. Das macht Wuppertal reicher. Aber ganz besonders unter missionarischem Aspekt können wir für dieses Geschenk Gottes dankbar sein, uns Menschen aus anderen Kulturen und mit anderer Religion sozusagen ‚vor unsere Haustür‘ zu stellen. Wir können, und sollen, sie – mit Respekt und auf Augenhöhe – auf das aufmerksam machen, was wir erleben durften und dürfen: dass Jesus Christus der Heiland aller Welt und aller Menschen ist!

In etlichen derartigen Kontakten habe ich deutliche Offenheit bei Muslimen erlebt, und es haben sich auch in Wuppertal schon (dann ehemalige) Muslime taufen lassen.

Darum lassen Sie uns die geplante Moschee an der Gathe nicht als Bedrohung für unseren christlichen Glauben sehen, sondern als Auftrag Gottes, eben diesen Glauben in Nächstenliebe und klarem Bekenntnis zu Jesus zu bekennen und weiterzugeben!

Michael Voss
Vorsitzender Evangelische Allianz Wuppertal

Juni 14, 2012 at 8:29 pm Hinterlasse einen Kommentar


Evangelische Allianz Wuppertal

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